Rapsgelb

Rapsfeld an der Ostsee

#gelbewoche – Ende 😉

Für Fotografen ist jedes gelbe Rapsfeld mit weitem, azurblauen Himmel darüber eine Farbkomposition, der man sich kaum entziehen kann. Da muss ein Foto her. Selbst wenn die ganze Festplatte schon voll davon ist, diesmal ist es bestimmt anders. Ist es nicht, aber es ist trotzdem schön anzusehen. Das Titelbild sieht fast ein wenig wie ein Windows Hintergrundbild aus und die Bilder aus der Drohnensicht, fangen die Farbe Gelb noch mal unverfälscht und ohne Ablenkung ein. Die Linien im Rapsfeld geben dem Ganzen noch ein wenig Struktur.

Rapsfeld mit Baum aus der Luft (DJI Mini)
Linien (DJI Mini) – Foto: h|b

Die Rapsanbaufläche in Deutschland beläuft sich übrigens auf rund 880.000 Hektar. Die Anbaumenge ist aktuell aber rückläufig, vor ein paar Jahren war es noch fast doppelt so viel. Gründe für die Zurückhaltung im Rapsanbau liegen u.a. an den Erfahrungen aus den Vorjahren, wo zahlreiche Flächen durch die anhaltende Trockenheit umgebrochen werden mussten, nach den erneut fehlenden Niederschlägen im letzten Jahr, säten die Landwirte wenig. Verwendung findet Raps hierzulande hauptsächlich bei der Erzeugung von Speiseöl, Biodiesel und in der Verwertung als Futtermittel.

Die Fotos des Beitrags entstanden mit der Olympus OM-D E-M5II und der DJI Mini.

Mit diesem Beitrag endet meine #gelbewoche. Mal schauen was mir so als Nächstes einfällt.

Vertikale Linien

Hochhäuser an der Jannowitzbrücke in Berlin

#gelbewochen

Am Ende der kleinen Stadtrunde und immer auf der Suche nach dem magischen GELB, finde ich an der Jannowitzbrücke noch zwei schöne Exemplare, die sich auf den dortigen Hochhäusern vertikal dem blauen Himmel entgegenstrecken. Zwei Komplementärfarben die sich auf der Skala direkt gegenüberliegen. Morgen gibt es dann den ultimativen Abschluss der #gelbenwoche, mit jeder Menge Gelb unter freiem Himmel.

Selfie

Gelbe Markierung auf Hydrant

#gelbewoche

Wenn man erstmal beschlossen hat eine Woche lang Fotos zu posten, die GELB als Thema haben, fallen einem die Motive quasi vor die Füße. Ein auf den ersten Blick sinnloses Exemplar findet sich direkt vor der Klosterruine über die ich ja gestern geschrieben habe. Da ich auch nicht erraten konnte, warum man einen Hydrant wie einen Brief mit gelbem Klebeband verzieren muss, lass ich das Bild mal für sich allein stehen.

Der große Gelbe

Gelbe Busse der BVG in Berlin

#gelbewoche

Unter dem Begriff fasst der Berliner (gibt’s den überhaupt, den Berliner?) die gelben Busse der BVG zusammen. Es gibt sie als Eindecker, sehr beliebt bei den Touristen sind aber die Doppeldecker (aber nur wenn man oben und in der ersten Reihe sitzen kann) und zwischenzeitlich gibt es ihn sogar als elektrische Version (sehr leise und sauber). Neben den Bussen sind auch die Straßenbahnen und U-Bahnen der BVG in Berlin gelb. So einmalig wie die roten Busse in London. Diese Ansammlung von stattlichen Exemplaren fand ich in der Nähe des Kulturforums. Der mit der 300 ist übrigens die neue Elektrolinie.

Ortstarif

Gelbe Telefonzelle auf Sockel

#gelbewoche

Um jemanden zu finden der das auf dem Titel befindliche gelbe Objekt noch benutzt hat, muss man vermutlich einige Zeit zurückgehen. In meiner Kindheit und Jugend war es die einzige Möglichkeit jemanden anzurufen, wenn man unterwegs war. Meist musste man es auch erstmal finden, gab es doch nur wenige Exemplare. Unser Dorf mit rund 800 Einwohnern hatte in den 60er Jahren meines Wissens genau eine Telefonzelle.

Es roch meist nicht gut in den engen, gelben Kästen der deutschen Post und die entscheidende Seite aus dem Telefonbuch war oft rausgerissen, falls überhaupt noch ein Telefonbuch enthalten war. Aber damals konnte man sich ja noch so einige Nummern merken. Braucht man ja heute nicht mehr. Der Weltrekord „Wieviele Menschen passen in eine Telefonzelle“ liegt übrigens bei sagenhaften 18 Menschen und wird seit 2017 vom Vorstädter Schützenverein Burgsteinfurt gehalten. Ich fand’s damals zu zweit schon sehr eng, aber wenn es die Freundin war, konnte es auch sehr kuschelig werden. 

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