Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #9

Jeden Morgen führt uns der erste Gang zum Wohnzimmerfenster, um zu sehen, welches Bild uns heute geboten wird. Werden wir überhaupt etwas sehen was über die nächste Hausreihe hinausgeht, oder liegt Nebel über dem See? Werden wir das magische Panorama der Appenzeller Alpen sehen, oder hat wieder jemand vergessen ein paar Schweizer Franken in den Alpenblickautomat zu stecken? Doch selbst wenn die Berge zu sehen sind, liegt meist ein Dunst davor, der der Kamera mit Teleobjektiv ein eher verwaschenes Bild liefert.

Blick über den Bodensee auf die Appenzeller Alpen

Umso überraschter war ich die Woche, als mich in den Abendstunden ein klarer Blick auf die schneebedeckten Berge mit dem majestätischen Säntis auf den Balkon zog. Wo ist meine Kamera? Um die Perspektive zu betonen, habe ich noch ein Stück vom Überlinger See mit aufs Bild genommen. Man meint die Berge mit der Hand greifen zu können, aber sie sind und bleiben rund 60 km Luftlinie entfernt. Am Ende des Sees ist noch die Fußgängerbrücke zur Insel Mainau zu sehen. Kurze Zeit später wurde die Szenerie zu meiner Freude mit einem Alpenglühen noch verstärkt.

Das folgende Bild zeigt einen etwas anderen Blickwinkel auf schneebedeckte Berge derselben Kette mit dem vollen Auszug des Objektives auf 600 mm.

Fotos 1+2: Olympus OM-D E M1 III mit dem mZuiko 75-300 (VF 150-600) bei 375 mm (VF Äquivalent) 1/320 – f8 und ISO 3200 – Nachbearbeitung in LrC

Foto 3: Olympus OM-D E M1 III mit dem mZuiko 75-300 (VF 150-600) bei 600 mm (VF Äquivalent) 1/640 – f20 und ISO 2000 – Nachbearbeitung in LrC

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