In der Fantasie ist ja vieles vorstellbar. Auch dass Gießkannen statt Früchten an Bäumen wachsen. Diese Fantasie erlebt in Überlingen jedes Frühjahr seine Wiedergeburt. Am Gasthaus Renker am Schwertlebrunnen und am Münsterplatz bei der Eisdiele hängen unzählige Gießkannen in allen Farben und Größen in den Bäumen. Ein einmaliges Fotomotiv für alle Besucher von Überlingen.
Weiterlesen „Fantasie 14/52“Narzissen
Lange hat es gedauert, aber nun sprießen sie entlang jeder Straße oder Promenade. Das Überlinger Grünamt war fleissig und hat alles vorbereitet um – nach den Krokussen – nun auch die Narzissen erblühen zu lassen. Das satte Gelb spiegelt die Sonne wider, die sich im Moment leider ein wenig rar macht. Umso leuchtender ihre Stellvertreter hier unten auf der Erde mit ihrem Sonnengruß.

Müll – 12/52
Stellt euch vor, niemand würde unseren Müll abholen – die Straßen wären voller Abfall, es würde stinken, und Krankheiten könnten sich verbreiten. Genau deshalb leisten Müllmänner und -frauen eine unverzichtbare Arbeit: Sie sorgen täglich dafür, dass unsere Städte sauber und lebenswert bleiben. Oft früh morgens, bei Wind und Wetter, heben sie schwere Tonnen und halten dabei unsere Umwelt in Ordnung.
Ein großes Dankeschön an alle, die diese wichtige Aufgabe übernehmen! Ohne euch wäre unser Alltag kaum vorstellbar. 💛♻️
Weiterlesen „Müll – 12/52“Funkenfeuer
Der absolute Schlusspunkt der alemannischen Fasnet sind die „Funken“. Auch am Bodensee brennen am Wochenende nach der Fasnet auf vielen Bergen und Hügeln die „Funkenfeuer“. Die Narrenzünfte bauen dazu mehr oder weniger große Holzstöße.

Garagen #2
„The New Topographic Movement“ ist eine zeitgenössische Stilrichtung der Fotografie, die in den 70-er Jahren in den USA entstanden ist. Dargestellt werden oft Relikte einer bestimmten Epoche, oder auch aktuelle Objekte, die Industrieanlagen oder -brachen zeigen. Meist in Schwarzweiss, oder leichten Pastellfarben, aber in der Regel ohne Menschen. Sie schwanken zwischen Einöde und der Faszination von Gestern.

Garagen #1
Das Wort „Garage“ ist eine Ableitung des französischen „garer“ und bedeutet soviel wie „in Sicherheit bringen“. Ein Spaziergang durch Überlingen brachte mich letzt auf ein neues kleines Fotoprojekt. Im Gegensatz zu meinem alten Wohnort „Berlin-Friedrichshain“ wo Autos grundsätzlich den öffentlichen Straßenraum bevölkern und es so gut wie keine Garagen gibt, ist das in ländlichen Gegenden, wozu ich jetzt auch mal Überlingen zähle, etwas ganz anderes.

Erstaunt war ich denn auch über die Vielfalt der Garagentypen die hier für das „in Sicherheit bringen“ der Autos sorgen. Im Gegensatz zu den klassischen 08/15 Garagenkartons, die normalerweise fertig vom Hersteller mit einem Laster geliefert und aufgestellt werden, gibt man sich hier etwas mehr Mühe. Es gibt zwar auch die klassischen Garagenhöfe, aber auch bemalte Garagentore, oder Garagen die aussehen wie der Eingang zu Trutzburgen. Ich starte diese Serie in schwarzweiss, weil es aus meiner Sicht die Tristesse dieser Bauwerke noch etwas besser zur Geltung bringt.
Streetart 7/52
Wäre ich noch in Berlin, wäre Streetart ja gar kein Thema. Damit könnte man glaub ich ganze Fotobücher füllen. Aber im braven Überlingen? Hier gibt es nicht mal ordentliche Graffiti. Alles sauber. Wie frisch nach der Kehrwoche. Auf einem Winterspaziergang am Freitag bin ich aber dann doch rechtzeitig fündig geworden. Ich hatte das auch schon mal gesehen, aber nicht mehr so auf dem Schirm.
Weiterlesen „Streetart 7/52“Action 5/52
Action! Im Januar? Am Bodensee? Wo alles in der Winterstarre ausharrt und auf die kommende Saison wartet. Gar nicht so einfach. Die Idee mit dem „Schnellen der Karbatschen“ hatte ich mir ja schon überlegt, aber das Hauptevent, das „Einschnellen“ findet in Überlingen traditionell bereits am 6. Januar statt. Also viel zu früh für Bilder, die ja laut Vorgabe in der entsprechenden Woche geschossen werden sollen.

Stein am Rhein
Wenn die Schweiz mehr oder weniger vor der Tür liegt, kann man auch mal einen kleinen Ausflug dorthin machen. Rund 50 Kilometer entfernt von Überlingen liegt die kleine Schweizer Stadt „Stein am Rhein“. Mit ihren Fassadenmalerein aus dem 16. Jahrhundert, an den Häusern rund um den Rathausplatz, gehört sie zu den touristischen Hotspots in der nördlichen Schweiz.


Tier 2/52
Die zweite Aufgabe der #52WochenFotoChallenge hat es gleich in sich. Ein Tier! Im Januar! In Überlingen! Die einzigen Tiere die das ganze Jahr hier am Bodensee zu finden sind gehören zu den geflügelten Wesen. Tauben, Möwen, Blesshühner, Schwäne und Kormorane, aber auch die machen sich oft rar. Meine Lieblingstiere, die Waldrapp, kommen erst im Frühjahr wieder zurück.

