Kiezkalender #6

Heute Türchen Nummer 6 - NIKOLAUSI - Foto: h|b
Heute Türchen Nummer 6 – NIKOLAUSI – Foto: h|b

Heute haben wir mal eine geöffnete Tür, in der vielleicht zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits der Nikolaus hineingehuscht ist. Wer es etwas besinnlicher mag, stattet der um die Ecke liegenden Zwinglikirche einen Besuch ab. Einen Pfarrer wird man allerdings vergeblich suchen, die Kirche wird für kulturelle Zwecke genutzt. Für hippe Kneipengänger hat die „Glühlampe“ ab 16 Uhr geöffnet. Die ehemalige Arbeiterkneipe im Rudolfkiez hat auch ein Herz für Exilhessen, werden doch mit Vorliebe Spiele mit Beteiligung der Eintracht Frankfurt gezeigt. Müsste ich ja direkt mal hin 😉

Kiezkalender #5

Heute Türchen Nummer 5 - Mit Selbstreinigung - Foto: h|b
Heute Türchen Nummer 5 – Mit Selbstreinigung – Foto: h|b

Eine der wichtigsten Einrichtungen in Berlin sind die „Citytoiletten“. Leider scheinen sie aber nie dort zu sein wo man sie braucht. Manche olfaktorischen Angriffe auf die Nase legen das zumindest nahe. Wenn man diese Toiletten betrifft, lebt man ja immer ein wenig in der Angst, dass die automatische Säuberung bereits beginnt, solange man das „Örtchen“ noch benutzt. Unserem kleinen Park vor der Tür, tut das Häuschen auf jeden Fall gut.

Kiezkalender #4

Heute Türchen Nummer 4 - Aktuell: OSTKREUZ CROSSROADS - People Of(f) FhainXberg - Foto: h|b
Heute Türchen Nummer 4 – Aktuell: OSTKREUZ CROSSROADS – People Of(f) FhainXberg – Foto: h|b

Die Fotogalerie Friedrichshain  gehört zu meinen regelmäßigen Zielen, ist sie doch eine tragende Säule der Präsenz des Kulturrings in Friedrichshain-Kreuzberg. Laut Selbstbeschreibung…

„…gibt sie den Künstlern großzügige Ausstellungsmöglichkeiten sowie Gelegenheiten des Dialogs und Erfahrungsaustauschs, den Berlinern und ihren Gästen bieten sich weit beachtete Ausstellungs-Events.“

Das kann ich nur bestätigen. Die Vernissagen sind regelmäßig gut besucht und die ausgestellten Arbeiten zeigen die hohe Kunst der Fotografie. Die aktuelle Austellung zeigt „People Of(f) FhainXberg“. Die Galerie ist geöffnet Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 18.00 Uhr.

Kiezkalender #3

Heute Türchen Nummer 3 - Für mutige Sangeskünstler - Foto: h|b
Heute Türchen Nummer 3 – Für mutige Sangeskünstler – Foto: h|b

Wer den Sommer und die Karaokepartys im Mauerpark vermisst kann natürlich zu jederzeit im Monster Ronson’s Ichiban Karaoke seine Sangeskünste unter Beweis stellen. Übrigens wurde die Karaokebar am 1. Dezember 10 Jahre alt. Noch ein Grund mehr zum feiern und singen.

Kiezkalender #2

Heute Türchen Nummer 2 - Narrenhände - Foto: h|b
Heute Türchen Nummer 2 – Narrenhände – Foto: h|b

Ich bin mir ja nie so sicher, ob es ein globales Berliner Problem ist, oder vielleicht nur auf die „wilden“ Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg begrenzt, oder gar ein Gesamtgesellschaftliches. Jede frei verfügbare Fläche wird zugeklebt und zugetaggt. Die Laternen entlang der Warschauer-Strasse haben Plakatmäntelchen um, die teilweise einen halben Meter ausmachen. Immerhin frieren sie jetzt nicht bei der Eiseskälte.

Kiezkalender #1

Heute Türchen Nummer 1 - Das Tor zum Hof - Foto: h|b
Heute Türchen Nummer 1 – Das Tor zum Hof – Foto: h|b

Beim gestrigen Spaziergang durch den Kiez hatte ich die spontane Idee, doch die nächsten 24 Tage einen Adventskalender der speziellen Art für meinen Blog zu machen. Daher gibt es nun jeden Tag ein Türchen aus meinem Friedrichshainer Kiez, welches ihr euch anschauen könnt. Viel Spaß.

Die Siemensbahn

Gleisbett mit Birken - Foto: h|b
Gleisbett mit Birken – Foto: h|b

Das erforschen von stillgelegten Fabriken, Krankenhäusern, Kasernen oder ähnlichem erfreut sich ja großer Beliebtheit. Die Bilder zeigen dann das morbide Ambiente unbewohnter Gebäude. Abblätternde Farbe an den Wänden, verblasste Wandgemälde, Artefakte der früheren Bestimmung wie Schreibtische oder OP-Tische. Das wollte ich nun auch endlich mal machen, aber lieber etwas oberirdisches. Ich hatte keine Lust irgendwo rumzukrabbeln, über halbkaputte Treppen zu balancieren, immer auf der Hut vor irgendwelchen Wachdiensten. Viel zu viel Schiss. Weiterlesen „Die Siemensbahn“

Der Bierpinsel

Traum in Beton, der Bierpinsel in Steglitz - Foto: h|b
Traum in Beton, der Bierpinsel in Steglitz – Foto: h|b

Anfang des Jahres haben sich in Berlin ein paar Fotoverrückte zusammengefunden, die eines vereint: Die Kameramarke. Alle benutzen Digitalkameras von Olympus, in der Regel die neuen, die „mit ohne Spiegel“. Daraus entstand nun der Berliner Oly-Stammtisch. Beim Treffen in dieser Woche gab es neben Foto-Smalltalk auch die Ergebnisse der beim letzten Mal gestellten Aufgabe zu präsentieren. Es galt den „Bierpinsel“ – laut Wikipedia „ein 47 Meter hoher Turm mit aufgesetztem Mehreckbau nebst Treppenturm“ in Steglitz in Szene zu setzen. Das ist ein architektonisch ziemlich interessantes Bauwerk, gleichzeitig ist es aber auch ziemlich schräg. Wie ein aus dem Himmel gefallenes außerirdisches Artefakt reckt es sich von der Schlossstraße aus neben einer Hochstraße in die Höhe. Weiterlesen „Der Bierpinsel“

Le Tréport

Le Tréport und Mers-les-Bains

Hoch oben über der Stadt, direkt auf der Klippe befindet sich der Stellplatz für die Wohnmobile. Zwischen Klippenrand und Stellplatz ist nur die Straße und ein kleiner, grüner Rasenabschnitt. Dahinter geht es rund 100 Meter in die Tiefe. Aber keine Gefahr, wir stehen sicher. Um es den Bewohnern der Stadt etwas zu erleichtern, hat man direkt in die Klippen einen „Fahrstuhl“ eingebaut, die „Tréport Terasse“. Dieser erspart einem immerhin 350 Treppenstufen nach oben steigen zu müssen.

Le Tréport ist ein nettes kleines Hafenstädtchen und liegt auf der Südseite des Hafens. Mers-les-Bains liegt direkt auf der anderen Seite, mit großem Strand und einer langen Promenade und bunten Holzhäusern in einer Art Bäderarchitektur. Auch hier wird noch wie verrückt geputzt und gewienert, denn in knapp 14 Tagen beginnen in Frankreich die zweimonatigen Sommerferien. Dann bricht hier, wie in vielen anderen Orten wo wir die letzten drei Wochen waren, der Sommerwahnsinn aus. Alle Franzosen stürmen dann die Küsten und jedes Zimmer und jeder Stellplatz wird dann belegt sein.

Ein guter Grund für uns hier langsam die Zelte abzubrechen. Morgen fahren wir die letzte Etappe nach Boulogne-sur-mer, sagen dem Ärmelkanal „Atschöö“ und begeben uns auf den langen Rücksturz nach Hause. Nach Deutschland. Nach Berlin. Merci Frankreich, war „très bien“ bei dir.