Ein Bild, schwarzweiß, jede Woche Sonntags.
molecul man s/w #6
Ein Bild, schwarzweiß, jede Woche Sonntags.
Riesenrad to go
Lautes Hämmern hallt durch den winterlichen Treptower Wald, Lastkräne strecken ihre Arme in die Höhe, aber da ist nichts mehr zu heben. Dort wo bis vor Kurzem noch das Riesenrad des Spreeparks im Wind quietschte und knarrte, herrscht jetzt eine große Leere. Ich hatte gehofft noch schnell ein Bild machen zu können, vom Gerippe, dem halb abgebauten Rad, aber ich bin leider zu spät.

Im letzten Jahr, zur Kunstaktion im Spreepark, konnte ich im Vorbeigehen noch ein paar Fotos schießen. Da war ja schon klar, dass der Spreepark umgebaut wird und damit einhergehend auch das Riesenrad abgebaut und restauriert wird. Nach der Eröffnung soll es sogar illuminiert werden, dann leuchtet es weithin in die Berliner Nacht. Wir werden uns das sicher 2024 anschauen, wenn wir wieder mal auf Stippvisite in Berlin vorbeischauen. Vielleicht fahren wir dann sogar mal eine Runde mit. Haben wir ja 2001 als wir nach Berlin zogen und der Spreepark noch offen war leider nie geschafft.
Fort Mice
Ende der 60er wurden sie geplant, Anfang der 80er Jahre dann endlich fertig gestellt: die zentralen Tierlaboratorien der Freien Universität Berlin in Steglitz, auch bekannt als Mäusebunker, gebaut im Stil des Berliner Brutalismus. Hier war an einem Ort Platz für Tierzucht und -versuche zu medizinischen Forschungszwecken. (Quelle RBB)

Heureka – Metamorphose #8 – Abschluss
Die Metamorphose vom Palast der Republik zum Stadtschloss, respektive Humboldtforum findet mit diesem Beitrag sein Ende. Die Eröffnung hat ja stattgefunden, aber rein können wir – dank Corona – leider noch nicht. Aber auch das äußere Erscheinungsbild, endlich ohne Kräne und Bauzäune, macht einen schmucken Eindruck. Ein bisschen Baustellengerümpel liegt noch herum, dass kann aber auch schon die Vorbereitung für den Bau der „Einheitswippe“ sein. Die fehlt ja noch im Ensemble.

Tag der offenen Tür – Metamorphose #7
Wir schreiben das Jahr 2016 und der Bau des Humboldt Forum (formerly known as „Stadtschloss“) schreitet sichtbar voran. Der Rahmen steht, also Zeit für einen „Tag der offenen Tür“, dem noch einige folgen werden. Die Wege durch den Rohbau sind vorgegeben, es gibt Essen und Trinken und vom Dach aus, kann man die künftige Kuppel betrachten.

Es gibt spezielle Rosenzüchtungen die man kaufen kann, eine davon lebt heute bei Freunden in einem kleinen Garten in Eschborn. Die „Schlossrose“ erfreut sich nach inzwischen 5 Jahren noch bester Gesundheit.
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City of Diversity – Metamorphose #6
Im Maßstab 1:775 entstand 2012 anlässlich des 775 Jahre Stadtjubiläums auf dem Schlossplatz ein überdimensionaler Berlin-Stadtplan . Dort konnten sich die Berlinerinnen und Berliner ihre Stadt auf 50 mal 50 Metern ganz genau anschauen. Meterhohe Stecknadeln markierten 125 wichtige Orte, die für Berlins Buntheit, Vielfalt und kosmopolitischen Sound stehen. Am 24. August wurde dieser begehbare Stadtplan eröffnet – „Berlin in kleen“ als die Attraktion der Stadt zu ihrer 775-Jahrfeier.

Natürlich eine tolle Möglichkeit mit der Kamera loszuziehen und dem Schlossplatz mal wieder einen Besuch abzustatten. So viele Menschen auf einem kleinen Raum ist man ja zwischenzeitlich gar nicht mehr gewohnt. Wird einem schon beim betrachten der Fotos ganz schwummrig 😉
Das war dann auch die letzte mir bekannte und fotografisch dokumentierte Aktion zur Zwischennutzung. Danach begann der Bau des Humboldt Forums/Schlosses. Im nächsten Beitrag finden wir uns bereits am „Tag der offenen Tür“ in 2016 wieder. Bis dahin noch 2 Bilder aus der damaligen Kunstaktion.
tracks s/w #1
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Friedensschafe – Metamorphose #5
Wir schreiben inzwischen 2011 aber mit dem Aufbau des Schlosses wurde noch nicht begonnen. Dafür steht jetzt dort seit diesem Jahr die Humboldt-Box. Sie informiert die Besucher über Geschichte, Bau und Zukunft des Stadtschlosses und des Humboldt Forums sowie über neue und interaktive Ausstellungskonzepte, die für das Humboldt Forum entwickelt werden. Von der Dachterasse genießt man bei Kaffee und Kuchen den weiten Blick auf die Straße unter den Linden, oder auf die Ausgrabungen der Schlossbaustelle.







