20mm

Das Kunstwerk "20mm" des Künstlers Olaf Breuning im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen.

Ich komme noch mal zurück auf den Künstler Olaf Breuning, der ein weiteres interessantes Kunstwerk im „Museum zu Allerheiligen“ in Schaffhausen ausstellt. Aus der Beschreibung des Künstlers von seiner Website:

„Am Anfang eines dreihundert Meter langen Seils sitzt ein Affe aus Bronze und hält dessen Ende zwischen den Fingern. Das Seil versinnbildlicht die 4,5 Milliarden Jahre währende Geschichte der Erde, während die 20 Millimeter lange Goldspitze die kurze Existenz des Homo sapiens markiert. Der Affe betrachtet dieses winzige Zeitfragment – ​​seine eigenen, weit entfernten Nachfahren, komprimiert zu einem beinahe unsichtbaren Augenblick. Als unser engster evolutionärer Vorfahre scheint er sich zu fragen, ob das Erscheinen des Menschen eine Errungenschaft oder ein Fehler war. Die Skulptur lässt diese Frage unbeantwortet und regt uns dazu an, darüber nachzudenken, wie viel sich in einem solch winzigen Bruchteil der Erdgeschichte verändern lässt.“

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Zeitreise

Ein Foto mit einem kleinen Jungen, der vor einem alten Opel steht, vermutlich Ende der 50er Jahre

Da ich gerade in der Vorbereitung auf meinen nächsten runden Geburtstag bin, habe ich in der großen Bilderkiste gekramt, auf der Suche nach meiner Vergangenheit. Die liegt ja schon seeehr weit zurück, im letzten Jahrhundert sozusagen. Mein Gott klingt das furchtbar. Naja, es gibt ein paar schwarzweiss Bilder, die es bis heute überlebt haben, aber natürlich nicht mehr die beste Qualität haben.

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Planta Solar

Solarwärmekraftwerk PS 10

Als wir vor drei Wochen an Sevilla vorbei auf der Autobahn Richtung Portugal gefahren sind, tauchte rechts ein Stück entfernt ein Konstrukt auf, dass aussah wie eine der Hängeseilbrücken von denen es hier ein paar gibt. Ein hoher Mast und rechts und links davon laufen die Seile zur Brücke. Es gab allerdings weitere Masten zu sehen, die scheinbar keine Tragseile hatten. Ein Grund auf der Rückfahrt gestern mal nachzuschauen, was es denn nun eigentlich ist.

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Schatten 3/52

Ein Schattenfoto des Fotografen

Der nächste Begriff der „52WochenFotoChallenge“ ist ja Sonne. Davon gibt es hier in Portugal grad jede Menge. Die, oder eine andere Lichtquelle, benötigt man um Schatten zu erzeugen. Gesagt, getan. Bei meinem gestrigen Ausflug zu den Grotten und Klippen von Lagos steht die Sonne wie jeden Tag recht tief am Himmel – ist ja schließlich Winter – und treibt damit meinen eigenen Schatten vor mir her. Anvisiert, die Kamera etwas ausgerückt, um das fotografieren des eigenen Schattens noch etwas zu verstärken, und fertig ist die 3. Aufgabe für dieses Jahr: Schatten.

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Tag der Erde

Ein Bachlauf mit Weiden und Bäumen

Der jährliche Earthday hatte in diesem Jahr den Schwerpunkt „Nachhaltigkeit“. Das gilt für viele Bereiche, von Kleidung über Nahrung bis hin zum eigenen Verhalten. Hinter jedem Tun sollte die Frage stehen: Ist es nachhaltig? Muss ich mit dem Auto zum Bäcker fahren? Gut, in einer Stadt wie Berlin stellt sich die Frage nicht so wirklich, da man hier wirklich überall ohne Auto hinkommt. Alles ist fussläufig, oder zumindest mit Rad oder Öffis zu erreichen. Ich komme aber auch vom Dorf, da geht inzwischen ohne Auto nichts mehr und Bäcker oder Einzelhandel sind aus der Fläche leider fast durchgängig verschwunden.

Wenn wir uns trotzdem bei jeder Handlung diese Frage stellen – und gerade beim einkaufen haben wir die Wahl zu entscheiden – könnte die Welt ein wenig besser und nachhaltiger werden. Für meine Kinder und Enkelkinder die ihr Leben noch vor sich haben. Wir haben nur diese eine Erde, diesen fragilen Planeten. Mit dem wir leider nicht sehr pfleglich umgehen. In diesem Sinne…

Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.

Marie von Ebner-Eschenbach

Das Titelbild ist ein Fließ aus dem Naturschutzgebiet in Uhldingen am Bodensee. Fotografiert mit meiner OM-D E-M5ii am späten Vormittag im April.