UNPLUGGED ON A BOAT

Wir hatten gestern Abend die Möglichkeit an einem Event teilzunehmen, den „SOHOSessions„, die das erste Mal auf der Warnemünder Woche stattfanden. Der Veranstalter kündigte das mit folgenden Worten an: „sohomen.de veranstaltet am 9. Juli 2016 mit den SOHOSessions ein gigantisches Event, das nicht nur mit einer beeindruckenden Location, sondern natürlich auch mit einzigartigen Künstlern überzeugt. Ivy Quainoo, Gewinnerin von “The Voice of Germany” 2012 und inzwischen erfolgreiche Entertainerin, führt dabei durch das Event. Sie stellt die Musiker in kleinen Interviews als Künstler und Menschen vor.“ Und mit von der Partie waren noch Ryan Keen, Lùisa und Madeline Juno. Weiterlesen „UNPLUGGED ON A BOAT“

Einhundert

Mit dem Anlauf der Costa Favolosa heute in Warnemünde konnte Crociere ein Jubiläum feiern. Es war der hundertste Besuch eines Costaschiffes in diesem Hafen. Die Favolosa sollte um 19 Uhr auslaufen, aber durch verspätete Passagiere wurde es dann doch fast 21 Uhr und fiel leider mit heftigem Regen zusammen. Das Feuerlöschschiff fügte noch etwas Wasser dazu und verabschiedete damit das Jubiläumsschiff in Richtung Kopenhagen.

[Workflow: Bilder mit der OM-D, mit Adapter aufs iPhone, Bearbeitung in Camera+, Verkleinerung mit >Resize, Artikel in WP erstellt und publiziert]

Abschiedsfontänen - Foto: h|b
Abschiedsfontänen – Foto: h|b

 

Faszination Greifvögel

Möchte man bei diesem Wetter nicht auch einfach durch die Lüfte segeln, den kühlen Wind in der Höhe spüren, sich mit der Thermik treiben lassen? Der alte Traum der Menschen – Fliegen zu können. Das erklärt sicher die Faszination, die Flugschauen mit Greifvögeln ausmachen. Gebannt starren die Zuschauer auf die majestätisch dahingleitenden Greifvögel, deren Augen nichts zu entgehen scheint. Weiterlesen „Faszination Greifvögel“

Alles gut

Miniaturfiguren in Flasche

Zum Umweltfotofestival „horizonte“ hatte sich Olympus wieder mal etwas ausgedacht. Wie schon bei den beliebten Playgrounds, die allerdings meist „indoor“ stattfinden, wurden Künstler aufgefordert einen „FotoKunstPfad“ in Zingst zu erschaffen, mit dem man die Menschen zum Entdecken und Fotografieren bringt. Natürlich immer mit dem Hintergedanken, dazu eine Kamera des eigenen Hauses zu verwenden. So konnte man sich an 8 Stellen in Zingst die aktuelle OM-D E-M10 II ausleihen, um damit auf Motivsuche zu gehen.

In meinem ersten Beitrag dazu geht es um sehr kleine Details die es zu entdecken galt. An drei markanten Stellen in Zingst hatten die Künstlerinnen Sibylle Oellerich & Katharina Göbel ihre „kleine“ Kunst geschickt platziert: Auf dem „Anker“ am Postplatz, dem Geländer der „Seebrücke“ (Titelbild) und auf den unscheinbaren Baumstämmen im „Martha-Müller-Grählert-Park“. Mit meiner OM-D E-M5 und dem 12-40 PRO habe ich mich auf die Suche gemacht und möchte euch das Ergebnis an dieser Stelle präsentieren. Viel Spaß beim Entdecken.

Abgehoben

Eiderente beim Start knapp über dem Boden

Ich hoffe mein Start nach München heute morgen verläuft nicht ganz so schwerfällig wie der einer Eiderente auf Helgoland. Die Tierwelt auf der Düne Helgolands ist ja wirklich sehr vielfältig. Bedingt durch wenige Menschen die sich dort tummeln, ist die Fauna recht ungestört und im Zweifel passen die Ranger auf, dass man nichts Falsches macht. Sogar an den Flughafen haben sich die Tiere gewöhnt, die Robben liegen auch schon mal am Rande des Flugfeldes, und von startenden oder landenden Flugzeugen lässt sich schon mal gar niemand stören.

[Olympus OM-D E-M5 | 150 mm | f5.6 | 1/2000 | ISO 200]

Schnäbeln

Zwei Basstölpel beim Schnäbeln

Wer sich ein wenig Zeit nimmt und die Basstölpelkolonie am Helgoländer Lummenfelsen beobachtet, wird feststellen, wie innig die Pärchen miteinander umgehen. Da wird gekäckert und geschnäbelt, dass es nur so eine Freude ist. Laut dem Vogelkundler vor Ort, sind die Basstölpel in der Regel treu und bleiben ein Leben lang zusammen. Das können auch durchaus mal 30 Jahre sein. Mir wär das ja alles viel zu laut und zu eng. Aber Helgoland hat noch viele Felsen mit freien „Wohnungen“, es muss nur jemand den ersten Sprung machen.

Lummenland

Basstölpel vor Kreuzfahrtschiff

Heute waren wir Kegelrobben und Seehunde auf der Helgoländer Düne besuchen. War aber weniger spektakulär als gedacht. Das Pack liegt nämlich breit und dösig auf dem Nordstrand (Robben) oder Südstrand (Seehunde) und ist nicht besonders willig für die interessierten Touristen ein wenig Animation zu bieten. Das höchste der Gefühle ist mal ein Heben der Flosse, um sich damit am Bauch zu kratzen.

Näher als 30 Meter darf man – aus Eigenschutz – auch nicht ran, um ein bißchen Stimmung in die Bude zu bringen. Kegelrobben haben nämlich ein ausgezeichnetes Gebiss, mit dem sie notfalls kräftig zubeißen können, falls sie sich bedrängt fühlen. Und schnell sind sie auch. So hab ich mich nach der Düne wieder den Basstölpeln auf dem Lummenfelsen gewidmet. Da kommt man dicht ran und muss auch keine Angst haben gebissen zu werden. Die sitzen brav auf ihren Nestern und brüten und turteln allerliebst.

Heute ist auch der letzte Tag unserer Wattenmeer Mini-Kreuzfahrt. Die Nacht geht es nach Bremerhaven, morgen früh dann mit dem Zug zurück nach Berlin. Wir hatten wieder mal super Glück mit dem Wetter. Fünf Tage lang schien die perfekte Sonne vom Himmel, die Nordsee zeigte sich von ihrer besten Seite und die Cocktails aus der Hansebar, am Heck der MS Astor, trugen zu unserer völligen Entspannung bei. Besser geht Urlaub nicht.

Ellenbogen

Es gibt ja diese deutsche Insel, auf der ich als klassisches Westkind nordseesozialisiert wurde. Also bis auf die Quallen, die kann ich bis heute nicht ab. Vor deren nördlichstem Ende, dem Ellenbogen, lagen wir gestern und heute mit der MS Astor auf Reede und haben die Gelegenheit genutzt, kurz den Sehnsuchtsort der „Ärzte“ zu besuchen. Obwohl der Titel wohl eher ironisch gemeint war, hab ich mal irgendwo gelesen.

Mit dem Bus braucht man von List ne gute halbe Stunde nach Westerland und für 3,50€ „Eintritt“ darf man dort sogar den Strand betreten. Bissi überteuert wie ich finde, aber, vielleicht tragen wir damit ja zur Rettung der Insel vor dem Untergang durch Sturm und Klimaerwärmung bei, wer weiß.

Der „Fußtest“ attestierte der Nordsee noch keine Badetemperatur, eher so …. brrrrr, eiskalt. Aber als Ausgleich zu den sommerlichen Temperaturen ganz erfrischend. Inzwischen sind wir wieder unterwegs, umrunden Sylt und steuern unser nächstes Inselziel an. Dort gibt es dann Lummen und Robben.

Klein aber fein

Wir sind mal wieder auf den Weltmeeren unterwegs und haben uns als Kontrastprogramm zur Mittelmeertour einen kleinen Kreuzfahrer ausgesucht. 500 statt 5000 Passagiere, 20.000 statt 60.000 PS und 170 statt 380 Meter Länge, von der Höhe ganz zu schweigen. Sehr kuschelig das Ganze und das Weltmeer ist auch nur die Nordsee. Heute morgen sind wir in Esbjerg, nachher gehts rüber nach List auf Sylt. Schiff ahoi 😉