Burgberg

Burgberg, ein Ortsteil von Überlingen

Der „Burgberg“ ist ein Überlinger Ortsteil, der sich von der Altstadt bis zur B31 nach oben zieht. Mit einer Mischung aus klassischen Ein- und Mehrfamilienhäusern wartet er noch mit einer Besonderheit auf: Den Hochhausblocks aus den 70er Jahren.

Mit bis zu 10 Stockwerken, sprengen sie etwas den Rahmen, der in Überlingen üblichen Bebauung, die man ja eher als pittoresk bezeichnen kann. Altstadt und Neustadt sozusagen. Von der Lieblingsbank aus bei klarem Wetter mit dem Tele fotografiert, könnte man meinen, die Berge wachsen direkt hinter dem Burgberg empor. Es liegen aber doch etliche Kilometer Luftlinie dazwischen. Ein Dank an den Föhn, der sowas möglich macht.

Goldener Herbst

Ein Drohnenfoto ins Überlinger Hinterland

Nachdem sich heute morgen noch dichter Nebel vor unserem Fenster zeigte, hat sich inzwischen die Sonne durchgesetzt. Typische Herbsttage hier am Bodensee. Der Seenebel kann im Herbst teilweise recht anhänglich sein.

Das heutige Titelbild zeigt das Gegenstück zum gestrigen Foto der „Lieblingsbank“ mit dem tollen Blick über den See. Für das Foto des herbstlichen Hinterlandes von Überlingen in der Abendsonne habe ich die Drohne losgelassen und soweit nach oben und hinten geflogen, dass unser Quartier Q5 gut zu sehen ist. Der Blick geht dann weit hinaus ins Hinterland von Überlingen, bis zum Schloss Heiligenberg ganz am Horizont. Wenn man ganz genau schaut, entdeckt man sogar drei einsame Windräder von denen es ja bald mehr geben soll.

Lieblingsbank

Ein rote Bank im Vordergrund, im Hintergrund der Bodensee mit den Appenzeller Alpen

Die Woche gibt es noch ein paar knackige Herbstbilder aus Überlingen. Den Auftakt macht meine Lieblingsbank in der Nähe von Aufkirch. Zum Einen ist es der Blick auf mein Zuhause, der weiße Häuserblock rechts, und Überlingen, zum Anderen kann ich dort das weite Panorama des Bodensees, mit dem weiten Himmel und den dahinter liegenden Bergen der Appenzeller Alpen genießen. Mehr OOOOOOMMM geht nicht 😉

Mein kleiner Charlie

Eine Charlie Brown Figur steht auf moosbewachsenen Grund mit Pilzen

Die Peanutsfigur Charlie Brown ist ja ständiges Inventar in meiner Fototasche. Bei jeder Gelegenheit versuche ich ihn eine Szenerie zu integrieren. Also nicht bei jeder, aber wenn es passt. Wie oft ich das mache, könnt ihr euch hier anschauen. Leider bin ich aber auch ein Schusselkopp und vergesse den armen Charlie manchmal. So könnte er heute noch unter dem Gipfel des Mount Ventoux auf einem Holzpfosten stehen. Ich hoffe aber, er hat neue Freunde gefunden, die besser auf ihn achtgeben.

Diesmal war ich wieder im Wald in Uhldingen, bei den spiegelnden Kunstwerken und habe im Umfeld interessante Pilzformationen gefunden. Da bot es sich natürlich an, Charlie in Szene zu setzen. Hat im letzten Herbst auch schon Spaß gemacht, Charlie in die Welt der Pilze einzuführen. Das Einzige was ich mir noch wünschen würde, wäre eine Charlie Brown Figur von Schleich, mit einem Lächeln im Gesicht. So scheint er auf meinen Fotos immer zu denken, „Booaahh, neee, warum muss ich denn jetzt hier schon wieder dumm rumstehen.“ Aber das denken sich vermutlich viele Models 😉

Spaß 41/52

Seifenblasen vor einem Baum

Was kann mehr Spaß machen, als bunten Seifenblasen hinterherzurennen und sie zum platzen zu bringen. Aus Kindersicht braucht es nicht viel mehr. Mit immer neuen Luftsprüngen versuchen sie die Unmengen an Seifenblasen zu fangen, die die Seifenbläserin mit ihrem großen Seifenblasengerät unermüdlich erzeugt. Mit jeder geplatzten Blase werden Hände und Arme immer seifiger, aber das stört nicht. Selbst das zuschauen und fotografieren der Jagd macht enormen Spaß.

#Spaß ist das aktuelle Thema der #52WochenFotoChallenge von Norbert Eder.

Sport 40/52

Reitturnier in Überlingen. Pferd mit Reiterin springt über einen Oxer.

Erstmal ein großes RESPEKT. Den Reiterinnen und Reitern die sich zusammen mit ihren Pferden auf einen solchen Parcours trauen. Ich kannte Springreiten bisher eher aus dem Fernsehen, aber für das Thema „Sport“ der 52WochenFotoChallenge bin ich heute morgen zum Reitturnier auf den Reutehof gefahren.

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Überbewertet 39/52

Ein Blick in die Bücherei der Stadt Überlingen

Für eine Fotoaufgabe ein sperriger Begriff. Was wäre fotografisch überbewertet? Die neuste Mittelformatkamera von Hasselblad für rund 7000€, oder die Leica M11 Monochrom (die macht echt nur schwarzweiss Fotos!) für schlappe 9500€ und – nicht vergessen – da ist noch kein Objektiv dabei. Naja, vielleicht sind es auch gute Geldanlagen in schwierigen Zeiten. Oder nähern wir uns dem Thema besser metaphorisch?

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Herbstgruß

Kastanienfiguren vor dunklem Hintergrund

Wenn einem beim Spazierengehen schon die Kastanien auf den Kopf fallen, wenn man nicht schnell genug zur Seite springt, kann man sie anschließend auch auflesen, mit nach Hause nehmen und ein wenig damit herumbasteln. Die entstandenen Figuren bittet man dann in sein kleines Studio und ruft einmal laut: „SMILE“. Fertig ist der kleine Herbstgruß.

//If you’re out for a walk and the chestnuts fall on your head because you don’t jump out of the way quickly enough, you can pick them up, take them home, and tinker with them a bit. Then invite the resulting figures into your little studio and shout out „SMILE!“ Your little autumn greeting is complete.//

Musik 38/52

Ein Harfinist an der Promenade in Überlingen

„Musik wird störend oft empfunden, dieweil sie mit Geräusch verbunden“, sagte schon Wilhelm Busch. Das trifft sicher auf die ganzen U- und S-Bahnbarden in Großstädten zu, die – meistens – das selbe Lied immer wieder zum Besten geben. In Endlosschleife. Und dafür noch Geld wollen.

Der Harfinist am Überlinger Seeufer war aber eher der harmonische Musikant. Leichte Harfenklänge waberten durch die Luft, ließen die Flaneure kurz innehalten und lauschen, leicht beschwingte Traumfänger tanzten dazu. Vielleicht war er früher mal der „El Cóndor pasa“ Typ mit Panflöte, spielt jetzt aber in einer höheren Liga. Damit wird Musik dann auch nicht mehr „als störend“ empfunden, auch wenn für den Musikanten eine Panflöte sicher leichter zu transportieren wäre, als eine riesige Harfe.

Lindentraum

Hödinger Linde durch Doppelbelichtung leicht verwischt

Wie kann man das Foto eines Baumes zu etwas Mystischem verändern? Zum Beispiel mit Doppelbelichtungen in der Kamera. Man bewegt sich bei jedem Foto leicht um den Baum herum, verändert also die Sichtachse. Dadurch verliert sich die Schärfe des Baumes und es bekommt einen malerischen Touch. Das probier ich bei Gelegenheit auch mal aus.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Foto eines Baumes in Photoshop zu bearbeiten. Dazu lädt man das Foto, erzeugt Duplikate davon in den Ebenen und verschiebt jede Ebene leicht gegeneinander. Also die digitale Form der menschlichen Bewegung. Jetzt kann man die Ebenen miteinander verrechnen – da gibt es eine Menge Einstellungen – oder man reduziert die Opazität der einzelnen Ebenen, um zu einem Ergebnis zu kommen. Ab hier ist es try and error. Mir hat das Ergebnis gefallen, so dass ich euch gern daran teilhaben lasse. Wir sehen hier übrigens die Hödinger Linde, ein weithin sichtbarer und markanter Punkt am westlichen Bodensee.