20mm

Das Kunstwerk "20mm" des Künstlers Olaf Breuning im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen.

Ich komme noch mal zurück auf den Künstler Olaf Breuning, der ein weiteres interessantes Kunstwerk im „Museum zu Allerheiligen“ in Schaffhausen ausstellt. Aus der Beschreibung des Künstlers von seiner Website:

„Am Anfang eines dreihundert Meter langen Seils sitzt ein Affe aus Bronze und hält dessen Ende zwischen den Fingern. Das Seil versinnbildlicht die 4,5 Milliarden Jahre währende Geschichte der Erde, während die 20 Millimeter lange Goldspitze die kurze Existenz des Homo sapiens markiert. Der Affe betrachtet dieses winzige Zeitfragment – ​​seine eigenen, weit entfernten Nachfahren, komprimiert zu einem beinahe unsichtbaren Augenblick. Als unser engster evolutionärer Vorfahre scheint er sich zu fragen, ob das Erscheinen des Menschen eine Errungenschaft oder ein Fehler war. Die Skulptur lässt diese Frage unbeantwortet und regt uns dazu an, darüber nachzudenken, wie viel sich in einem solch winzigen Bruchteil der Erdgeschichte verändern lässt.“

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Out of Balance

Das Kunstwerk "Out of Balance" von Olaf Breuning

Ist unsere Welt „out of balance“ also aus dem Gleichgewicht? Wenn man die Nachrichten hört, scheint an der These viel dran zu sein. Ob Umwelt, Natur, Politik, am Ende sogar wir Menschen, irgendwie haben wir unser Gleichgewicht verloren.

Das passende Kunstwerk dazu habe ich gestern in Schaffhausen entdeckt. Dort ist es Teil einer Ausstellung von Olaf Breuning im „Museum zu Allerheiligen„. 30 Ritter kämpfen dort um ihr Gleichgewicht, haben aber mit den Rollerskates an den Füßen keine Chance es zu finden. Jeder kämpft gegen Jeden und am Ende bleibt ein großes Knäuel.

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Trollhavn

Baum in Norwegen, der wie ein Troll aussieht

Bei unserer letzten Kreuzfahrt im November – die ja eigentlich in den Süden ging – haben wir vorher noch einen kleinen Abstecher nach Norden gemacht. Von Warnemünde ging es über den Kattegat und den Skagerrak zuerst nach Kristiansand in Norwegen. Da sind wir auch schon ein paar mal mit der Fähre und unserem Wohnmobil gewesen, also eigentlich haben wir nichts Neues zu erwarten.

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Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #17

Überlinger Münster in der Herbstsonne

Lange nichts mehr zu dem Thema eingestellt. Daher heute nur kurz und knapp das Überlinger Münster, fotografiert vom Garten des kulturhistorischen Museums, in dem wir heute die Lauterwasserausstellung besucht haben. Viele Bilder die Überlingen zeigen, einen Bogen spannend vom letzten Jahrhundert von den Anfängen der Fotografie bis in die heutige Zeit. Veränderung ist die einzige Konstante.

Caspar David Friedrich – Der Landschaftsschreiber

Personen betrachten Bilder in der Ausstellung von Caspar David Friedrich in Berlin

„Mit Gemälden, die stimmungsvolle Sonnenuntergänge zeigen, nebel­verhangene Gebirge und einsam betende Mönche wird Caspar David Friedrich nach 1810 zum berühmtesten Maler der deutschen Romantik. Dabei geht es dem Greifswalder weniger darum, was auf der Leinwand zu sehen ist, sondern vor allem um die Emotionen, die seine Werke auslösen. Sie sollen den Menschen tiefe Ehrfurcht vor dem Göttlichen lehren.“

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Technik 41/52

Ein 6-Zylindermotor als Explosionsartefakt im Technikmuseum in Berlin

Wo kann man mehr Technik sehen, erleben und darüber staunen als in einem Technikmuseum. In einem Land wie Deutschland, wo die Automobiltechnik der Motor für Wohlstand ist, oder eben auch Berlin, wo Technik mit den Siemenswerken eine lange Geschichte hat. Das Foto zeigt einen 6-Zylindermotor als Explosionsobjekt im Technikmuseum Berlin. Eine Technik, die über kurz oder lang verschwinden wird, da Motoren dieser Art aussterben werden. Ein E-Motor ist wesentlich unterkomplexer und wahrscheinlich auch weniger fotogen. Daher ist dieser Art Technik im Museum gut aufgehoben.

Das Thema #motor ist der 41. Beitrag der #52WochenFotoChallenge von Norber Eder aus dem sozialen Netzwerk „Mastodon“. Das Foto wurde mit der Olympus OM-D E-M5II aufgenommen und und in Lightroom berarbeitet.

Dots per inch

Passanten gehen auf den Eingang des Futuriums in Berlin zu

Das Futurium in Berlin bietet schöne Möglichkeiten der Streetfotografie. Die Punkte im Boden rund um das Haus bieten einen reizvollen Kontrast zu den darauf laufenden Menschen und die Wabenkonstruktion des Daches ist architektonisch und fotografisch ebenfalls interessant.

Fotografiert mit meiner Olympus OM-D E-M5II und dem m.Zuiko 12-40/2.8 pro

Adlerblick

Blick aus Drohnensicht auf ein Waldstück

Bei der Wandung zu den Glindower Alpen hatte ich natürlich auch meine Drohne dabei. Ist im Wald nicht ganz so einfach, aber wenn man – wie im Header zu sehen ist – eine Lichtung findet, ist ein Startversuch durchaus lohnenswert. Bietet sich doch eine Sicht auf den Wald, der sonst nur Vögeln vorbehalten ist. Die Strahlen der tiefstehenden Sonne werfen Schatten auf den Boden des Waldes, ganz klein am unteren Rand müsste auch unsere Fotogruppe zu erkennen sein. Der Blick im folgenden Bild geht über den Turm des Ziegeleimuseums Glindow weit über den Glindower See. Links am Horizont müsste die Werdersche Halbinsel zu sehen sein. Ist auf jeden Fall nicht sehr weit entfernt und immer ein Besuch wert.

Blick über das Ziegeleimuseum auf den Glindower See
Ziegeleimuseum – Foto: h|b

Lady Agnes

Iljuschin der Interflug am Gollenberg in Stölln

Wie kommt ein Langstreckenflugzeug vom Typ Iljuschin Il-62 mitten in Brandenburg auf einen Acker unterhalb des Gollenberges? Diese Frage lässt sich leicht beantworten: Die Bürgermeisterin von Stölln hatte 1989 die tollkühne Idee, ein Flugzeug in den Ort zu holen und fand damit Gehör bei der DDR-Fluggesellschaft Interflug, deren Chefs eben zu dieser Zeit nach einem Projekt suchten, das die Leistungen von Otto Lilienthal als Flugpionier würdigte.

Iljuschin der Interflug am Gollenberg in Stölln
Lady Agnes – Foto: h|b
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Weichenstellung

Oft im Leben muss man sich ja entscheiden, welchen Weg man geht. Als wir letztens mit unserem Fotoclub im DHM zur Ausstellung…

… waren, bot sich natürlich auch die Gelegenheit selbst ein paar Fotos zu schießen. Unter anderem dieses Foto aus der Vogelperspektive, was das Thema „Weichenstellung“ symbolisieren soll. Das Foto ist mit der Olympus OM-D E-M5II aufgenommen. Eine 100stel Sekunde bei F 2.8 und 40mm (mFT) sorgt für die Dynamik im Schritt der Person, die sich noch nicht ganz entschieden hat, welchen Weg sie gehen wird.

Wer über 50 ist und Lust auf Bilder aus seiner Kinder- und Jugendzeit hat, sei die Ausstellung übrigens ans Herz gelegt. Eine hervorragende Geschichtsstunde – natürlich auch für jüngere Besucher – als die Welt noch schwarzweiss war.