Hexenküche

Dingelsdorf am Bodensee im morgendlichen Nebel

Langsam beginnen hier am Bodensee die Nebeltage. Heute Morgen um acht Uhr konnte ich gerade so den Baum vor unserem Fenster erahnen, nur eine halbe Stunde später war der Blick frei hinunter auf den See. Auf der gegenüberliegenden Seite in Dingelsdorf trieben die Nebelschwaden allerdings noch länger über den Bodanrück. Auch die Appenzeller Alpen schauten nur mit den Spitzen über das Nebelmeer.

Der herbstliche Blick über das Überlinger Münster zeigt eine Nebelwand über dem Untersee. Links im Bild reckt der Säntis sein Haupt in den Himmel.

Herbstanfang

Herbstbäume am Landungsplatz in Überlingen

Im Herbst steht – in den Gärten die Stille, für die wir – keine Zeit haben // Victor Auburtin

Noch tragen die meisten Bäume ihr grünes Kleid, aber die Kastanien am Überlinger Landungsplatz scheinen langsam in den Herbstmodus zu wechseln. Jahreszeitlich ist es heute soweit. Der kalendarische Herbstanfang färbt aber nicht nur die Blätter ein, es ist auch die Zeit für die Ernte von Obst und Trauben.

Frische, knackige Äpfel finden sich bereits eine ganze Weile in Holzboxen entlang der Höfe, der Beutel mit frischen Äpfeln für gerade mal 5 Euro. Die Weintrauben erreichen auch langsam den Grad der Lese, die ersten Winzer sind bereits gestartet und sind optimistisch, was die Qualität des künftigen Weines angeht. Sonnige Tage und kühle Nächte hätten den Trauben in diesem Jahr gut getan, heißt es übereinstimmend. Die blauen Trauben in Aufkirch sind geschmacklich noch nicht so wirklich süß. Aber noch scheint ja die Sonne am Bodensee. Wir freuen uns auf einen schönen Herbst.

Weiß 50/52

Braunes Herbstblatt auf weißem Schnee

Was kann es weißeres geben als frisch gefallenen Schnee. In Städten wie Berlin hält das zwar in der Regel nicht lange vor, aber auf Autodächern bleibt es etwas länger schön glitzernd weiß. Wenn das Herbstblatt als Kontrast den Schnee noch etwas weißer wirken lässt, ist das Foto perfekt.

Schneehügel auf einem Auto
Schneeberg

Dass Foto ist der 50ste Beitrag zur #52WochenFotoChallenge zum Thema #weiß

Spitzhacke

Spitzhacke in Kassel mit herbstlicher Stimmung

Seit der Documenta 7 steht am Ufer der Fulda in Kassel eine überdimensionale Spitzhacke des Pop-Art-Künstler Claes Oldenburg. Sie ist 12.25 m hoch und steht dort seit 1982. Laut Wiki-Eintrag: „… erinnert Oldenburg an die Geschichte des Wiederaufbaus Kassels nach dem 2. Weltkrieg. Am Rosenhang wurden die nicht mehr zu verwertenden Trümmer aufgeschichtet, die mit Spitzhacken bearbeitet wurden.“ Eine gute Gelegenheit heute mal mit der DJI Mini II vorbeizuschauen und ein paar Bilder zu schießen.

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Krk

Blick auf Krk vom Meer aus

Seit gut anderthalb Wochen sind wir jetzt auf dem Campingplatz in Krk auf Krk. Der Ort auf der gleichnamigen größten kroatischen Insel liegt zwei Kilometer neben unserem Campingplatz. Nach dem Regen vom letzten Wochenende hatten wir jetzt eine traumhafte Woche mit viel Sonne und wenig Wind. Eine gute Gelegenheit dem kleinen Hafenstädtchen einen Besuch abzustatten.

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Adlerblick

Blick aus Drohnensicht auf ein Waldstück

Bei der Wandung zu den Glindower Alpen hatte ich natürlich auch meine Drohne dabei. Ist im Wald nicht ganz so einfach, aber wenn man – wie im Header zu sehen ist – eine Lichtung findet, ist ein Startversuch durchaus lohnenswert. Bietet sich doch eine Sicht auf den Wald, der sonst nur Vögeln vorbehalten ist. Die Strahlen der tiefstehenden Sonne werfen Schatten auf den Boden des Waldes, ganz klein am unteren Rand müsste auch unsere Fotogruppe zu erkennen sein. Der Blick im folgenden Bild geht über den Turm des Ziegeleimuseums Glindow weit über den Glindower See. Links am Horizont müsste die Werdersche Halbinsel zu sehen sein. Ist auf jeden Fall nicht sehr weit entfernt und immer ein Besuch wert.

Blick über das Ziegeleimuseum auf den Glindower See
Ziegeleimuseum – Foto: h|b

Herbstblues

Campingplatz im Herbst, von oben

Einen Monat ist es jetzt schon wieder her, dass wir mit unserem Wohnmobil ein letztes langes Wochenende am Senftenberger See verbringen konnten. Inzwischen haben wir ja wieder Reiseverbot und einen Lockdown Light. Die Zahlen der sich täglich neu mit Corona Infizierenden ist immer noch auf einem viel zu hohen Stand, als dass man von Restriktionen absehen könnte. So wie es jetzt aussieht verlängert sich das bis Weihnachten. Ob es dann Besuche geben kann, hängt stark davon ab, wie diszipliniert die Menschen in den nächsten Wochen agieren. Im Moment bin ich da eher pessimistisch. Schulen und Kitas sind starke Trigger und vor den Weihnachtsferien wird man keine Schulen schließen.

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Mondsichel

Mondsichel am Abend über Berlin

Der zunehmende Mond steht als dünne Sichel heute im Berliner Nachthimmel. Wer genau hinschaut kann erkennen, dass gerade ein Raumschiff auf dem Weg ist, ihn zu besuchen. Kann aber auch ein Flugzeug sein. So ganz genau ist das mit der Kamera nicht zu erkennen. Auf ein schönes spätsommerliches Wochenende.

Spiegelbildlich

Die Herbstfarben sind ja zu schön, um einfach keine Fotos davon zu machen. Die Frage ist immer nur, wie fängt man das Gefühl am Besten ein. Die Herbstsonne scheint durch goldene Blätter, und im See liegen die heruntergefallenen Blätter und ergänzen das Spiegelbild der herbstlichen Bäume im Berliner Tiergarten. Da ich diesmal nur mit dem iPhone unterwegs war, musste der komplette Workflow eben in dem kleinen Wunderwerk stattfinden. Die Kamera des iPhone 8 löst ja inzwischen mit 12 MP auf, genug Informationen für ein Bild. Dazu ein wenig Snapseed, ein wenig Camera+ und fertig ist das herbstlich, abstrakte „Gemälde“. Da das schmale Format des Headers, die Stimmung nicht ganz widerspiegelt, hier nochmal die eigentliche quadratische Aufnahme, plus ein paar weitere Impressionen. Weiterlesen „Spiegelbildlich“

Himmelspalast

Das Tempodrom in Kreuzberg fordert Fotografen durchaus heraus. Das helle, reine weiß, kombiniert mit einem strahlend blauem Himmel gibt einen schönen Farbkontrast. Umgewandelt in schwarz-weiss, mit leichten Wolkenschlieren und Langzeitbelichtung ergibt es edle Fineart-Prints. Ich war dort Anfang Herbst an einem leicht bedeckten Morgen. In der Nachbearbeitung gefiel mir die Option das Bild insgesamt aufzuhellen, um auch noch Struktur in die Bäume zu bekommen. Das Filigrane der Spitzen durch einen leichten Weichzeichner unterstreicht zusätzlich das Mystische. Ich hätte noch etwas warten können, bis alle Spitzen von Raben besetzt gewesen wären, aber leider hatte ich einen Termin. Aber auch so sieht es doch ein wenig aus, wie die geheimnisvolle Burg eines magischen Prinzen, oder?