Passend zum heutigen Wetter – es regnet seid heute Nacht aus einem grauen Himmel – dachte ich mir, ein wenig Farbe könnte der Sache guttun. Ich habe mich nämlich letzte Woch ein der Kunst der „Tröpfchenfotografie“ geübt. Dazu gibt es ja fantastische Bilder im Netz.
Wir müssen weg hier, raus aus dem Wald, verstehst du nicht? Wo ist dein Schuh? Du hast ihn verloren, als ich dir den Weg zeigen musste. Wer hat verloren? Du dich? Ich mich? Oder, oder WIR UNS?
Die Peanutsfigur Charlie Brown ist ja ständiges Inventar in meiner Fototasche. Bei jeder Gelegenheit versuche ich ihn eine Szenerie zu integrieren. Also nicht bei jeder, aber wenn es passt. Wie oft ich das mache, könnt ihr euch hier anschauen. Leider bin ich aber auch ein Schusselkopp und vergesse den armen Charlie manchmal. So könnte er heute noch unter dem Gipfel des Mount Ventoux auf einem Holzpfosten stehen. Ich hoffe aber, er hat neue Freunde gefunden, die besser auf ihn achtgeben.
Charlie und die Pilze
Diesmal war ich wieder im Wald in Uhldingen, bei den spiegelnden Kunstwerken und habe im Umfeld interessante Pilzformationen gefunden. Da bot es sich natürlich an, Charlie in Szene zu setzen. Hat im letzten Herbst auch schon Spaß gemacht, Charlie in die Welt der Pilzeeinzuführen. Das Einzige was ich mir noch wünschen würde, wäre eine Charlie Brown Figur von Schleich, mit einem Lächeln im Gesicht. So scheint er auf meinen Fotos immer zu denken, „Booaahh, neee, warum muss ich denn jetzt hier schon wieder dumm rumstehen.“ Aber das denken sich vermutlich viele Models 😉
Was kann mehr Spaß machen, als bunten Seifenblasen hinterherzurennen und sie zum platzen zu bringen. Aus Kindersicht braucht es nicht viel mehr. Mit immer neuen Luftsprüngen versuchen sie die Unmengen an Seifenblasen zu fangen, die die Seifenbläserin mit ihrem großen Seifenblasengerät unermüdlich erzeugt. Mit jeder geplatzten Blase werden Hände und Arme immer seifiger, aber das stört nicht. Selbst das zuschauen und fotografieren der Jagd macht enormen Spaß.
#Spaß ist das aktuelle Thema der #52WochenFotoChallenge von Norbert Eder.
Für eine Fotoaufgabe ein sperriger Begriff. Was wäre fotografisch überbewertet? Die neuste Mittelformatkamera von Hasselblad für rund 7000€, oder die Leica M11 Monochrom (die macht echt nur schwarzweiss Fotos!) für schlappe 9500€ und – nicht vergessen – da ist noch kein Objektiv dabei. Naja, vielleicht sind es auch gute Geldanlagen in schwierigen Zeiten. Oder nähern wir uns dem Thema besser metaphorisch?
„Musik wird störend oft empfunden, dieweil sie mit Geräusch verbunden“, sagte schon Wilhelm Busch. Das trifft sicher auf die ganzen U- und S-Bahnbarden in Großstädten zu, die – meistens – das selbe Lied immer wieder zum Besten geben. In Endlosschleife. Und dafür noch Geld wollen.
Der Harfinist am Überlinger Seeufer war aber eher der harmonische Musikant. Leichte Harfenklänge waberten durch die Luft, ließen die Flaneure kurz innehalten und lauschen, leicht beschwingte Traumfänger tanzten dazu. Vielleicht war er früher mal der „El Cóndor pasa“ Typ mit Panflöte, spielt jetzt aber in einer höheren Liga. Damit wird Musik dann auch nicht mehr „als störend“ empfunden, auch wenn für den Musikanten eine Panflöte sicher leichter zu transportieren wäre, als eine riesige Harfe.
Heute wieder mal ein technisches Thema in der 52WochenFotoChallenge. Die Standardfestbrennweite früherer Zeiten ist das 50mm Objektiv. So habe ich früher auch angefangen, als Zoomobjektive weder besonders gut, noch erschwinglich waren.
Für manche Puristen gelten Comics ja nicht als Bücher. „Das sind ja Bilderbücher. Ist doch nur was für Kinder.“ Wer noch nie eine kleine Träne verdrückt hat während der Lektüre der anrührenden Comicstrips „Schöne Töchter“ von „Der Flix„, liest vielleicht auch keine richtigen Bücher. Flix alias Felix Görmann lebt und zeichnet in Berlin.
Im Rahmen meiner Tätigkeit in der Galerie Fauler Pelz hier in Überlingen, konnte ich am Sonntag eine Performance der österreichischen Künstlerin Evelyne M. Fricker fotografisch begleiten. Mit dem BSB Schiff um kurz nach zwei, kamen einige der beteiligten Künstler:innen der aktuellen Ausstellung „Über den See“ aus Österreich und brachten eine fast drei Meter hohe rosa Plüschfigur mit.