Das heilige Brot

Das Kommunionskind - Foto: h|bDas Kommunionskind Denise – Foto: h|b

Am Sonntag standen wir gefühlte drei Stunden in der katholischen Kirche von Okriftel. In Wirklichkeit waren es nur anderthalb Stunden, aber da die Katholen lieber stehen als sitzen, fühlte es sich verdammt lange an. Denise, unser Enkelkind, wurde …. ja, was eigentlich? Ich wurde in grauer Vorzeit mal konfirmiert, aber es scheint für die Kommunion keinen vergleichbaren Begriff zu geben. Die Kinder werden nicht kommuniziert, auch nicht kontaminiert, ahhhhh, ich glaube es heisst „firmiert“, da die Erstkommunion ja auch unter dem Begriff Firmung bekannt ist. Glaub ich. Sicher bin ich aber nicht. Auf jeden Fall war es sehr schön und wir hatten irres Glück mit dem Wetter. Nach Gewitter und Wolkenbruch am Morgen, öffnete sich ein trockenes Fenster für Kirche, Feier und Fotos. Danach begann dann erneut der Regen. Perfekt.

Abenteuerspielplatz Berlin – Stadt

Der Anstieg beginnt mit dem Victory-Zeichen - Foto: h|bDer Anstieg beginnt mit dem Victory-Zeichen – Foto: h|b
Die Kinder werden ja heute, wie wir damals, mit den Helden aus den Comics groß. Nur hatten wir die Hefte, die Kids von heute haben die Filme. So wie sich Spiderman durch die Hochhausschluchten von New York hangelt, mit Leichtigkeit die Gebäude erklettert, so möchte manches Kind auch die Menschen vor dem Bösen retten. Eine gute Gelegenheit und mit ein wenig Phantasie bietet sich rund um den Berliner Fernsehturm. Zwar sind die eigentlichen Rampen inzwischen mit Gittern vor dem Erklettern geschützt, aber an den vier Ecken zur Zwischenetage gibt es noch die glatten Rampen, die geradezu einladen, ein wenig Spiderman, oder besser Spidergirl, zu spielen.
Mit Schwung die Rampe hinauf - Foto: h|bMit Schwung die Rampe hinauf – Foto: h|b
Mit Anlauf und ohne Netz und doppelten Boden hat man die obere Brüstung erreicht und kann nun auf dem Hosenboden wieder herunterrutschen. Geht natürlich auch auf dem Bauch. Wer möchte kann sich auch in Spinnenhaltung auf der Rampe hin- und her bewegen, ist aber dank der Schräge nicht ganz so einfach. Ach ja, für Väter eignet sich die Aktion, ein wenig Vertrauen in das kleine Spinnenmonster vorausgesetzt, um ein paar Actionfotos zu schießen, die aus der richtigen Perspektive nah an das wirkliche Abenteuer herankommen.
Über den Dächern der Stadt - Foto: h|bÜber den Dächern der Stadt – Foto: h|b

Abenteuerspielplatz Berlin – Natur

Abwurf vom Twister - Foto: h|bAbwurf vom Twister – Foto: h|b
Da kann man sich noch so schöne Spielplätze ausdenken, um die Kinder zu bespaßen, aber manchmal bietet das Vorhandene zusammen mit ein wenig Phantasie durchaus auch genug Spielanreiz. Nicht dass die Spielplätze und Spielgeräte am neuen Park am Gleisdreieck nicht genug bieten. Die chaotisch anmutende Verwendung von Holzblöcken regt zum balancieren und klettern an, die riesigen Schaukeln am Weg, lassen einen fast bis in den Himmel schaukeln und sich auf dem Twister zu halten, bedarf einer guten Körperbeherrschung.
Ein echtes Steckenpferd für Denise - Foto: h|b Ein echtes Steckenpferd für Denise – Foto: h|b
Aber trotzdem ist es dann ein Baum, der uns – trotz leichten Regens – länger im Park hält als geplant. Ein verwildertes Gelände direkt neben dem großen Abenteuerspielplatz beherberg einen alten Baum, der seine dicken, knorrigen Äste dicht über dem Boden klettergerecht entlangwachsen lässt. Einer der Astenden endet wippend gut einen Meter über dem Boden und eignet sich in den Augen von Denise hervorragend als Pferd. Man kann es reiten, striegeln, an der Trense herumführen und auch hin und wieder mit Blättern füttern. Nach drei gewonnen Rennen mit Jockey Denise und Jessica dem Vollblüter war es dann aber genug. Nur mit meinem Versprechen, ab und an mal nach Jessica zu sehen, konnte ich sie loseisen, um das nächste Abenteuer in Berlin zu suchen.
Pferde brauchen Zuwendung - Foto: h|bPferde brauchen Zuwendung – Foto: h|b