Fort Boyard

Fort Boyard in der Bucht von La Rochelle

Dem Einen oder Anderen ist der Name „Fort Boyard“ vielleicht noch im Gedächtnis. Zwischen 1990 und 2018 fand dort eine internationale Spielshow statt. Die Teams mussten Schlüssel gewinnen, um sich aus ihren Zimmern zu befreien und konnten am Ende einen Geldgewinn erspielen. Bei uns lief das unter anderem auf SAT 1. Zufälligerweise liegt das Fort direkt zwischen der Île d’Oleron – auf der wir gerade im Urlaub sind – und der Île-d’Aix vor der Küste von La Rochelle. Eigentlich diente es natürlich der Sicherung der Mündung des Flusses Charente vor Rochefort.

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Freiheit 38/52

Ein Stoffelch auf einem Felsen, dahinter - unscharf - ein weißes Wohnmobil

Freiheit ist ein Begriff, über den sich wahrlich lang und breit philosophieren lässt. Wo beginnt sie, wo endet sie? Was macht Freiheit aus? Ich kann es nur für mich persönlich festmachen. Meine „Freiheit“ begann am 1.1.21, der erste Tag an dem ich nie mehr aufstehen musste, um zur Arbeit zu gehen. Okay, von freiwilligen Einsätzen zur Reisendenlenkung abgesehen, aber hey, auch dass mach ich letztlich freiwillig.

Ansonsten konnte ich nun, wann immer ich wollte, mein Wohnmobil besteigen und losfahren. Norden, Süden, Westen. Europa hat viel zu bieten. Diese Freiheit setzt allerdings voraus über Mittel zu verfügen, um sich das leisten zu können. Das Glück habe ich und ich bin sehr dankbar dafür.

Sport 37/52

Wakeboarder auf einem See

Manche scheitern schon beim Start, andere, wenn der Mitnehmer die Kurve nimmt und dabei Geschwindigkeit aufnimmt. Der spontane Zug an den Armen kommt für Einige unerwartet und endet häufig mit einem Bauchklatscher im See. Wakeboarding ist also durchaus ein anspruchsvoller #Sport. Wer dann noch Rampen oder Railings nutzen will, sollte schon ein paar Runden geübt haben, oder Profi sein. Körperbeherrschung ist dann nämlich das A&O auf dem Wasserbrett, ansonsten… siehe oben.

Der Beitrag #sport erscheint als 37. Beitrag im Rahmen der #52WochenFotoChallenge von Norbert Eder aus #mastodon. Fotografiert mit dem iPhone 13Pro, nachbearbeitet mit Snapseed.

Rauchzeichen

SUP auf Senftenberger See

Seit Montag sind wir mit unserem Wohnmobil auf dem „Komfort-Camping“ am Senftenberger See. Unsere – hoffentlich – erholsame Herbsttour nach den stressigen Wochenenden als Reisendenlenker am Berliner Hbf.

Nasse Holzbank am Senftenberger See
Nasse Bank
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Liebe 31/52

Liebesschlösser am Pilsumer Leuchtturm

#Liebe ist der Begriff für die 31. Woche der #52WochenFotoChallenge von Norber Eder der auf der Social Media Plattform „Mastodon„, einem Teil des Mediverse, zu finden ist. Dort läuft die Challenge, ich nutze natürlich meinen Blog für die Erstverwertung.

Die Idee zum aktuellen Foto kam mir, als ich darüber nachdachte, wie eine visuelle Umsetzung erfolgen könnte. Auf unseren Reisen sind wir ja schon sehr oft über die sogenannten „Liebesschlösser“ gestolpert. Sei es auf der bekanntesten deutschen Location, der Hohenzollerbrücke in Köln, dem Ufergeländer in Warnemünde, direkt gegenüber dem Standesamt am alten Strom, oder an der berühmten „Pont Neuf“ in Paris. Also kurz im Archiv gestöbert und das Foto gefunden. Es zeigt den Pilsumer Leuchtturm in Ostfriesland, damals durch den Film „Otto – der Außerfriesische“ bekannt geworden und heute eine Pilgerstätte für Liebende.

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For all mankind

Mondsichel mit Flugzeug

Viel ist von der damaligen Euphorie – dem „Aufbruch zu den Sternen“ – leider nicht übrig geblieben. Als Neil Armstrong heute – amerikanischer Zeit – vor 54 Jahren mit dem ikonischen Satz: „That’s one small step for (a) man, one giant leap for mankind“ – mit einem kleinen Hüpfer in den Staub des Mare Tranquillitatis – als erster Mensch den Mond betrat, saßen weltweit noch mehrere hundert Millionen Menschen aufgeregt vor kleinen TV Geräten, die grisselig, schwarzweisse Bilder aus rund 384.000 km Entfernung übertrugen. Heute interessiert das nur noch Wenige. Sehr schade, dass wir Menschen uns lieber gegenseitig für Geld, Macht oder wegen Religion an die Gurgel gehen, als gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten. Den „Großen Schritt für die Menschheit“ hat es leider nie gegeben. Kann man ja aktuell wieder gut beobachten.

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Nummer 27/52

ICE Wagen 12, 1. Klasse, Nahaufnahme

Was liegt näher als meine Wochenendaufenthalte am Berliner Bahnhof dafür zu nutzen eine Nummer zu ziehen, ähhm, zu suchen und zu fotografieren. Schließlich ist #Nummer, der aktuelle Begriff der Woche 27 in der #52WochenFotoChallenge. Jeder Zug hat natürlich irgendwo Nummern, sei es Wagennummern, oder Platznummern, oder die „große“ Nummer, die den Pöbel von den Eliten trennt. Bei der Bahn wird „Klassenbewusstsein“ schließlich groß geschrieben. Als aktiver Mitarbeiter der Bahn durfte ich ja die letzten 20 Jahre auch die „bessere“ Klasse nutzen, als Pensionär bleiben mir nur noch die Holzbänke. Na gut, so schlimm ist es ja gottseidank auch nicht, Zug fahren ist generell eine tolle Sache, solange die Züge fahren und einigermaßen pünktlich sind. Mit beidem klappt es im Moment nicht so wirklich, es kann nur besser werden. Hoffe ich mal.

Boden 25/52

Holzboden

Für den aktuellen Begriff der #52WochenFotoChallenge „Boden“ gibt es ja mehrere Interpretationsmöglichkeiten. Es gibt den Boden als Pendant zum Keller, Hort für alle Dinge, die in der Wohnung Platz wegnehmen, daher weggeräumt werden und erst bei einem Umzug wieder überraschend auftauchen.

Oder den #Boden auf dem wir stehn und gehn. Im Moment sitz ich ich allerdings drauf und fünf Meter unter dem Boden – auf dem sich eine Pizzeria befindet – schwappt die Ostsee an den Strand von Heringsdorf. Wir genießen Sonne und Meer bei einem fruchtigen Chardonnay und dem weiten Blick von der Seebrücke in die Ferne. Der Boden der Tatsachen – den gibt es ja auch noch – spielt heute keine Rolle. In diesem Sinne …

Salute!

Iron Bird

Ein lebensgroße Vogelfigur aus Draht und Eisen

An diesem Wochenende steigt das MRF – Meeresrausch Festival – auf der Halbinsel Peenemünde auf Usedom. Drei Tage elektronische Musik und Happening. Sah ganz nett aus, was die da in die Landschaft gezimmert haben 😉