Archiv der Kategorie: IPhone

La Mancha

Nach rund 1000 Kilometern haben wir heute den Ärmelkanal in Dünkirchen erreicht. Nach einem Stopover am Twistesee in Nordhessen, sind wir so mit unserem Wohnmobil in zwei Tagen von Berlin an die französische Küste gefahren.

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Bahnhof Volkmarsen, Bargeldupdate

Nach einem langen Strandspaziergang,  mit Kältetest des Ärmelkanalwassers, brrrrrr, sitzen wir nun in der herrlichen Abendsonne und genießen unseren „Feierabend“ auf dem Campingplatz „La Licorne“ dem Einhorn. Morgen früh wagen wir den Sprung nach Westen und freuen uns auf Great Britannia.

Spiegelbildlich

Die Herbstfarben sind ja zu schön, um einfach keine Fotos davon zu machen. Die Frage ist immer nur, wie fängt man das Gefühl am Besten ein. Die Herbstsonne scheint durch goldene Blätter, und im See liegen die heruntergefallenen Blätter und ergänzen das Spiegelbild der herbstlichen Bäume im Berliner Tiergarten. Da ich diesmal nur mit dem iPhone unterwegs war, musste der komplette Workflow eben in dem kleinen Wunderwerk stattfinden. Die Kamera des iPhone 8 löst ja inzwischen mit 12 MP auf, genug Informationen für ein Bild. Dazu ein wenig Snapseed, ein wenig Camera+ und fertig ist das herbstlich, abstrakte „Gemälde“. Da das schmale Format des Headers, die Stimmung nicht ganz widerspiegelt, hier nochmal die eigentliche quadratische Aufnahme, plus ein paar weitere Impressionen. Spiegelbildlich weiterlesen

Look right

Das ist die wichtigste Botschaft für temporäre Besucher der britischen Hauptstadt vor dem überqueren von Straßen: „Look right“. Denn von dort kommen die Autos. Es gibt zwar auch Ampeln, aber für die Fußgänger scheinen die nur Empfehlungscharakter zu haben. Als Berliner zwar nicht ganz ungewohnt, aber hier bleibt man ja doch oft „Der Kinder wegen“ stehen. Die werden aber dort einfach mit über die Straße gezogen.

Da es ja ein dienstlicher Besuch war, hatte ich meine Kamera zu Hause gelassen und war nur mit dem iPhone unterwegs. Durch den Ausfall meines Frühfluges zurück nach Berlin, hatte ich dann auch noch etwas Zeit gewonnen und so die Gelegenheit, die Hotspots mit der Tube abzuklappern und ein paar Sofortbilder zu schießen. Here they are…

Klein aber fein

Wir sind mal wieder auf den Weltmeeren unterwegs und haben uns als Kontrastprogramm zur Mittelmeertour einen kleinen Kreuzfahrer ausgesucht. 500 statt 5000 Passagiere, 20.000 statt 60.000 PS und 170 statt 380 Meter Länge, von der Höhe ganz zu schweigen. Sehr kuschelig das Ganze und das Weltmeer ist auch nur die Nordsee. Heute morgen sind wir in Esbjerg, nachher gehts rüber nach List auf Sylt. Schiff ahoi 😉

Heimatbahnhof

Vor gefühlten hundert Jahren stand der Bahnhof auf dem Bild in voller Blüte. Pendler die nach Kassel fuhren bevölkerten morgens die Bahnsteige und standen an jedem Ersten Schlange für die neuen Monatskarten. Schüler die aus den umliegenden Dörfern ankamen waren auf dem Weg zur Realschule und Urlauber die erst ihre Koffer bei uns aufgaben, fuhren später mit dem D-Zug in den Urlaub. Und ich mittendrin in der Ausbildung zum Bundesbahnassistenten (NT). 1972 war das und das NT stand für „nicht technisch“. Da hießen Tickets noch Fahrkarten und kamen entweder auf kleinen Pappdeckeln aus der Druckmaschine, oder mussten per Hand geschrieben werden. Die Kilometer zwischen Start- und Zielbahnhof musste man sich dabei aus dicken Wälzern selbst berechnen und statt einer APP gab es das „Kursbuch„. Heimatbahnhof weiterlesen