Ein Waldes Echo – Winteredition

Die Sonnenscheibe im Nellenfurtweiher macht ihrem Namen an diesem verschneiten Wintertag alle Ehre. Halb versunken im Eis reflektiert sie die Nachmittagssonne im Uhldinger Wald. Das Kanu sieht etwas ramponiert aus und verschwindet im Schatten der Bäume.

Nach dem Schneefall der letzten Tage konnte ich endlich mein Projekt fortsetzen: Waldeskunst zu allen Jahreszeiten. Im Herbst war ich auch da, hab aber irgendwie versäumt, das auch hier zu posten. Dafür habe ich jetzt den Reflexionsquader fotografieren können. Drehte er sich im Herbst noch langsam im Wasser im Einklang mit dem Wind, steckt er jetzt eingefroren fest im Eis. Ich hab kurz getestet ob mich das Eis trägt, um näher heranzukommen, mich aber letztlich doch nicht getraut. Zu viele Filme geschaut 🙂

Der letzte Punkt führt mich natürlich zur Station „Selbstportrait“. Der große Spiegelkubus mitten m Wald zeigt sich winterlich kühl, wie im Titel des Beitrags zu sehen ist. Um seinem Namen gerecht zu werden, musste ich mich natürlich auch selbst portraitieren. Ich fotografiere, also bin ich.

Zum Schluss noch ein Foto des großen Kubus in dem der Wald selbst als Portrait erscheint. Sozusagen der Wald im Spiegel des winterlichen Waldes.

Erstaunlicherweise zeigt keins der Kunstwerke bisher Schäden, oder Graffitischmierereien. In Berlin unvorstellbar. Vielleicht wissen aber auch einfach nicht so viele Menschen, dass es tief im Wald tolle Kunst zu betrachten und zu fotografieren gibt. Die Objekte bleiben noch bis August diesen Jahres dort stehen, ich kann also meinen Zyklus mit dem Frühling dann beenden.

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