„TheNew Topographic Movement“ ist eine zeitgenössische Stilrichtung der Fotografie, die in den 70-er Jahren in den USA entstanden ist. Dargestellt werden oft Relikte einer bestimmten Epoche, oder auch aktuelle Objekte, die Industrieanlagen oder -brachen zeigen. Meist in Schwarzweiss, oder leichten Pastellfarben, aber in der Regel ohne Menschen. Sie schwanken zwischen Einöde und der Faszination von Gestern.
Das Wort „Garage“ ist eine Ableitung des französischen „garer“ und bedeutet soviel wie „in Sicherheit bringen“. Ein Spaziergang durch Überlingen brachte mich letzt auf ein neues kleines Fotoprojekt. Im Gegensatz zu meinem alten Wohnort „Berlin-Friedrichshain“ wo Autos grundsätzlich den öffentlichen Straßenraum bevölkern und es so gut wie keine Garagen gibt, ist das in ländlichen Gegenden, wozu ich jetzt auch mal Überlingen zähle, etwas ganz anderes.
Erstaunt war ich denn auch über die Vielfalt der Garagentypen die hier für das „in Sicherheit bringen“ der Autos sorgen. Im Gegensatz zu den klassischen 08/15 Garagenkartons, die normalerweise fertig vom Hersteller mit einem Laster geliefert und aufgestellt werden, gibt man sich hier etwas mehr Mühe. Es gibt zwar auch die klassischen Garagenhöfe, aber auch bemalte Garagentore, oder Garagen die aussehen wie der Eingang zu Trutzburgen. Ich starte diese Serie in schwarzweiss, weil es aus meiner Sicht die Tristesse dieser Bauwerke noch etwas besser zur Geltung bringt.
Nach 18 Kilometern rund um Kreuzberg endet heute mein Ausflug, der vor fast einem Jahr seinen Anfang nahm. Er endet natürlich nur hier im Blog, die Radtour selbst konnte ich in 2 Etappen durchführen. Nächste Woche Donnerstag um 17 Uhr ist die Vernissage meines Fotoclubs zu „90 Jahre Kreuzberger Fotografen“ im 2. Stock des Kreuzberger Rathauses. Neben ein paar Bildern von mir, präsentiere ich dort auch in einer kleinen Diaschau die 90 Bilder die ich auf der „Grenz(er)fahrung“ geschossen habe. Wer vorbeikommen mag, ist herzlich eingeladen. Es gibt auch etwas zu trinken und jede Menge Bilder und nette Menschen 😉 Weiterlesen „Grenzerfahrung XV (Ende)“
Jetzt muss ich mich doch noch ein wenig sputen, damit ich mit meinem kleinen Projekt noch vor der Vernissage am 8. November im Kreuzberger Rathaus fertig werde. Dort wird das Projekt mit einer Diaschau die eigentliche Ausstellung der „90 Jahre Kreuzberger Fotografen“ begleiten. Fast genau ein Jahr nach dem Start meines kleinen Projektes.
Nachdem ich ja am Ende der Köthener Straße die Pflastersteine des ehemaligen Grenzverlaufs wieder gefunden habe, fällt es leichter der Kreuzberger Grenze zu folgen. Von der Stresemannallee geht es im Bogen in die Niederkirchner Straße, vorbei am Abgeordnetenhaus von Berlin (Osten), dem gegenüberliegenden Martin-Gropius-Bau (Westen) und der „Topographie des Terrors„. Weiterlesen „Grenzerfahrung XIV“
Mit dieser Folge der „Grenzerfahrung“ schaffen wir am Ende den westlichen Wendepunkt, in den nächsten Folgen geht es dann wieder gen Osten. Wer wissen möchte, um was es hier überhaupt geht, oder sich noch die älteren Folgen anschauen möchte, der klickt einfach hier: #grenzerfahrung
Los gehts: Hinter den Yorckbrücken wird die Grenzverfolgung etwas schwieriger, da sie hier über Parkplätze und durch Kleingärten führt, an die man so direkt nicht rankommt, oder aber man steht plötzlich vor Mauern von Parkplätzen. Also musste ich ein wenig improvisieren und dem Grenzverlauf grob folgen. Weiterlesen „Grenzerfahrung XIII“