Eisblumen

Statt Eisblumen am Fenster zu Hause in Berlin, haben wir uns heute zwei mallorquinische Eisblumen aus leckerer Eiskrem in Palma gegönnt. Bei sonnigen 17 Grad ein Genuss. Leider ist heute der letzte Tag unserer Kreuzfahrt mit der Norwegian Epic, morgen fliegen wir zurück ins winterliche Deutschland.

Kathedrale von Mallorco
Die „Kathedrale des Meeres“ im Palma de Mallorca

 

Bella Sicilia

Palermo auf Sizilien mit schneebedeckten Bergen

Heute sind wir auf unserer Mittelmeer-Kreuzfahrt mit der Norwegian Epic am südlichsten Punkt unserer Reise angekommen, in Palermo auf Sizilien. Die gestrige Überfahrt von Sardinien nach Sizilien war etwas…. mmhhhh, turbulent. Die Schiffsplanken haben ganz schön geschwankt und uns war auch leicht blümerant um die Nase.

Ich hatte ja gehofft in Palermo bereits unter blühenden Palmen die wärmende Frühlingssonne genießen zu können, stattdessen habe ich mir bei H&M erstmal eine Daunenjacke gekauft. Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, ist auch hier Winter. Im Gegensatz zu Berlin liegt aber in Palermo selbst kein Schnee und wenn die Sonne scheint und man ein windstilles Plätzchen gefunden, dann, ja dann liegt durchaus ein Hauch von Frühling in der Luft.

Zwischen den Steinen

Streetfoto vom Holocaust Mahnmal Berlin

Thomas Leuthard und Thomas Adorff rufen mit dem „Feedback Studio“ (YouTubeLink) Fotografen auf, monatlich Bilder zu einem bestimmten Thema zu erstellen. Diese Bilder werden dann in den eigenen Flickraccount hochgeladen und einer bestimmten Gruppe zugeordnet.

Aus diesen suchen sie sich dann ein paar aus (wieviele wird sicher von der Menge der Uploads abhängen) und besprechen sie in der nächsten Folge im „Feedback.Studio“. Ein guter Anlass für das erste Mal – später dürfen nur frischgemachte Fotos eingereicht werden – auf der Festplatte zu stöbern und nach Linien zu suchen.

Erstaunlicherweise achte ich doch mehr darauf als ich dachte, denn am Ende musste ich mich für ein Bild entscheiden, da nur 1 pro Monat erlaubt sind. Linien sind jede Menge darauf, inklusive unsichtbare Blicklinien. Da ich natürlich auf dem Blog mehr als ein Bild hochladen kann, werde ich den Januar nutzen, um noch ein paar Linienbilder zu posten. Viel Spaß schon mal …

[Olympus E-M5 – 150mm -ƒ/9.0 – 1/320 – ISO 800]

Wintersonnenwende

Heute ist der kürzeste Tag in diesem Jahr und der Winter beginnt. Kalendarisch. Das „draußen“ fühlt sich ja eher nach Frühling an. So als hätten wir den Winter glatt übersprungen. Nicht dass ich was dagegen hätte, aber es gibt nun mal 4 Jahreszeiten. Als Berliner ist man ja immer auf der Hut und traut der Sache nicht. Wohl wissend, dass der schneidende Wind aus Sibirien schon irgendwann hier eintreffen wird. Ob mit oder ohne Schnee ist dann egal, es wird kalt. Lausig kalt. War bisher immer so. Aber jetzt feiern wir erstmal grüne Weihnachten. Statt Würstchen, Kartoffelsalat und Glühwein gibt es Steak vom Grill und kaltes Bier und statt Lichterketten am Weihnachtsbaum, leuchten Lampions und Windlichter im Garten.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern meines kleinen Blogs schöne Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.

Blaue Seestunde

See mit dramatischem Himmel

Ich wollte ja immer schon mal austesten, wie das so mit Langzeitbelichtungen funktioniert. Einen Graufilter habe ich schon länger, es fehlte nur Zeit und Motiv. Bei einem meiner letzten Besuche in Okriftel habe ich dann die Gelegenheit genutzt und mich zur blauen Stunde auf den Weg gemacht. Das 12-50 mm von Olympus auf die OM-D und den Graufilter vorn drauf. ISO runter, Blende zu, lange Belichtungszeit garantiert. Den Selbstauslöser auf 2 Sekunden stellen, so kann sich die Kamera nach dem Drücken des Auslöseknopfes wieder „beruhigen“ und rund 60 Sekunden belichten. Ergebnis ist eine perfekte „Blaue Stunde“ am See in Okriftel.

Mitfahrgelegenheit

Ein Spatz sitzt auf einer Fahrradklingel

So ein kleiner Spatz will wahrscheinlich auch nicht so einfach den ganzen Tag durch die Gegend fliegen, sondern auch mal mitgenommen werden. Mit ihm stürzte sich gleich ein ganzer Schwarm auf mein Fahrrad, als ich im Frühherbst unterwegs zur Ostspitze des Darß war und eine kleine Pause einlegte. Bis ich die Kamera so weit hatte, blieb nur noch einer übrig, aber auch der zog es nach dem Fototermin vor, lieber wieder selbst zu fliegen, statt sich von mir fahren zu lassen. Schade eigentlich, hätte nichts gegen ein bißchen Gesellschaft gehabt.

[Olympus E-M5, 150mm, ISO 500, 1/320, f5.6]

Entscheidungsfreiheit

Ein "Liebesschloss" an der Zingster Seebrücke

Normalerweise hängen ja die Brücken voll mit Vorhangschlössern auf denen die ewige Liebe prognostiziert wird. Das krasseste Beispiel ist da wohl die Hohenzollernbrücke in Köln, an der tausende dieser Schlösser hängen. Auch in Warnemünde musste man bereits bei der Brückenrenovierung am alten Strom die Schlösser entfernen, da die Konstruktion sehr überlastet war.

Ein neuer und erstaunlicher Trend scheint indessen zu sein, auch seine erfolgreiche Scheidung per Schloss zu demonstrieren und zu besiegeln. Hier gesehen an der Seebrücke auf Zingst, aber auch andernorts bereits gesichtet.

Anfang und Ende

Treppenhaus im Klinikum Kassel

Als ich vorgestern auf dem Weg zu meinem Vater war, der im Klinikum Kassel gerade zwei Bypässe bekommen hatte, konnte ich die Intensivstation nur über diese wunderschöne Treppe erreichen. Nicht nur die architektonische Schönheit faszinierte mich, sondern auch die mit meinem Besuch verbundene Metapher die mir durch den Kopf ging. Der Zirkel des Lebens. Der Weg ins Licht. Eine formvollendete Galaxie.

Am Ende unser aller Zeit, wenn wir die Lebenstreppe erklommen haben, stehen wir vielleicht ganz oben vor diesem Licht und schauen den Treppenschacht nach unten. Dort wo alles begann. Sind wir dann zufrieden mit dem was wir sehen? Oder hadern wir mit unserem Schicksal? Können wir den Schritt ins Licht mit Freude gehen?

Mein Vater muss diese Entscheidung hoffentlich noch nicht so schnell treffen, aber den letzten Schritt, …. den gehen wir alle irgendwann. Und dann denken wir an einem solchen Tag wie heute, an die, die ihn bereits gegangen sind.

In Memoriam….

Narrenhände

Kunstwerk der East Side Gallery

Das diese kleinen Schildchen, die – in regelmäßigen Abständen entlang der Eastside Gallery – darauf hinweisen, dass es sich hier um ein Kunstwerk handelt, José aus Spanien, Hiroko aus Japan, oder Pamela aus US of A, davon abhalten würden, ihre sinnfreien Botschaften mit Stiften auf die Kunstwerke zu kritzeln, war nicht wirklich zu erwarten. Aber das selbst Sprayer inzwischen keine Rücksicht mehr auf die Kunst Anderer nehmen, zeugt schon sehr von bodenloser Ignoranz und purem Egoismus. Weiterlesen „Narrenhände“