Langsam nähert sich meine Rubrik dem Jahresende. Schön, dass See und Wolken noch mal ihr Bestes geben. Heute war das Wetter mehr als durchwachsen. Mal heftige Regenschauer, mal Wolkenberge. mittendrin noch Schneegestöber. Echtes Aprilwetter im Dezember. Ach ja, kalt genug war es auch. Ich wünsche schon mal allen schöne Feiertage, seit nett zueinander, haut euch nicht und freut euch über die Geschenke, auch wenn sie hässlich sind 😉 Frohes Fest.
The winner is …
Am Ende des Jahres geht es im Fotoclub Überlingen daran, den oder die Sieger auf der Weihnachtsfeier zu küren, die beim Jahresthema oder den Quartalsthemen gewonnen haben. Das Jahresthema hieß diesesmal „Tiere im Zoo“ und wenn ich etwas in ausreichender Zahl auf meiner Festplatte liegen habe, dann auf jeden Fall Fotos zu diesem Thema. Zoo und Tierpark in Berlin hatten über die Jahre genug Motive für mich und meine Kamera parat.


Kusttram
Um im Rahmen unserer Kreuzfahrt nicht wieder von Zeebrügge nach Brügge zu fahren, wo wir schon ein paar mal waren, haben wir uns diesmal dazu entschlossen mit der Straßenbahn zu fahren. Noch dazu mit der längsten Straßenbahn der Welt. Die Küstenstraßenbahn (Kusttram) fährt 68 Haltestellen zwischen De Panne und Knokke-Heist an. Das Fahrzeug schlechthin also, um die flämischen Küste bequem vom Sitz aus zu bewundern. Sie ist mit ihren 67 Kilometern die längste Straßenbahnlinie der Welt. Nirgendwo anders kann man ohne Umsteigen so lange mit einer Straßenbahn fahren.

Feurio
Advent, Advent ein Lichtlein brennt in der dunklen Nacht. Es hat uns das helle Licht gebracht. Dazu auch Glühwein, Punsch und heißen Äppler. Schöne Adventszeit in die Runde.
Trollhavn
Bei unserer letzten Kreuzfahrt im November – die ja eigentlich in den Süden ging – haben wir vorher noch einen kleinen Abstecher nach Norden gemacht. Von Warnemünde ging es über den Kattegat und den Skagerrak zuerst nach Kristiansand in Norwegen. Da sind wir auch schon ein paar mal mit der Fähre und unserem Wohnmobil gewesen, also eigentlich haben wir nichts Neues zu erwarten.

Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #20
Der Blick aus unserer Wohnung war diese Woche kaum zu toppen. Ob Nebel über dem See am frühen Morgen, oder ein Feuerwerk an Farben am Abend zum Sonnenuntergang, mehr Spektakel ging nicht. Der reine Wahnsinn.

Pink Lane
Wenn man in europäischen Städten unterwegs ist stolpert man ja hin und wieder, ohne es direkt darauf angelegt zu haben, auf diese Insta- oder heute eher TikTok Fotohotspots. Dort turnt dann die GenZ rum und versucht sich in Szene zu setzen. Sieht manchmal echt putzig aus, dieses verrenken, um ja die korrekte Pose zu finden, die es sich als dann lohnt zu posten.
Ich hab die Influenzer:innen einfach ausgeblendet und das Handy auf der Pink Lane in Lissabon nach oben gerichtet. Es ist auf jeden Fall einer schöner Anblick mit den regenbogenfarbenen Regenschirme vor dem blauen Himmel. Muss man einfach fotografieren.
Guernica
Fast wieder zurück am Bodensee (noch am Airport in Palma), gibt es zum Wiedereinstieg im Blog ein Streetart aus Malaga mit dem Meister Pablo Picasso und seinem bekanntesten Werk „Guernica“. Ist zwar schon ein wenig in Mitleidenschaft gezogen, aber gerade die „Zerrissenheit“ zeigt gut den aktuellen Zustand unserer Welt. In diesem Sinne: Einen schönen und friedlichen Sonntag.
Wandern mit Wein
Heute jährt sich die Gründung des Hagnauer Winzervereins zum 143sten mal. Am 20. Oktober 1881 führte Pfarrer Dr. Heinrich Hansjakob die kleinen Winzer zu einem Verein zusammen, um die Absatzchancen zu erhöhen und bessere Erlöse beim Verkauf des Weins zu erzielen. Dazu wurde auch ein riesiges Eichenfass hergestellt, was heute noch im Keller des Winzervereins zu bestaunen ist. Regelmäßig kommen weitere Jubiläumsfässer dazu. Eine gute Gelegenheit die Hagnauer Weine besser kennenzulernen und an einer Weinwanderung teilzunehmen, die uns unsere Freunde zu meinem Geburtstag geschenkt haben..


Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #18
Es gibt jemanden hier in Überlingen, der sich richtig Mühe gibt, um solche Kunstwerke am Ufer des Überlinger Sees zu erschaffen. Wohl wissend, dass sie nur temporär sein werden. Das nächste übermütige Kind, oder der nächste frustrierte Erwachsene werden ihre Freude daran haben, das filigrane Steingebilde zu zerstören. Und trotzdem bin ich sicher, dass ich bald wieder solch ein Foto aufnehmen kann und ich mich – wie viele andere Spaziergänger auch – an der Kunst des Zen erfreuen werde.
