Fürchtet euch nicht

Krippendiorama im Überlinger Münster

Im heutigen Weihnachtsgottesdienst im Überlinger Münster war das die Quintessenz der Predigt des Pfarrers Bernd Walter angesichts der desolaten Weltlage, bei der einem manchmal Angst und Bange werden kann. Ob diese frohe Botschaft reicht, hängt wohl vom jeweiligen Glauben ab, oder ob man oft Nachrichten sieht oder Zeitung liest. Die Zeiten sind nicht einfach.

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Fortaleza de Sagres

Rgenebogen über der Festung Fortaleza de Sagres

Mit unserem kleinen Mietwagen können wir nun ein wenig die Algarve näher erkunden und waren die Woche auf der Landzunge bei Sagres, einem kleinem Küstenstädtchen, die von einem großen Fort beherrscht wird, dem Fortaleza de Sagres.

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Mezquita (Cordoba)

Mezquita in Cordoba

Neben der Alhambra in Granada ist die Mezquita in Cordoba ein weiteres Highlight maurischer und christlicher Baukunst in Andalusien. Das Bauwerk gehört mit ca. 23.000 m² zu den größten ehemaligen Moscheebauten weltweit. Ein Grund für einen Besuch. Wie immer in der heutigen Zeit nur über ein Onlineticket, für dass man auch einen Zeitslot angeben muss. Mit uns stehen kurz vor 16 Uhr ca. 200 Leute vor dem Eingang und warten auf Einlass. Ein kurzer Scan und schon befindet man sich in einer anderen Welt.

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Dekagon

Was hier aussieht wie größere Installationsarbeiten in der Ruine der Klosterkirche, handelt sich in Wirklichkeit um eine Rauminstallation von Luc Wolff. In der Pressemappe zur Ausstellung findet sich der folgende Text über den Künstler:

In seinen temporär angelegten Arbeiten untersucht Wolff die Grenzen etablierter Lebensräume. Er geht auf vorgefundene Orte ein und verändert diese auf eine leise, unspektakuläre Weise, meist mit einfachen, alltäglichen Mitteln. Durch das subtile Markieren augenfälliger Raumgrenzen im Kontext funktionaler Architektur verweist Wolff auf das Ausgegrenzte. Vermeintlich isolierte, fest definierte Orte werden nicht mehr als solche wahrgenommen.Weiterlesen „Dekagon“

Blechbüchsenarmee

Die Müllmänner (Trash People) vom Aktionskünstler HA Schult wandern bereits seit 20 Jahren um die Welt. Sie haben die Pyramiden von Gizeh gesehen, standen auf der chinesischen Mauer, und bildeten als „Matterhorn People“ eine grandiose Kulisse am „Stellisee“. Sie mahnen zu Umweltschutz und nachhaltigem Umgang mit der Natur, symbolisieren die Ausgegrenzten und Ausgebeuteten dieser Welt und sind aus Blechdosen und anderem Zivilisationsmüll zusammengebaut.

Müllmänner in der Grube - Foto: h|b
Müllmänner in der Grube – Foto: h|b

200 der lebensgroßen Figuren standen für dieses Wochenende in der Baugrube zum Schinkelplatz-Wohnquartier direkt neben der Friedrichswerderschen Kirche.  Die Baugrube neben der letzten noch ganz erhaltenen Schinkel-Kirche steht unter besonderer Beobachtung, weil der Bau von Luxuswohnungen auf der anderen Seite zu bleibenden Schäden an dem neugotischen Gebäude geführt hat.

Polaroid Series #22 – Puddle #12

Bekannteste Kirche Berlins - Foto: h|bBekannteste Kirche Berlins – Foto: h|b Heute mal ein Crossover aus zwei meiner Serien: Ein Pfützenbild kombiniert mit dem Polaroidrahmen. An Pfützen besteht ja nach wie vor kein Mangel in Berlin. Die kommenden Tage wird die Sonne mit der einhergehenden Wärme allerdings tüchtig aufräumen, auch wenn sich zum Ende der Woche, die Sonne mächtig verfinstern soll. Bin mal gespannt was die fotografische Aufbereitung dieses Ereignisses an Bildern hervorbringt.

Kiezkalender #6

Heute Türchen Nummer 6 - NIKOLAUSI - Foto: h|b
Heute Türchen Nummer 6 – NIKOLAUSI – Foto: h|b

Heute haben wir mal eine geöffnete Tür, in der vielleicht zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits der Nikolaus hineingehuscht ist. Wer es etwas besinnlicher mag, stattet der um die Ecke liegenden Zwinglikirche einen Besuch ab. Einen Pfarrer wird man allerdings vergeblich suchen, die Kirche wird für kulturelle Zwecke genutzt. Für hippe Kneipengänger hat die „Glühlampe“ ab 16 Uhr geöffnet. Die ehemalige Arbeiterkneipe im Rudolfkiez hat auch ein Herz für Exilhessen, werden doch mit Vorliebe Spiele mit Beteiligung der Eintracht Frankfurt gezeigt. Müsste ich ja direkt mal hin 😉

Mont St-Michel

Der Mont St-Michel in der Normandie

Heute Mittag haben wir die Bretagne verlassen und sind hinüber in die Normandie gewechselt. Dort steht gleich ein architektonischer Höhepunkt an, den tausende Menschen täglich besuchen. Der Mont St-Michel. Als Hotspot ein Muss. Daher reihen wir uns in die Mengen ein und steigen einmal bis ganz nach oben empor. Treppenstufe um Treppenstufe geht es hinauf, bis der Blick weit bis zum Horizont reicht. Viel Sand drumherum, und ganz hinten irgendwo … das Meer.