Iris – die Blume des Regenbogens

Orangefarbene Irisblüte

Im vorletzten Beitrag hatte ich ja schon zwei der Iris präsentiert, die ich während der Iris-Ausstellung in Überlingen fotografiert habe. Ich bin diesmal fotografisch einen neuen Weg gegangen. Meine Blumenfotografie folgte bisher dem Motto, dicht ran, notfalls „Stacking“, um ausreichend Schärfentiefe zu erreichen. Dabei kam aber in der Regel der Hintergrund zu kurz, der dem Ganzen erst eine mystische Aura verleiht.

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Rund 21/52

Großer Lauch

Gestern war Irisblütenfest in Überlingen. Im Rosennobelgarten auf dem gleichnamigen Turm, präsentiert sich ein Farbkreis aus 15 fein aufeinander abgestimmten Irissorten. Von Weiß über leuchtendes Gelb, Orange und Rot bis hin zu Lila und nahezu Schwarz sowie verschiedenen Blautönen erstreckt sich eine Palette von Iris-typischen Farben.

Mittendrin wachsen Pflanzen des Riesenlauchs empor, deren oberes Ende ein fast perfektes Rund abbildet. Damit passt der Lauch hervorragend in das heutige Thema der #52WochenFotoChallenge. Rund ist ja in unserer Welt vieles, sogar der Planet auf dem wir leben ist … fast … rund. Ein bisschen eierig, aber das sieht man ihm von außen nicht wirklich an. Es wäre nur schön, wenn wir ein wenig mehr auf ihn achtgeben würden. Wir haben schließlich nur den Einen. Und der ist nicht auf uns angewiesen, umgekehrt wir aber schon auf ihn. Da heute auch „Tag der Naturvielfalt“ ist, sollten wir vielleicht ein wenig in uns gehen und darüber nachdenken, was wir dazu beitragen können, dass es so bleibt.

Nestausbau bei den Waldrappen

Waldrapp mit Ast im Schnabel

Jeder Eigenheimbesitzer kennt das. Kaum nennt man ein gemütliches Haus sein eigen, geht die Ausbesserei los. Da gibt es hier noch was zu tun, da noch was zu ergänzen und die Frau ist auch irgendwie nie zufrieden mit dem Erreichten. Das häusliche Nest muss auch gemütlich sein. Schließlich muss ja auch der Nachwuchs darin großgezogen werden.

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Technik 19/52

Blick auf ein mechanisches Stellwerk in Überlingen Therme

Bereits seit 1867 sorgt diese Technik in Deutschland dafür, dass sich Züge sicher auf den Gleisen bewegen können. Der Fahrdienstleiter in einem „Mechanischem Stellwerk“ stellt Weichen und Signale und legt Fahrstraßen fest und verriegelt diese. Genau dieser Punkt sorgt dafür, dass immer nur ein Zug auf einem bestimmten Abschnitt unterwegs ist und Unfälle weitgehend ausgeschlossen sind.

Eines der seltenen Exemplare dieser aussterbenden Technik findet sich noch im Bahnhof Überlingen Therme. Gut erkennbar daran, dass es im Außenbereich die klassischen Formsignale gibt, von denen das Vordere HP 0 zeigt, also Halt, das Hintere dagegen zeigt HP 1 und damit freie Fahrt für den RB 31 in Richtung Friedrichshafen.

April, April

Ein Wirtschaftsweg schlängelt sich durch Weinfelder

Das war er nun, der April 2025. Ein April, der – wenn ich mich recht erinnere – alle Konventionen gesprengt hat. Ein Monat der eigentlich dafür steht, alle Wettervariationen im Laufe seiner 30 Tage aufzubieten. Letztes Jahr hatten wir um diese Zeit sogar nochmal Schnee. Diesmal fühlte er sich aber eher wie Vorsommer an.

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Waldrappe kehren an den Bodensee zurück

Waldrappkolonie in Überlingen

Die Waldrappe sind wieder da: Ende März zeigte der „Animaltracker“ die Überlinger Vögel noch in ihrem Winterquartier in der Toskana – inzwischen ist die kleine Kolonie wohlbehalten an den Bodensee zurückgekehrt. Zehn Tiere der Überlinger Population haben es zurück an den Katharinenfelsen geschafft: Marcello, Ciop, Mowgli, Zoppo, Calzino, Vincino, Urmel, Bernardo, Kazoo und Obelix – die alte Garde aus dem Vorjahr ist vollständig wieder vereint.

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Fensterbank 16/52

Eine Fensterbank mit vielen, kleinen Pflanzentöpfen

Diesmal also eine Fensterbank als Teil der #52WochenFotoChallenge. Na gut, dazu muss ich ja nicht mal vor die Tür gehen. Dank meiner besseren Hälfte ist unsere Fensterbank in Richtung Bodensee und Appenzeller Alpen immer gut bestückt mit allerlei Pflanzentöpfchen. Zur leichteren Pflege und da diese Seite auch die morgendliche Sonnenseite ist, aber ausschließlich Sukkulenten. Wie man sehen kann, freuen sich die Minikakteen durchaus hier zu sein und unsere Fensterbank zu verschönern.

Niedrigwasser

Niedrigwasser am Überlinger Ufer

Kaum verliert der Bodensee ein paar Liter Wasser steigt die Panik in Deutschland. Selbst der Tagesspiegel, eine Berliner Tageszeitung, und damit weit weg, am anderen Ende der Republik, beschäftigt sich seit einiger Zeit mit dem Thema. Auch bange Fragen werden gestellt: Wie lange noch bis der Bodensee zu Fuß überquert werden kann? Wann trocknet der See komplett aus?

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