Gemeiner Lein

Drei Blumen

An den Hängen der Seelower Höhen im Oderbruch wächst das berühmte Adonisröschen. Nach langer Zeit habe ich es endlich mal wieder geschafft dort vorbeizuschauen und den kleinen Weg zusammen mit Kind und Enkelkind abzulaufen. Das letzte Mal war das 2005, da konnte Denise noch nicht mal laufen.

Die eigentliche Attraktion war allerdings sehr spärlich vertreten und viele der Blüten schon arg zersauselt. Einige Exemplare konnte ich aber doch noch vor meine Linse bekommen, so wie das hier. Das Titelbild ist eine Flachsblüte namens „Gemeiner Lein“, musste ich auch aber erst nachgooglen. Passt in der schönen Dreierreihe besser aufs Titelbild.

Blühende Landschaften

Schneeglöckchen

Die Sonne beginnt so langsam die ersten Blumen aus der Erde hervorzulocken. Der Schlosspark Biesdorf ist an manchen Stellen bereits flächendeckend mit einem Teppich aus Minikrokussen bedeckt, was ein sehr schönes Bild ergibt. Leider nur für die Augen, die Menge der Blumen lässt sich mit der Kamera schlecht einfangen. Daher ist es besser ins Detail zu gehen und dabei auch bereits die ersten fleissigen Bienen zu überraschen, die mit dickem Blütenstaub an den Beinen von Blume zu Blume schwirren und so für deren Befruchtung sorgen. Ein Fest für die Augen. Wer dann noch Zeit hat, sollte sich die Ausstellung „Fernwärme“ anschauen, ein Projekt der Ostkreuzschule anlässlich des 40jährigen Bezirksjubiläums.

Kontemplation

Anstatt sich heute der Sammlung von Massen hinzugeben, zum Beispiel auf dem MyFest in Kreuzberg, ging unsere Überlegung zu etwas mehr Abgeschiedenheit und Besinnung. Die Gärten der Welt in Berlin bieten genügend Platz und Gelegenheit zur Reflexion, sei es auf dem Wasser des chinesischen Pavillons, über den Zengärten des japanischen Gartens, oder in den Spiegeln in der Nähe des Haupteingangs. Zunächst lud jedoch ein englisches Cottage zur Einkehr, und wir richteten unsere Konzentration ganz auf die Versenkung von Kaffee und leckeren Kuchen. Bei der tieferen Betrachtung der farbenfrohen Blumen und Blüten im Laufe unseres weiteren Spaziergangs kamen wir uns vor wie in einer herrlichen Andacht in Gottes Natur, über uns nur der weite, blaue Himmel, als Dach der einen, großen Welt.

Das heilige Wort – Foto: h|b

Um mir ein wenig folgen zu können, hier eine Auswahl der Fotos vom heutigen Spaziergang zum nachmeditieren. Und wer es vielleicht bemerkt hat, alle unterstrichenen Worte im Text sind Synonyme des Wortes Kontemplation. Sagt der Duden. Musste nur noch den Text drumherum schreiben 😉

Schneeglöckchen

Seit letztem Jahr hängen Bilder von mir im Cafe Victoria im Botanischen Garten von Berlin. Unser Fotoklub – die Kreuzberger Fotografen – haben dort eine Art Belegungsrecht und das letzte Thema „Berlin, anders gesehen“, ist aktuell dort zu sehen. Berliner Fotomotive, jenseits der klassischen Touristenfotos. Wer zufällig mal dort vorbeikommt, kann sich bei Kaffee und leckerem Kuchen stärken und die Bilder anschauen.

Ausstellung Cafe Victoria – Foto: h|b

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Knospenflut

Kaum zeigt sich die Sonne länger als ein paar Minuten mit all ihrer Lebenskraft, knospt und blüht es an allen Enden. Wie die Menschen, hat auch die Natur nur darauf gewartet endlich wieder aufzublühen, den kalten Winter abzuschütteln und den Frühling zu genießen. Bei Temperaturen um die zwanzig Grad in Berlin, fühlt es sich fast schon ein wenig sommerlich an.

Fotos: Olympus OM-D E-M5II / 12-40/2.8

Ab in die Botanik

Fotograf beim fotografieren von Blumen

Gestern war ich endlich mal im Botanischen Garten von Berlin. Das letzte Mal gab es noch Ost- und Westberlin und war im Rahmen der Konfirmandenfreizeit (Für alle Nichtwessis, das evangelische Pendant zur Jugendweihe 😉 ) Ende der Sechziger. Ich erinnere mich noch an lange Fußwege, Hitze und Schwüle. Und das es eigentlich ziemlich langweilig war. Weiterlesen „Ab in die Botanik“

Kringelblume

Bleiben wir bei dem ekligen Wetter noch ein wenig in der schönen, bunten Welt der Blumen. Hatte das letzte Foto einen hohen Grünanteil, dominiert jetzt das freundliche Gelb. Die kleinen Blütenstempel sehen aus wie kleine Seepferdchen, die sich im frischen Wind an die Anemone krallen. Wenn man nur genau hinschaut, bietet die Natur eine dermaßen Farben- und Formvielfalt, dass man als Mensch mit seinen begrenzten Möglichkeiten ganz neidisch wird.

[Olympus OM-D E-M5, 12-40/2.8 Pro, 40mm / f.5.0 / ISO 200]