Udoversum

Udo Lindenberg - Die Ausstellung im neuen Kunstmuseum in Tübingen

Das teuerste Gemälde im neuen Kunstmuseum in Tübingen kostet aktuell rund 70.000 Euro. Ist aber auch ein Original und ein Unikat. Udo Lindenberg hat es gemalt und stellt neben diesem Bild etwa 120 großformatige Bilder in den schön und hell gestalteten Räumen aus. Für Lindenbergfans ein guter Grund mal Tübingen zu besuchen.

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Niedrigwasser

Niedrigwasser am Überlinger Ufer

Kaum verliert der Bodensee ein paar Liter Wasser steigt die Panik in Deutschland. Selbst der Tagesspiegel, eine Berliner Tageszeitung, und damit weit weg, am anderen Ende der Republik, beschäftigt sich seit einiger Zeit mit dem Thema. Auch bange Fragen werden gestellt: Wie lange noch bis der Bodensee zu Fuß überquert werden kann? Wann trocknet der See komplett aus?

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Durchscheinend 17/52

Hinter einer matten Glaswand mit Aufschriften ist der Schatten einer Person zu sehen.

Im Spielbereich zwischen unseren Wohnblöcken hat die Baugenossenschaft Überlingen eine Art „Öffentliches Wikipedia“ errichtet. Neben einem langen Zeitstrahl, der in den Boden eingelassen ist, stehen am Rand große Glasplatten, auf denen die Entwicklung der Menschheit – oft im lokalen Bezug zur Stadt Überlingen und dem Bodenseekreis – aufgelistet ist.

Der Text ist auf halbtransparenten Folien aufgedruckt und wurde dann auf die Glasplatten geklebt. Als wir letztens Abends nach Hause kamen und meine Frau auf der anderen Seite gegen das Licht durchschien, hatte ich endlich eine Möglichkeit zur Umsetzung des Themas gefunden. Wir – der Homo Sapiens – schreiten am Ende der aktuellen Menschheitsgeschichte in die Zukunft und scheinen durch die alten Zeiten hindurch. Perfekt.

Fantasie 14/52

Gießkannen an einem Baum

In der Fantasie ist ja vieles vorstellbar. Auch dass Gießkannen statt Früchten an Bäumen wachsen. Diese Fantasie erlebt in Überlingen jedes Frühjahr seine Wiedergeburt. Am Gasthaus Renker am Schwertlebrunnen und am Münsterplatz bei der Eisdiele hängen unzählige Gießkannen in allen Farben und Größen in den Bäumen. Ein einmaliges Fotomotiv für alle Besucher von Überlingen.

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Narzissen

Zwei Narzissen

Lange hat es gedauert, aber nun sprießen sie entlang jeder Straße oder Promenade. Das Überlinger Grünamt war fleissig und hat alles vorbereitet um – nach den Krokussen – nun auch die Narzissen erblühen zu lassen. Das satte Gelb spiegelt die Sonne wider, die sich im Moment leider ein wenig rar macht. Umso leuchtender ihre Stellvertreter hier unten auf der Erde mit ihrem Sonnengruß.

Müll – 12/52

Müllmänner entleeren Restmülltonnen

Stellt euch vor, niemand würde unseren Müll abholen – die Straßen wären voller Abfall, es würde stinken, und Krankheiten könnten sich verbreiten. Genau deshalb leisten Müllmänner und -frauen eine unverzichtbare Arbeit: Sie sorgen täglich dafür, dass unsere Städte sauber und lebenswert bleiben. Oft früh morgens, bei Wind und Wetter, heben sie schwere Tonnen und halten dabei unsere Umwelt in Ordnung.

Ein großes Dankeschön an alle, die diese wichtige Aufgabe übernehmen! Ohne euch wäre unser Alltag kaum vorstellbar. 💛♻️

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Funkenfeuer

Ein Funkenfeuer am Bodensee

Der absolute Schlusspunkt der alemannischen Fasnet sind die „Funken“. Auch am Bodensee brennen am Wochenende nach der Fasnet auf vielen Bergen und Hügeln die „Funkenfeuer“. Die Narrenzünfte bauen dazu mehr oder weniger große Holzstöße.

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Garagen #2

Zwei Garagen

„The New Topographic Movement“ ist eine zeitgenössische Stilrichtung der Fotografie, die in den 70-er Jahren in den USA entstanden ist. Dargestellt werden oft Relikte einer bestimmten Epoche, oder auch aktuelle Objekte, die Industrieanlagen oder -brachen zeigen. Meist in Schwarzweiss, oder leichten Pastellfarben, aber in der Regel ohne Menschen. Sie schwanken zwischen Einöde und der Faszination von Gestern.

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Garagen #1

Garagenhof in Überlingen

Das Wort „Garage“ ist eine Ableitung des französischen „garer“ und bedeutet soviel wie „in Sicherheit bringen“. Ein Spaziergang durch Überlingen brachte mich letzt auf ein neues kleines Fotoprojekt. Im Gegensatz zu meinem alten Wohnort „Berlin-Friedrichshain“ wo Autos grundsätzlich den öffentlichen Straßenraum bevölkern und es so gut wie keine Garagen gibt, ist das in ländlichen Gegenden, wozu ich jetzt auch mal Überlingen zähle, etwas ganz anderes.

Erstaunt war ich denn auch über die Vielfalt der Garagentypen die hier für das „in Sicherheit bringen“ der Autos sorgen. Im Gegensatz zu den klassischen 08/15 Garagenkartons, die normalerweise fertig vom Hersteller mit einem Laster geliefert und aufgestellt werden, gibt man sich hier etwas mehr Mühe. Es gibt zwar auch die klassischen Garagenhöfe, aber auch bemalte Garagentore, oder Garagen die aussehen wie der Eingang zu Trutzburgen. Ich starte diese Serie in schwarzweiss, weil es aus meiner Sicht die Tristesse dieser Bauwerke noch etwas besser zur Geltung bringt.

Streetart 7/52

Streetart in Überlingen

Wäre ich noch in Berlin, wäre Streetart ja gar kein Thema. Damit könnte man glaub ich ganze Fotobücher füllen. Aber im braven Überlingen? Hier gibt es nicht mal ordentliche Graffiti. Alles sauber. Wie frisch nach der Kehrwoche. Auf einem Winterspaziergang am Freitag bin ich aber dann doch rechtzeitig fündig geworden. Ich hatte das auch schon mal gesehen, aber nicht mehr so auf dem Schirm.

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