Mann im Mond

Leider hat es ja letzte Woche mit dem Blutmond in Berlin nicht so recht geklappt. Zusammen mit hunderten Mondsüchtigen wartete ich auf der Modersohnbrücke in Friedrichshain auf das lang angekündigte Ereignis, was dann aber kurz nach 22 Uhr am Horizont sichtbar wurde, war ein blassrotes Etwas, was man nur erahnen konnte. Und für die Kamera bestand überhaupt keine Chance, irgendwas zu erkennen, geschweige denn es zu fokussieren.

Ganz anders den Abend davor, als ich extra zur Generalprobe mit meinem Enkelsohn dort war und jede Menge coole Bilder vom – schon fast kreisrunden – Vollmond machen konnte. Mit dem 300 mm (analog 600 mm VF) Objektiv von Olympus kommt man schon so weit ran, dass man schon fast damit rechnet die verlassenen Landemodule der Apollomissionen zu sehen. aber da fehlt dann wohl doch noch ein wenig an Nähe und Schärfe.

Foto: Olympus OM-D E-M5 II und 75-300 mm

Eiszeit

Nachdem es hier in Berlin jede Nacht kälter wird, heute morgen war es -12 Grad, gefühlte -20, kommt vermutlich niemand auf die Idee eine Eisdiele aufzusuchen. Wenn alles nach Wunsch verläuft, erwarten wir am Samstag einen persönlichen Temperatursturz in die andere Richtung. In Mallorca sind es um die 16 Grad, also 28 Grad wärmer als gerade bei uns. Dann sollte es auch für ein leckeres Eis reichen, bevor es mit der AIDA noch weiter in Richtung Süden geht. Bin gespannt, wie sich natürliche Wärme anfühlt.

Frühlingsversuch

Laut „Timehop“ hatten wir am heutigen Frühlingsanfang in Berlin in den letzten Jahren sowohl angenehme Temperaturen mit leuchtenden Frühlingsblumen, frechen Eichhörnchen (vor 2 und 3 Jahren) als auch Schnee mit den weißen Nächten von Berlin (vor 4 Jahren), alles dabei. Dieses Jahr ist es eher die Kälte und regnerische Nummer. Die Temperaturen schaffen es nicht wirklich an der 10 Grad Marke zu kratzen und der Regenschirm ist in den letzten Tagen der ständige Begleiter der Berliner.  Laut meiner Wetter-App soll es aber endlich aufwärts gehen. Für nächstes Wochenende sind immerhin Sonne und frühlingshafte Temperaturen angekündigt. Ick freu mir.

Foto: Olympus E-M5II, LUMIX 35-100/2.8

Tequilawolke

Im Rahmen der ITB findet man auf dem RAW Gelände in Berlin Friedrichshain eine hochprozentige Kunstinstallation. Mexiko hat in der „Urban Spree Gallery“ eine Wolkeninstallation – stilecht sogar mit Gewitter – geschaffen, aus der es echten Tequila regnet. Man hält seinen Becher einfach unter die Wolke und mit etwas Geduld setzt sich der Tequila Nebel im Glas ab. Für alle die nicht so lange warten wollen, gibt es einen kleinen Zapfhahn. Der Eintritt ist frei, Tequila gibt es noch bis morgen Abend. ¡a vuestra salud!

Es regnet Teqila – Foto: h|b

Freizeitpark

Lud der kleine Comeniuspark – unser Hauspark direkt vor der Tür – in der letzten Woche noch zum Baden ein, sind inzwischen Schlittschuhe die bessere Wahl. Der verdichtete und mit Wasser gesättigte Boden, nimmt keine Flüssigkeit mehr auf und so bleibt alles an der Oberfläche. Ein See bei wärmeren Temperaturen und eine Eisfläche bei den aktuellen Minusgraden. Gut, zum Baden wahrscheinlich ein wenig zu flach, dafür könnte man beim Eislaufen nicht einbrechen. Fast ideale Zustände. Und das direkt vor der Haustür.

Nachthell

Berlin ist ja grundsätzlich nicht wirklich dunkel. Die Lichtverschmutzung in großen Städten sorgt dafür, das es selbst in Neumondnächten ausreichend hell ist. Noch stärker macht sich das bemerkbar, wenn es anfängt zu schneien. War der Blick zum Fenster eben noch relativ und erwartungsgemäß dunkelgrau, wechselt das Licht mit jeder fallenden Schneeflocke hin zu einem helleren Grau. Wenn dann alles mit frischem, weißem Schnee bedeckt ist, die Töne nur noch gedämpft das kuschlig, warme Wohnzimmer erreichen, dann ist es draußen auf einmal auch mitten in der Nacht überirdisch hell.

Nebulös

Strand in Warnemünde

Moin, Moin, bei unserem 8. Besuch im a-ja in Warnemünde haben wir endlich mal eins der Zimmer bekommen, auf die wir immer schon spekuliert haben: Ganz vorne zum Strand, mit Blick nach Osten auf die beiden Leuchttürme. Noch nicht ganz oben, aber immerhin 6. Stock. Den dritten Leuchtturn, den Alten, verdeckt das Neptun. Leider ist es heute neblig und aktuell auch schon wieder dunkel, wir sehen also nur noch das grüne und das rote Leuchtfeuer. Gleich gibts den Begrüßungsprosecco (neu) und dann müssten auch bald unsere Freunde aus Frankfurt eintreffen. Morgen gibts dann das weibliche Geburtstagsdoppel, zusammen 113 Jahre alt. Let’s party.

Best Friend

Inzwischen ist es ja aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Schon der Gedanke an einen Verlust, oder auch nur einem – temporären – Verzicht, macht uns Angst, oder zumindest ein ungutes Gefühl. Man wäre entkoppelt, losgelöst vom Rest der Welt, völlig alleine. Man kann nichts mehr teilen, sich nicht mehr mitteilen, was bliebe dann noch? Wie sollen wir aus der Nummer jemals wieder rauskommen. Mit dem Smartphone hat der moderne Mensch die heftigste Droge an die Hand bekommen. Nebenwirkungen und Abhängigkeit inklusive. Weiterlesen „Best Friend“

Herbstselfie

Das trübe Wetter, eigentlich das klassische graue, neblige Novemberwetter, erfreut ja nicht grad das Gemüt der Menschen. Wahrscheinlich liegen auch deshalb einige der Trauerfeiertage in diesem Monat. Um dem ein wenig entgegenzuwirken, zeige ich in loser Folge im November die goldenen Herbstbilder, die an einem der letzten sonnigen Wochenenden rund um den Weißensee entstanden sind. Beginnen wir heute mit einem klassischen Herbstselfie am Ufer, während die Sonne sich langsam dem Horizont nähert. Alle Aufnahmen der Serie mit der Olympus OM-D E-M5 II und dem 12-40 mm, 2.8 PRO Objektiv.

Lummenland

Basstölpel vor Kreuzfahrtschiff

Heute waren wir Kegelrobben und Seehunde auf der Helgoländer Düne besuchen. War aber weniger spektakulär als gedacht. Das Pack liegt nämlich breit und dösig auf dem Nordstrand (Robben) oder Südstrand (Seehunde) und ist nicht besonders willig für die interessierten Touristen ein wenig Animation zu bieten. Das höchste der Gefühle ist mal ein Heben der Flosse, um sich damit am Bauch zu kratzen.

Näher als 30 Meter darf man – aus Eigenschutz – auch nicht ran, um ein bißchen Stimmung in die Bude zu bringen. Kegelrobben haben nämlich ein ausgezeichnetes Gebiss, mit dem sie notfalls kräftig zubeißen können, falls sie sich bedrängt fühlen. Und schnell sind sie auch. So hab ich mich nach der Düne wieder den Basstölpeln auf dem Lummenfelsen gewidmet. Da kommt man dicht ran und muss auch keine Angst haben gebissen zu werden. Die sitzen brav auf ihren Nestern und brüten und turteln allerliebst.

Heute ist auch der letzte Tag unserer Wattenmeer Mini-Kreuzfahrt. Die Nacht geht es nach Bremerhaven, morgen früh dann mit dem Zug zurück nach Berlin. Wir hatten wieder mal super Glück mit dem Wetter. Fünf Tage lang schien die perfekte Sonne vom Himmel, die Nordsee zeigte sich von ihrer besten Seite und die Cocktails aus der Hansebar, am Heck der MS Astor, trugen zu unserer völligen Entspannung bei. Besser geht Urlaub nicht.