Die Digitalisierung der Bücher

Bücher und Zeitschriften ohne Papier - Foto: h|b
Bücher und Zeitschriften ohne Papier – Foto: h|b

Der Beitrag ist etwas länger geraten als sonst üblich, nur so vorab als als Warnung 😉

Vor ungefähr zwei Jahren hatte ich ihn in der Hand, den klassischen Kindle von Amazon. Für Buchpuristen zweifelsfrei ein Sakrileg, für mich ein Selbstversuch: Geht es auch ohne Papier? Ich lese gerne Bücher. Spannende Geschichten. Je mehr Seiten desto besser. Also so 1000 Seiten sind durchaus okay, bis 500 auch noch, darunter muss es schon sehr gut sein. Will ja auch etwas davon haben, in die Geschichte eintauchen können. Kein Geschwafel um Seiten zu füllen, das mag ich wiederum nicht. Auch das ein unschätzbarer Vorteil von eBooks, man kann sich jederzeit, egal von welchem Buch, eine Leseprobe zukommen lassen, ist in 5 Sekunden da. Sind meist so die ersten 20 bis 50 Seiten des Buchs, je nachdem wie viele Seiten es insgesamt hat. Hat mir oft schon als Orientierung gereicht, unabhängig von den Rezensionen, ob ich am Ende gerne weiterlesen möchte. Wenn ja, dann fehlt nur noch ein weiterer Klick und ich kann mich ins Abenteuer stürzen.

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Frohe Weihnachten

Ho, Ho, Ho - Foto: h|b
Ho, Ho, Ho – Foto: h|b

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Kleine Wünsche

Einer von vielen Wunschzetteln am Wunschbaum - Foto: hb
Einer von vielen Wunschzetteln am Wunschbaum – Foto: hb

Gestern im Alexa bin ich beim warten auf meine Frau über einen Weihnachtsbaum der besonderen Art gestolpert: Einen Wunschbaum. Kinder aus sozialen Einrichtungen, Heimen, oder einfach aus armen Familien die von Ämtern betreut werden, dürfen einen Wunsch für ein kleines Weihnachtsgeschenk auf einen Zettel übertragen und dieser hängt dann an diesem Baum. Neben vielen anderen versteht sich. Die Wünsche bewegen sich alle in einem normalen Rahmen, also auf keinem der Zettel steht etwas von der neusten Playstation oder einem Smartphone. Die Kinder haben sicher auch solche Wünsche, aber hier hängen eher Wünsche nach einem Hanni & Nanni Buch, nach einer kleinen Armbanduhr, oder nach einer Puppe. Alles mit einer kleinen Spende ohne Probleme finanzierbar. Ich habe mir dann einen der Zettel ausgesucht, ihn zusammen mit dem Gegenwert in die Glastrommel getan und hab nun die Hoffnung, jemanden damit konkret eine kleine Freude zu Weihnachten gemacht zu haben.

Kaufrausch

Weihnachtsendzeitrallye - Foto: h|b
Weihnachtsendzeitrallye – Foto: h|b

Heute ist der letzte verkaufsoffene Sonntag vor Weihnachten. Grund genug noch mal die Berliner Shoppingcenter – wie hier das Alexa – zu stürmen. Handys, Bücher, Stofftiere, Parfüm, Socken, Pullover, alles muss in die Tüte. Für die Lieben. Der Handel freut sich. Die Beschenkten hoffentlich auch. Geld sparen ist ja im Moment auch blöd, bringt ja eh nichts bei den Zinsen. Da kann man es auch gleich ausgeben. Süßer die Kassen nie klingen, als in der Vorweihnachtszeit. In diesem Sinne, einen schönen und geruhsamen vierten Advent.

Maximale Deklination

Lofoten 2012, kurz vor Mitternacht - Foto: h|b
Lofoten 2012, kurz vor Mitternacht – Foto: h|b

Heute ist Winteranfang, Sonnenwende und der kürzeste Tag im Jahr. Ab jetzt geht es wieder aufwärts, die Tage werden minütlich länger und die Helligkeit nimmt wieder zu. Noch ein wenig müssen wir aber die Winterdepression aushalten, uns ab und zu vor die Tageslichtlampe setzen und noch ein wenig vom Vitamin D naschen. Als wir im letzten Sommer mit dem Wohnmobil im Norden von Norwegen unterwegs waren, haben wir einen Riesenvorrat an Sonne speichern können, der uns gut durch den Winter brachte. Dort gab es für rund 12 Tage keinen Sonnenuntergang für uns, an jedem Tag war es 24 Stunden lang taghell. Das ist zwar auch in höchstem Maße verwirrend, man muss sich regelrecht zum Schlafen zwingen, aber immer noch besser als das winterliche Zwielicht und das graue Nebelwetter in Berlin. Träumen wir also über Weihnachten von helleren Zeiten.

Alles dreht sich

Zeit das sich was dreht - Foto: h|b
Zeit das sich was dreht – Foto: h|b

Der kleine aber feine Weihnachtsmarkt neben dem roten Rathaus im Schatten des Fernsehturms ist wirklich zu empfehlen. Nicht weit entfernt vom aufgedrehten Rummelplatz hinter dem Alexa wird hier schon eher die Vorfreude auf Weihnachten erlebbar. Es riecht nach leckerem und selbstgemachten Brot, es gibt viel Kunsthandwerk und außer dem Kettenkarussell und dem Riesenrad keine weiteren Fahrgeschäfte. Rund um den Neptunbrunnen kann man auf den eigenen oder gemieteten Kufen die Eisbahn umrunden oder einfach bei einem leckeren Glühwein anderen dabei zusehen. Insgesamt sehr stimmig.

Vorglühen

Zweimal Grog, einmal Glühwein - Foto: h|b
Zweimal Grog, einmal Glühwein – Foto: h|b

Glühwein muss man ja irgendwie mögen. Süßes, klebriges Zeug, irgendwie auf Weinbasis und das Ganze dann noch höllisch heiß. Also die ersten zwei Minuten, dann wird es langsam lau und noch klebriger. Am besten trinkt man es ja bei Minustemperaturen, aber die stellen sich aktuell nicht ein. Es sieht wieder so aus, als hätten wir diese Weihnachten eher so etwas wie Frühlingsanfang. Mit Sturm statt Schnee. Aber wir wollen uns mal nicht zu früh freuen, dieses Jahr kam der Winter auch erst spät, und dann wollte er nicht mehr verschwinden. Leider gab es dann keinen Glühwein mehr, da die Weihnachtsmärkte pünktlich nach Weihnachten verschwanden. Da steckt bestimmt ein perfider Plan dahinter. Wenn ich noch ein oder zwei Gläser Glühwein trinke, wird sich mir der sicher erschließen. Oder ich habe einfach tierische Kopfschmerzen, was sehr viel wahrscheinlicher ist. Echt eklig dieser Glühwein. Was? Noch mal drei? Okay!

Verzweiflung

"Der Schrei" von Edvard Munch vor dem Bahntower - Foto: h|b „Der Schrei“ von Edvard Munch vor dem Bahntower – Foto: h|b

Laut dem Tagebuch von Edvard Munch sollte sein bekanntestes Bild „Der Schrei“ eigentlich „Verzweiflung“ heissen. Eine Verbindung mit einem dieser Begriffe und dem dahinter aufragenden, ebenfalls sehr bekannten, Gebäude in Berlin ist allerdings nicht die Absicht der aktuellen Ausstellung am Potsdamer Platz, wohl aber eine kleine Boshaftigkeit des Autors dieser Zeilen. Als ich heute nachmittag dort vorbeikam, musste ich das einfach genau so fotografieren. Erst heute Abend las ich dann, dass auch der Termin der Veröffentlichung dieses Beitrages ein Historischer ist, wäre doch der Künstler genau heute 150 Jahre alt geworden. Danke für die Inspiration und … „Happy Birthday“.

Iwwer die Brick

Radfahrer auf dem Holbeinsteg in Frankfurt

Über die „Neckarbrick“ hat mal Joy Fleming in ihrem „Neckarbrückenblues“ gesungen. Ihr „Karl“ war wohl darüber abgehauen. Der Rest des Songs ist eher was für Menschen, die diesem – sehr speziellen – Dialekt etwas abgewinnen können. Dazu gehöre ich nicht so wirklich. Der Frankfurter Dialekt liegt mir da eher. So überquert der Radfahrer auf meinem Foto auch die Mainbrücke, genauer gesagt den Holbeinsteg in Frankfurt. Ist zwar offiziell eine Fußgängerbrücke, aber spät Abends nimmt das keiner mehr so genau. Irgendwie mussmer ja schließlich von Hibbde- nach Dribbdebach komme.