Rolltreppen

Rolltreppen verfremdet

Treppab, Treppauf geht es in den Malls von Berlin. Bei vielen inzwischen allerdings eher Treppab. Verstärkt durch die Pandemie, das dauerhafte Ausfallen der gastronomischen Angebote, die immergleichen Shops, austauschbar, europaweit, weltweit. Langweilig. Onlineshopping ist stark gestiegen, wer braucht da noch die schöne, bunte Welt der Shoppingmalls. Bin gespannt wie sich das entwickelt.

Das Foto ist übrigens eine Kombi aus zwei iPhonebildern, gemixt in Snapseed und am Ende mit einem Preset mit LR weiter verfremdet.

2G

Corona-Testzentrum in der Eastside Mall in Friedrichshain

Ab heute gilt in Berlin die 2G Regel, das heißt, Kneipen, Restaurants, Museen, Veranstalter können sich darauf beziehen und nur noch Genesene und Geimpfte einlassen. Das dritte G, „getestet“ verliert damit möglicherweise seine Wirkung. Noch dazu sollen die „Bürger Schnelltests“ bald kostenpflichtig werden, der Staat übernimmt die Kosten pro Test dann nicht mehr.

Wir testen uns – trotz Impfung – regelmäßig, schließlich ist man auch als Geimpfter nicht davor gefeit sich zu infizieren und anderen anzustecken. Nicht in dem Maße wie als Ungeimpfte, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Eine Menge negative Testsets sind dabei schon angefallen. Wir finden das sehr positiv 😉

Ein Stapel Covid Selbsttests
Selbsttests – Foto: h|b
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Bier mit Spreeblick

Biergarten Zenner, fotografiert von der Stralauer Halbinsel

Als wir damals recht neu in Berlin waren, besuchten wir irgendwann das „Cafe am neuen See„. Man muss seine Stadt ja auch kennenlernen. Und hier war auf einmal etwas was ich bisher eher von Bayern, oder besser München gewohnt war. Ein klassischer Biergarten mit Selbstbedienung, Leberkäse mit süßem Senf, Bier und Brezel. Ausblick auf den See, wo Menschen mit kleinen Ruderbooten kreuzen. Eine Idylle mitten in der großen Stadt. Perfekt

Ein Elektroboot auf der Spree
Kanuliebe – Foto: h|b
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Vertikale Linien

Hochhäuser an der Jannowitzbrücke in Berlin

#gelbewochen

Am Ende der kleinen Stadtrunde und immer auf der Suche nach dem magischen GELB, finde ich an der Jannowitzbrücke noch zwei schöne Exemplare, die sich auf den dortigen Hochhäusern vertikal dem blauen Himmel entgegenstrecken. Zwei Komplementärfarben die sich auf der Skala direkt gegenüberliegen. Morgen gibt es dann den ultimativen Abschluss der #gelbenwoche, mit jeder Menge Gelb unter freiem Himmel.

Der große Gelbe

Gelbe Busse der BVG in Berlin

#gelbewoche

Unter dem Begriff fasst der Berliner (gibt’s den überhaupt, den Berliner?) die gelben Busse der BVG zusammen. Es gibt sie als Eindecker, sehr beliebt bei den Touristen sind aber die Doppeldecker (aber nur wenn man oben und in der ersten Reihe sitzen kann) und zwischenzeitlich gibt es ihn sogar als elektrische Version (sehr leise und sauber). Neben den Bussen sind auch die Straßenbahnen und U-Bahnen der BVG in Berlin gelb. So einmalig wie die roten Busse in London. Diese Ansammlung von stattlichen Exemplaren fand ich in der Nähe des Kulturforums. Der mit der 300 ist übrigens die neue Elektrolinie.

Ortstarif

Gelbe Telefonzelle auf Sockel

#gelbewoche

Um jemanden zu finden der das auf dem Titel befindliche gelbe Objekt noch benutzt hat, muss man vermutlich einige Zeit zurückgehen. In meiner Kindheit und Jugend war es die einzige Möglichkeit jemanden anzurufen, wenn man unterwegs war. Meist musste man es auch erstmal finden, gab es doch nur wenige Exemplare. Unser Dorf mit rund 800 Einwohnern hatte in den 60er Jahren meines Wissens genau eine Telefonzelle.

Es roch meist nicht gut in den engen, gelben Kästen der deutschen Post und die entscheidende Seite aus dem Telefonbuch war oft rausgerissen, falls überhaupt noch ein Telefonbuch enthalten war. Aber damals konnte man sich ja noch so einige Nummern merken. Braucht man ja heute nicht mehr. Der Weltrekord „Wieviele Menschen passen in eine Telefonzelle“ liegt übrigens bei sagenhaften 18 Menschen und wird seit 2017 vom Vorstädter Schützenverein Burgsteinfurt gehalten. Ich fand’s damals zu zweit schon sehr eng, aber wenn es die Freundin war, konnte es auch sehr kuschelig werden. 

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Weitblick

Blick zum Teufelsberg über die Havel

Neugierig geworden durch einen Artikel aus dem Berliner Tagesspiegel hab ich mich am letzten Wochenende mit dem Rad auf den weiten Weg aus dem Osten Berlins zu einem Punkt weit im Berliner Westen gemacht. Versprach dieser Bericht doch einen tollen Weitblick über die Havel bei Spandau kurz vor Gatow. Noch dazu trägt dieser ferne Ort sogar einen Begriff im Namen, den man eher nicht mit Berlin verbindet, nämlich das Wort „Düne“ genauer gesagt, ist es die Haveldüne (GoogleMaps).

Ausblick von der Haveldüne
Weitblick – Foto: h|b
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