Standfest

Rheinfall mit Schloss Laufen

Es sind gewaltige Wassermassen, die Tag für Tag den Rheinfall hinunterstürzen. 600 Kubikmeter pro Sekunde fliessen im Sommer im Schnitt über die 25 Meter hohe Felsstufe. Diese Wucht nagt langsam, aber stetig an den beiden Felszähnen, die aus dem Rheinfall ragen. Beim Hochwasser waren es zuletzt sogar bis zu 900 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, ein absolutes Spektakel für die Touristen aus aller Welt, aber ein steter „Tropfen“ der den Stein „höhlt“. So sagt es ein bekanntes Sprichwort.

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Tiefsinnig

Bodengraffiti in Konstanz

„Wohin gehen Tage, wenn sie vorüber gehen? Where do Days go, when they pass by?“

Gefunden in Konstanz auf der Marktstätte. Umgewandeltes „Livebild“ des iPhone in Langzeitbelichtung. Die beiden Schriftzüge dort, sind sogar auf Google Maps zu sehen, wenn auch nicht zu lesen.

Im Rahmen der Urban Art Galerie finden sich weitere Projekte in der Unterführung zwischen Hafen, Bahnhof und Innenstadt.

Wo geht’s lang?

Kleine bunte Holzfigur an einer Tür

Nach dem letzten Wochenende wird einem ja ein wenig mulmig bei dem Gedanken, wie es weitergeht. Selbst im beschaulichen Überlingen haben es zwei Vertreter der blau-braunen Partei ins Gemeindeparlament geschafft. Mal sehen was sie dort die nächsten fünf Jahre veranstalten. In den meisten Parlamenten sind sie bisher eher nicht mit konstruktiven Beiträgen aufgefallen. Es geht immer nur um ein Thema, egal, was auf der Tagesordnung steht: Ausländer, Migration, Überfremdung. So langweilig, wie vorhersehbar.

In Zeiten in denen die „Mitte“ sich schon so weit rechts verortet, dass die Grünen schon als „Linksradikal“ gelten, haben sich die Werte verschoben. Gerade die „christlichen“ Parteien und ihre Spitzenvertreter und Generalsekretäre gehen hier mit schlechtem Beispiel voran. Es geht nicht mehr um Inhalte, sondern nur noch darum den vermeintlichen Gegner zu verunglimpfen und mit billigem Populismus Punkte zu machen, um endlich wieder an die Macht zu kommen, die schließlich die Pfründe sichert. Die fossile Lobby und die Springerpresse unterstützen das nach allen Kräften. Schließlich müssen die Aktionäre zufriedengestellt werden und nicht unsere Lebensgrundlagen gesichert werden. Scheiß drauf.

Klatschmohn

Klatschmohnblume im Getreidefeld

Beim letzten Spaziergang fand sich eine wunderschöne Mohnblume in einem Gerstenfeld. Der Kontrast zwischen dem knalligen Rot der Blume und dem feinen Grün der Ähren mit den langen Grannen lud direkt zu einem Foto ein. Da ich nur das iPhone dabei hatte, musste das genügen. Meist genügt es ja auch wirklich. Die Qualität der Fotos ist inzwischen so exzellent, dass es mit der „richtigen“ Kamera auch nicht viel besser geworden wäre.

Weiß noch jemand, warum man diese Blume auch Klatschmohn nennt? Man reißt ein Blütenblatt ab, faltet es so, dass es ein kleines Säckchen ergibt und ditscht sich das auf die Hand, oder die Stirn, je nachdem. Dann gibt es ein knallendes Geräusch und der Klatschmohn ist Geschichte. Ich meine mich zu erinnern, dass der Name daher kommt.

Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #12

Häuser und dunkler Himmel, verwischt (ICM)

Diese Woche hatten wir Nordlichter (schlecht zu fotografieren) dräuende Wolkenwände mit Blitz und Donner (Titelbild) aber auch sehr schöne Tage zum Radfahren. Und natürlich immer die Gelegenheit, ein wenig mit der Kamera zu spielen. Alle Bilder dieses Beitrages sind „#iPhoneonly“. Der Titel spielt wieder mit ICM, auf gut deutsch, dem Bewegen der Kamera während der Aufnahme und einem Preset in LR mobile.

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Back in Town

Sonnenuntergang an der Spree

Nach gut fünf Monaten war es mal wieder an der Zeit, unserer alten Heimat Berlin einen Besuch abzustatten. Nach neun Stunden Zugfahrt (immerhin einigermaßen pünktlich) erreichen wir am Montag Nachmittag unseren alten Kiez und beziehen unser Hotelzimmer. Haben ja hier keine Wohnung mehr. Nach einer kurzen Spreerunde mit tollem Sonnenuntergang, liegen wir dann im Bett und hören der Stadt zu.

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Fotografisches Doppel

8 Bilder an einer roten Wand, daneben der Fotograf

Am Freitag lockte die Vernissage zu den beiden Ausstellungen „Linzgau“ und „Dschungelwelten“ die Besucher zahlreich in die Ausstellungsräume der städtischen Galerie „Fauler Pelz“ direkt an der Überlinger Uferpromenade. Die gut 90 Fotos zum Thema „Linzgau“ steuerte der Fotoclub Überlingen bei und feiert damit gleichzeitig sein 50-jähriges Jubiläum. Wie Vorstand Johannes Beller in seinen Ausführungen darlegte, sind einige der aktiven Fotografen des Clubs noch aus der Gründerzeit dabei.

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Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #10

Blick auf das Heck eines Schiffs auf dem Bodensee

Gestern waren wir mit Freunden unterwegs mit den Schiffen der BSB, den Bodensee-Schiffsbetrieben. Von Überlingen ging es dabei zuerst einmal rüber nach Dingelsdorf (hört sich irgendwie an wie ein Ort aus der Augsburger Puppenkiste 😉 ). Die beste Verbindung für Radfahrys die „Seiten zu wechseln“.

Dann ging es im ZickZack weiter. Erst vorbei an den Pfahlbauten nach Unteruhldingen, wieder über den See zur Insel Mainau, um letztendlich nach einer guten Stunde in Meersburg anzulanden. Auf der Rückfahrt fiel mir ein wieder die App ReeHeld auf meinem iPhone ein, so konnte ich das Titelfoto schießen: „Schiff mit Warpantrieb“.

Die zerrissene Perlenkette

Gedenkstätte zum Flugzeugabsturz in der Nähe von Überlingen

Kurz vor Mitternacht am 1. Juli 2002 kam es im Luftraum von Überlingen zu einer folgenschwerden Kollision (wiki) des DHL-Flug 611 mit dem Bashkirian-Airlines-Flug 2937. An Bord der russischen Maschine befanden sich 69 Menschen, der Großteil davon Schulkinder im Alter zwischen 8 und 16 Jahren aus Ufa in der russischen Republik Baschkortostan. Ziel des Charterfluges war Barcelona. Die Reise sollte eine Belohnung für die größtenteils hochbegabten Schüler wegen guter Leistungen in der Schule sein und wurde von einem lokalen baschkirischen Komitee für die UNESCO organisiert. Es gab in beiden Flugzeugen keine Überlebenden.

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Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #7

Bodenseespiegelung

Wenn die langsam untergehende Sonne einen leichten Bronzeeffekt auf das Wasser des Bodensees zaubert, der Mülleimer an der Promenade ein Solarpanel hat indem sich der Baum darüber spiegelt, kann das Smartphone nicht in der Tasche bleiben.