Regenbogen

Ein nicht ganz unwichtiger Bestandteil um einen schönen Regenbogen zu erzeugen, macht sich heuer ja etwas rar: die liebe Sonne. Von dem anderen, eher flüssigen Stoff haben wir ja genug. Wobei wir ja in Berlin nicht meckern können. Es gab mal kurze Unwetter, aber nicht zu vergleichen mit der dauerhaften Berieselung im Westen und Süden Deutschlands. Aber was solls, ist halt Wetter. Um so mehr habe ich mich über diesen farbenprächtigen und fast vollständigen Regenbogen in Beeskow gefreut.

Weiches Wasser

Das weiche Wasser bricht den Stein oder ergießt sich einfach über das kleine Wehr in Beeskow.

[OM-D E-M5 / 50mm / Belichtung: 50 Sek bei f11 und ISO 100]

UNPLUGGED ON A BOAT

Wir hatten gestern Abend die Möglichkeit an einem Event teilzunehmen, den „SOHOSessions„, die das erste Mal auf der Warnemünder Woche stattfanden. Der Veranstalter kündigte das mit folgenden Worten an: „sohomen.de veranstaltet am 9. Juli 2016 mit den SOHOSessions ein gigantisches Event, das nicht nur mit einer beeindruckenden Location, sondern natürlich auch mit einzigartigen Künstlern überzeugt. Ivy Quainoo, Gewinnerin von “The Voice of Germany” 2012 und inzwischen erfolgreiche Entertainerin, führt dabei durch das Event. Sie stellt die Musiker in kleinen Interviews als Künstler und Menschen vor.“ Und mit von der Partie waren noch Ryan Keen, Lùisa und Madeline Juno. Weiterlesen „UNPLUGGED ON A BOAT“

Einhundert

Mit dem Anlauf der Costa Favolosa heute in Warnemünde konnte Crociere ein Jubiläum feiern. Es war der hundertste Besuch eines Costaschiffes in diesem Hafen. Die Favolosa sollte um 19 Uhr auslaufen, aber durch verspätete Passagiere wurde es dann doch fast 21 Uhr und fiel leider mit heftigem Regen zusammen. Das Feuerlöschschiff fügte noch etwas Wasser dazu und verabschiedete damit das Jubiläumsschiff in Richtung Kopenhagen.

[Workflow: Bilder mit der OM-D, mit Adapter aufs iPhone, Bearbeitung in Camera+, Verkleinerung mit >Resize, Artikel in WP erstellt und publiziert]

Abschiedsfontänen - Foto: h|b
Abschiedsfontänen – Foto: h|b

 

Transparent

Kleinkind von unten in transparenter Höhle

Auf dem Olympus Playground in München – den wir im September besucht haben – gab es eine interessante Installation. Das Künstlerkollektiv „Numen for use“ erschuf mit transparentem Klebeband ein riesiges Labyrinth aus Tunneln und Räumen, das aus der Ferne wie eine riesige Insektenhöhle wirkte, die teils aufrecht und teils auf allen Vieren kriechend entdeckt werden konnte.

Trotz des filigranen Aussehens konnte man ohne Probleme mit mehreren Personen darin herumkrabbeln, posen, fotografieren, ohne das Kunstwerk damit in Bedrängnis zu bringen. Von außen waren die Personen nur schemenhaft, wie eingefroren in einem großen Eisblock, zu erkennen. Konserviert für die Ewigkeit. Faszinierend.

Lichtmalerei auf Zingst

Der Zingster Bodden als Farbspielerei

Ganz Zingst besteht eigentlich nur noch aus Fotografie. Ob Open-Air Galerie, oder Galerie im Kunsthotel, überall Bilder namhafter Naturfotografen. Aber auch viele Nachwuchstalente stellen aus, insgesamt eine sehr fruchtbare Atmosphäre, die anregt selbst auch Kunst zu generieren.

Mit dem Fahrrad ist man nach rund 20 Kilometern am Zingster Bodden und genießt den Blick über Strandhafer, Salzwiesen, Brackwasser und wenn man die Augen zusammenkneift, sieht es in etwa so aus wie auf meinem Bild.

Um das Abstrakte nun zu simulieren, stelle ich die Kamera auf eine hohe Blende (f22) und bekomme so eine Belichtungszeit die es mir ermöglicht die Kamera zu „ziehen“ (1/40). Nicht vegressen den IS auszuschalten, da er sonst versucht die Bewegung zu eliminieren. Ein paar Versuche braucht es, dann ist die Lichtmalerei im Kasten und passt ausgedruckt wundervoll an die heimische Wand.

Sympathieträger

Rotkehlchen auf einem Ast

Während in Berlin heute mehr als 100.000 Menschen gegen TTIP protestieren und wir uns langsam von dem Schrecken erholen, dass heute Nacht mitten im Wohngebiet unser Wohnmobil aufgebrochen und als Nachtlager benutzt wurde, suche ich im Bestand meiner Urlaubsfotos mal nach etwas Beruhigendem und bin bei einem kleinen, unerschrockenen Rotkehlchen gelandet.

Seine Bekanntschaft habe ich in diesem Jahr am Hallstatter See gemacht. Auf dem Campingplatz in Obertraun-Winkl, wo wir 3 Tage Rast auf unserer Österreichtour eingelegt haben, hatte ich endlich mal die Muße und die Möglichkeit kleine Piepmätze zu fotografieren. Jeden Abend tobten die drei Geschwister über den Platz und hatten auch keine Scheu, ganz nah zu mir zu kommen. Wenn ich mich still verhielt. So konnte ich mit dem 40-150mm und meiner OM-D – trotz Fluchtdistanz – die Bande nach und nach formatfüllend auf den Speicher bekommen.

Der Flug der Kraniche

Ein Schwarm Kraniche gegen einen Sonnenuntergangshimmel

Gegen halb sechs steht die „River Star“, ein Original Mississippi Schaufelraddampfernachbau, ruhig am Ende des Zingster Boddens, unmittelbar neben der Meininger Brücke. Die ist gerade geöffnet und lässt ein paar Segler durch. Doch die Passagiere haben dafür kein Auge, die sind alle Richtung Süden gerichtet. Von dort sollen sie gleich kommen, die Kraniche. Weiterlesen „Der Flug der Kraniche“

Meeresrauschen

Charlie Brown auf einem Wellenbrecher an der Ostsee

Moin, Moin, jetzt waren wir doch erst drei Wochen in den Bergen unterwegs, haben uns die Welt mal aus 3.250 Meter Höhe angeschaut, nur um eine Woche später auf 0 Meter über Normal Null wieder aufs Meer zu schauen. Wir genießen den Ausblick natürlich in Warnemünde, the Place to be. Für uns.

Irgendwie sind wir nicht so die Bergfexe. Die Sicht reicht nur bis zum nächsten Berg, um mehr Überblick zu bekommen muss man erst hoch hinaus, danach dann wieder runter. Auch um von a nach b zu kommen, kurbelt man meist erst kleine Sträßchen hoch, nur um auf der anderen Seite wieder hinunter zu fahren bis die Bremsscheiben glühen.

Da ist der weite Blick, hinaus übers Meer, die Gedanken träumen sich in ferne Länder, doch eher unser Ding. Also eher Strandläufer als Bergfexe. Noch dazu, wenn der Traumstand nur einen Katzensprung von zu Hause entfernt ist. Meer ist eben doch mehr.