Frühlingsversuch

Laut „Timehop“ hatten wir am heutigen Frühlingsanfang in Berlin in den letzten Jahren sowohl angenehme Temperaturen mit leuchtenden Frühlingsblumen, frechen Eichhörnchen (vor 2 und 3 Jahren) als auch Schnee mit den weißen Nächten von Berlin (vor 4 Jahren), alles dabei. Dieses Jahr ist es eher die Kälte und regnerische Nummer. Die Temperaturen schaffen es nicht wirklich an der 10 Grad Marke zu kratzen und der Regenschirm ist in den letzten Tagen der ständige Begleiter der Berliner.  Laut meiner Wetter-App soll es aber endlich aufwärts gehen. Für nächstes Wochenende sind immerhin Sonne und frühlingshafte Temperaturen angekündigt. Ick freu mir.

Foto: Olympus E-M5II, LUMIX 35-100/2.8

Fliegender Hund

Man soll ja auch fotografisch immer an seinen Kompetenzen arbeiten und wenn mit unserem Bürohund Ranos ein williges Model bereitsteht, warum nicht mal C-AF ausprobieren. Die Herausforderung in diesem speziellen Fall: Ein Objekt, was sich schnell und frontal auf den Fotografen zubewegt, permanent im Fokus zu behalten. Im Gegensatz zum S-AF, dem Single-Autofokus, arbeitet der C-AF, der Continuous-Autofokus nämlich genau so. Weiterlesen „Fliegender Hund“

Heidi und HUDO

Wir sind ja auch viel unterwegs, aber gegen das, was Heidi Hetzer mit ihrem HUDO, einem 1930er Hudson Super 8, in zweieinhalb Jahren mit inzwischen stolzen 79 Jahren geleistet hat, sind wir doch Waisenkinder. Mehr als 80.000 Kilometer hat sie auf Ihrer Weltreise mit der heutigen Ankunft in Berlin mit Hudo zurückgelegt, mit einer Maximalgeschwindigkeit von 60 Kilometern in der Stunde. Unvorstellbare 17 Liter verbraucht das Monstrum – von dem es weltweit nur noch 5 Exemplare gibt – auf 100 km und Ersatzteile müssen meist erst hergestellt, oder bei Sammlern angefragt werden. Ihre Motivation? Nicht etwa einen Rekord aufstellen, nein, sie wollte nach ihrer erreichten Rente einfach die Welt sehen. Warum nicht mit einem Auto. So wie vor genau 90 Jahren, als Clärenore Stinnes als erster Mensch die Erde im Auto umrundete. Weiterlesen „Heidi und HUDO“

Tequilawolke

Im Rahmen der ITB findet man auf dem RAW Gelände in Berlin Friedrichshain eine hochprozentige Kunstinstallation. Mexiko hat in der „Urban Spree Gallery“ eine Wolkeninstallation – stilecht sogar mit Gewitter – geschaffen, aus der es echten Tequila regnet. Man hält seinen Becher einfach unter die Wolke und mit etwas Geduld setzt sich der Tequila Nebel im Glas ab. Für alle die nicht so lange warten wollen, gibt es einen kleinen Zapfhahn. Der Eintritt ist frei, Tequila gibt es noch bis morgen Abend. ¡a vuestra salud!

Es regnet Teqila – Foto: h|b

Frau Amsel

Frau Amsel schaut aus ihrem Nest,
traut sich nicht fortzufliegen,
es naht der Regen aus Südwest,
das macht ihr kein Vergnügen.
Ihr schönes zartes Federkleid,
das könnte schnell durchnässen –
es ist ihr Stolz, ist ihr Geschmeid‘.
Doch sie braucht was zu essen!
Schon flattert hin zum Vogelhaus
der ersehnte Amselmann.
Er bringt einen Insektenschmaus.
Ganz verliebt schaut sie ihn an.

© Elisabeth Kreisl, 2015

Funchal

Nach einem Seetag sind wir heute Nacht, von Gran Canaria kommend, mit der „Mein Schiff 2“ auf der Blumeninsel Madeira eingetroffen. Gebucht haben wir eine Inselrundfahrt mit dem Bus. Bei herrlichem Wetter, voller Sonne und 22 Grad sind wir über nicht endend wollende Serpentinen bis in höchste Höhen geklettert, bevor wir wieder ebenso viele Serpentinen zum Atlantik hinunter gekurvt sind. Dort war eine Dünung wie ich sie noch nie gesehen habe. Lässt sich auf einem 2-D Bild kaum wiedergeben. Atemberaubend. Jetzt sitzen wir beim Abendcocktail auf der Außenalsterbar, mit Blick auf die abendliche Altstadt von Funchal.

Sammeln Sie Herzen?

Einkaufsmarkt Kaisers bei Nacht

Seit 16 Jahren ist es „unser“ Einkaufsmarkt im Kiez, Kaisers an der Warschauer Strasse, Ecke Revaler in Friedrichshain, der „Party-Kaisers“. Seit einigen Jahren kann man hier sogar 6 Tage die Woche rund um die Uhr einkaufen. Würde man irgendwann mal nachts um zwei Uhr wach und hätte dringende Gelüste auf Erdbeeren mit Sahne, oder Pfannkuchen mit Apfelbrei, bei Kaisers würde man in beiden Fällen fündig. Man stünde dann zwar in der Kassenreihe mit Leuten die in der Regel auf dem Weg zur nächsten Party Alkohol auf das Band legen, aber was soll’s.

Konnte man allerdings früher noch ein paar Worte mit der nach vielen Einkäufen  bekannten Kassiererin wechseln, sind es inzwischen überwiegend studentische Hilfskräfte, die an der Kaisers-Kasse ihre Eigene aufbessern. Die obligatorische Frage „Sammeln Sie Herzen?“ wurde inzwischen durch „Brauchen Sie den Bon?“ abgelöst.

Nun ist es vorbei, aus Kaisers wird REWE. Wir hätten auch einen Edeka abbekommen können, aber nach der Übernahmeschlacht der beiden großen Discounter wurde brüderlich oder schwesterlich geteilt und wir bekommen REWE. Diesen Samstag um 18 Uhr schließen die Kaisers-Türen, um am kommenden Dienstag als REWE-Türen wieder zu öffnen. Tschüss Herr Kaiser, war ne schöne Zeit.

Bürohund

Golden Retriever

Seit ein paar Wochen sind wir an der Arbeit „auf den Hund gekommen“, eine Kollegin hat einen Golden Retriever zur Ausbildung. Er soll mal ein guter Begleithund werden und da er nicht allein zu Hause bleiben kann, begleitet er sein Frauchen ins Büro. Heute habe ich mal die Gelegenheit genutzt, ihn beim Ausgang im Park zu begleiten. Zum einen wollte ich mal sehen was meine Kamera mit dem neuen Panasonic 35-100 / 2.8 Objektiv leisten kann und zum anderen wie man Hunde fotografiert. Nach Durchsicht der Bilder bin ich sehr zufrieden mit der Ausbeute. Bis auf wenige Ausnahmen alles knackscharf und der Focus sitzt auch bei Offenblende dort wo er hingehört.

Foto: OM-D E-M5 II – 35-100/2.8 – 1/400 – f5.6 – ISO 200

Mehr süße Hundefotos …. Weiterlesen „Bürohund“

Freizeitpark

Lud der kleine Comeniuspark – unser Hauspark direkt vor der Tür – in der letzten Woche noch zum Baden ein, sind inzwischen Schlittschuhe die bessere Wahl. Der verdichtete und mit Wasser gesättigte Boden, nimmt keine Flüssigkeit mehr auf und so bleibt alles an der Oberfläche. Ein See bei wärmeren Temperaturen und eine Eisfläche bei den aktuellen Minusgraden. Gut, zum Baden wahrscheinlich ein wenig zu flach, dafür könnte man beim Eislaufen nicht einbrechen. Fast ideale Zustände. Und das direkt vor der Haustür.