Emotion 26/52

Ein junges Mädchen vor einer Holzwand

Halbzeit in der #52WochenFotoChallenge mit einem nicht ganz so einfachen Thema: Emotion. Aktuell hab ich dazu nichts geschafft und daher musste ich in der digitalen Fotokiste wühlen. Gefunden habe ich mein damaliges Lieblingsmodel, Enkeltochter Denise. Auf dem Foto ist sie sieben Jahre alt und war oft zu Besuch bei uns in Berlin. Wenn wir unterwegs waren, hatte ich immer meine Kamera dabei, in dem Fall die Spiegelreflex Olympus E-30. Nach 1000en Fotos hatte Denise dann meist irgendwann keinen Bock mehr (was ich super verstehen kann 😉 ) und ließ mich das auch spüren. Der Blick spiegelt nämlich genau das wider: Hör jetzt auf zu fotografieren und nerv mich nicht.

Fête de la Musique

Musiker bei der Fete de la Musique in Berlin

Was haben ein englischer Schlagzeuger, ein irischer Sänger, ein lokaler Mundharmonikaspieler und viele weitere Gitarristen und Sänger gemeinsam? Die Freude an der Musik, die Bereitschaft umsonst aufzutreten und den vielen Menschen bei einem Bierchen oder einem Wein gute Laune zu vermitteln. So geschieht es jedes Jahr am 21. Juni in Berlin, im Rahmen der Fête de la Musique. Auch vor dem Pub Molly Malones in Berlin-Friedrichshain.

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Aus und vorbei

Verwirrte Menschen irren auf den Treppenstufen des ehemaligen REWE an der Warschauer Straße herum, versuchen die Tür zu öffnen, schauen ungläubig durch die Scheiben in das Innere, nur um dort Mitarbeiter zu sehen, die dabei sind entgültig die Regale auszuräumen. Auf den Stufen stehen Sektflaschen und Trauerschilder. Seit gestern ist Schluss mit dem „Party-Rewe“, der früher mal der „Party-Kaisers“ war und noch viel früher eine Kaufhalle.

Seit dem wir in der Gubener Straße wohnen – seit 2001 – war das „unser“ Einkaufsmarkt. Zu Fuß erreichbar, gab es alles was man zum überleben brauchte. Aus und vorbei. Eine Aera geht zu Ende. Was kommt? Irgendwas mit Wohnen oder Arbeiten, so genau scheint das niemand zu wissen. Der nächste REWE ist in der Eastside-Mall, einige Meter weiter über die Warschauer Brücke, ein weiterer wurde vor kurzem an der Modersohnbrücke komplett neu strukturiert aufgemacht.

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Boden 25/52

Holzboden

Für den aktuellen Begriff der #52WochenFotoChallenge „Boden“ gibt es ja mehrere Interpretationsmöglichkeiten. Es gibt den Boden als Pendant zum Keller, Hort für alle Dinge, die in der Wohnung Platz wegnehmen, daher weggeräumt werden und erst bei einem Umzug wieder überraschend auftauchen.

Oder den #Boden auf dem wir stehn und gehn. Im Moment sitz ich ich allerdings drauf und fünf Meter unter dem Boden – auf dem sich eine Pizzeria befindet – schwappt die Ostsee an den Strand von Heringsdorf. Wir genießen Sonne und Meer bei einem fruchtigen Chardonnay und dem weiten Blick von der Seebrücke in die Ferne. Der Boden der Tatsachen – den gibt es ja auch noch – spielt heute keine Rolle. In diesem Sinne …

Salute!

O Quilombismo

Ein Mann singt

Seit dem letzten Wochenende ist das Haus der Kulturen der Welt in Berlin wieder eröffnet. Unter der Leitung von Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, hat sich das ganze Haus in ein buntes Spektakel aus Kunst, Malerei und Mystik verwandelt und das weitere Programm, so hat Ndikung verkündet, solle von Menschen aus allen 190 Nationen gestaltet werden die in Berlin leben. Als Quilombo bezeichnete man zur Zeit der portugiesischen Herrschaft eine Niederlassung geflohener schwarzer Sklaven in Brasilien. Das Wort Quilombo stammt aus den Bantu-Sprachen Kikongo und Kimbundu und bedeutet Wohnsiedlung.

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Kindertag

Junge sitzt an Haustür in Berlin und hält einen Ball

Der Kindertag, auch Weltkindertag, Internationaler Kindertag oder Internationaler Tag des Kindes, ist ein in über 145 Staaten der Welt begangener Tag, um auf die besonderen Bedürfnisse der Kinder und speziell auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen. In Deutschland gibt es die Besonderheit, dass es diesen Tag zweimal gibt. Einmal heute, am 1. Juni, was hat mit der Geschichte der Trennung zu tun hat. Diesen Tag gab es in der DDR, hieß eigentlich „Internationaler Kindertag“ und wird weiterhin im Osten gefeiert. Version Nummer 2 gibt es im Westen Deutschlands am 20.September und nennt sich dort „Weltkindertag“. Die Idee, mit einem Weltkindertag an die Rechte der Kinder zu erinnern, hatte das Kinderhilfswerk UNICEF im Jahr 1954. Diese Organisation hilft Kindern auf der ganzen Welt, die in Not sind. Der Weltkindertag wird mittlerweile in mehr als 145 Ländern gefeiert – allerdings nicht überall am selben Tag.

Das Foto enstand bei einem Spaziergang durch den Kiez, wo ich den Jungen auf der Treppe zum Eingang des Hauses sitzen und mit seinem Ball spielen sah. Ob er auf seine Freunde wartete, die mit ihm Ball spielen wollten, oder er sich noch nicht entscheiden hatte, ob er mit seinem Ball zum nah gelegenen Spielplatz mit Basketballkörben gehen wollte, überlasse ich der Fantasie der Betrachter. Viele Kinder auf der Welt haben diese Entscheidungsmöglichkeit nicht. Sie müssen arbeiten, sterben als Kindersoldaten, oder leben einfach in bitterer Armut. Auch daran soll der „Kindertag“ erinneren, egal wann er gefeiert wird.

Musik 22/52

Mundharmonikaspieler

Music was my first love. And it will be my last. Music of the future. And music of the past. To live without my music. Would be impossible to do“. Das sang 1976 der Musiker John Miles und das trifft auch gut, die Wirkung von Musik. Was wäre unser aller Leben ohne Musik. Mit der man sich wegträumen kann, die uns aufstachelt, die uns bewegt, die uns traurig macht. All diese Gefühle kann Musik erzeugen und eine Welt ohne Musik kann ich mir gar nicht vorstellen. Das Titelbild zeigt „Prinz of Harp“ mit einer seiner vielen Mundharmonikas und das „Actionbild“ zum Schluss liefert uns „Tim Corner“. Die Fotos entstanden in einer Musikkneipe in Berlin-Friedrichshain mit meiner Olympus OM-D E-M5.

Ach ja, „Musik“ ist der 22. Begriff der #52WochenFotoChallenge initiiert von Norbert Eder auf Mastodon.

Letzte Generation

Spontaner Schweigemarsch der Unterstützer der Gruppe "Letzte Generation" nach dem heutigen Versuch der Kriminalisierung durch das LKA Bayern.

Heute Morgen fanden überfallartig Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern der „Letzten Generation“ durch das LKA Bayern und Andere statt. Polizisten standen plötzlich mit Weste und der Waffe in der Hand vor dem Bett einer der „Hauptverdächtigten“. Szenen, die man eigentlich nur aus TV Krimis kennt. In der Folge wurde auch die Website der „Letzten Generation“ „beschlagnahmt“ und wer sie aufrufen wollte, bekam folgende Information zu sehen.

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