Verloren 42/52

Ein Schuh auf einer Wiese vor Bäumen

Wir müssen weg hier, raus aus dem Wald, verstehst du nicht?
Wo ist dein Schuh? Du hast ihn verloren,
als ich dir den Weg zeigen musste.
Wer hat verloren?
Du dich? Ich mich? Oder, oder WIR UNS?

Spaß 41/52

Seifenblasen vor einem Baum

Was kann mehr Spaß machen, als bunten Seifenblasen hinterherzurennen und sie zum platzen zu bringen. Aus Kindersicht braucht es nicht viel mehr. Mit immer neuen Luftsprüngen versuchen sie die Unmengen an Seifenblasen zu fangen, die die Seifenbläserin mit ihrem großen Seifenblasengerät unermüdlich erzeugt. Mit jeder geplatzten Blase werden Hände und Arme immer seifiger, aber das stört nicht. Selbst das zuschauen und fotografieren der Jagd macht enormen Spaß.

#Spaß ist das aktuelle Thema der #52WochenFotoChallenge von Norbert Eder.

Sundowner

Sonnenuntergang am Bodensee mit weitem Himmel

Zur Mitte der Woche gibt es einen spannenden Sonnenuntergang, entstanden bei einem Spaziergang mit dem Fotoclub Uhldingen an den Hafen. Ich konnte hier das m.Zuiko 7-14 mm / 2.8 einer Fotokollegin testen, die ebenfalls mit Olympus fotografiert. Ich muss sagen, der Himmel wirkt damit schon seeeehr weit. Ich glaube ich muss jetzt etwas sparen 😉

Kurze Zeit später war die Sonne weg, ebenso wie das Superweitwinkel. Der Himmel sah aber immer noch dramatisch aus.

Herbstgruß

Kastanienfiguren vor dunklem Hintergrund

Wenn einem beim Spazierengehen schon die Kastanien auf den Kopf fallen, wenn man nicht schnell genug zur Seite springt, kann man sie anschließend auch auflesen, mit nach Hause nehmen und ein wenig damit herumbasteln. Die entstandenen Figuren bittet man dann in sein kleines Studio und ruft einmal laut: „SMILE“. Fertig ist der kleine Herbstgruß.

//If you’re out for a walk and the chestnuts fall on your head because you don’t jump out of the way quickly enough, you can pick them up, take them home, and tinker with them a bit. Then invite the resulting figures into your little studio and shout out „SMILE!“ Your little autumn greeting is complete.//

Abendstimmung

Pfahldorf Unter-Uhldingen, im Vordergrund glattes Wasser

Als ich letzt abends eine kleine Runde mit den Fotograf:innen des Fotoclubs Uhldingen um den Hafen gedreht habe, wollte ich auch mein neues Stativ ausprobieren. Wie geht das besser, als mit einer Langzeitbelichtung. Das Motiv sind die bekannten Pfahlbauten von Unter-Uhldingen. Länger belichtet und mit Lightroom etwas nachbearbeitet, zeigt die Pfahlbauten im ersten Abendlicht und mit einem mystischen Bodensee.

Lindentraum

Hödinger Linde durch Doppelbelichtung leicht verwischt

Wie kann man das Foto eines Baumes zu etwas Mystischem verändern? Zum Beispiel mit Doppelbelichtungen in der Kamera. Man bewegt sich bei jedem Foto leicht um den Baum herum, verändert also die Sichtachse. Dadurch verliert sich die Schärfe des Baumes und es bekommt einen malerischen Touch. Das probier ich bei Gelegenheit auch mal aus.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Foto eines Baumes in Photoshop zu bearbeiten. Dazu lädt man das Foto, erzeugt Duplikate davon in den Ebenen und verschiebt jede Ebene leicht gegeneinander. Also die digitale Form der menschlichen Bewegung. Jetzt kann man die Ebenen miteinander verrechnen – da gibt es eine Menge Einstellungen – oder man reduziert die Opazität der einzelnen Ebenen, um zu einem Ergebnis zu kommen. Ab hier ist es try and error. Mir hat das Ergebnis gefallen, so dass ich euch gern daran teilhaben lasse. Wir sehen hier übrigens die Hödinger Linde, ein weithin sichtbarer und markanter Punkt am westlichen Bodensee.

Blutmond

Blutmond am Himmel über dem Bodensee

Nach dem Erdbeermond ist vor dem Blutmond, der ja eigentlich eine Mondfinsternis ist. Trotz Erdschatten, reicht das Licht der Sonne gerade noch aus, um den Mond etwas zu beleuchten. Wie viele andere Fotografen warte ich gegen acht Uhr mit Martin gespannt auf das Erscheinen des Mondes, der unsere Geduld allerdings auf eine lange Probe stellt.

Teleobjektiv beleuchtet vom Licht der Kamera
Auf der Suche nach dem Blutmond
Weiterlesen „Blutmond“

Reklame 36/52

Werbetafeln am Bahnhof in Hattersheim

Sie bestimmt unser Leben, sie schreit uns an, sie unterbricht Filme, nervt beim Dudelfunk, spült uns Inhalte in die Social Media Streams die wir weder sehen noch hören wollen, aber man kann sie nicht ignorieren. Sie ist überall: Reklame. Oder etwas moderner ausgedrückt: Werbung. Am Besten zugeschnitten auf die Zielgruppe der jeweiligen Konsumenten, um den bestmöglichen Erfolg zu erzielen. Heute auch als Produktpräsentation subtil verpackt und durch Influencer:innen an die Frau und den Mann gebracht.

Es gibt haufenweise Marketingagenturen, die mit Werbung ihren Lebensunterhalt bestreiten und sich täglich damit beschäftigen, noch absurdere Spots zu kreieren, wo man sich oft fragt: Wer um Gottes Willen hat das abgesegnet? Wer sich noch an den Hanhnenkampfspot (YT) der DB zum Chefticket erinnert, weiß wovon ich schreibe. Fremdscham hoch 10. Mein Foto zeigt eher die klassische Plakatwerbung am Bahnhof in Hattersheim bei Frankfurt.

Dieser Beitrag wird ihnen komplett ohne Reklame und Werbung präsentiert. Ich hoffe ihr wisst das zu würdigen 😉

Schattenspiel 34/52

Ein Schattenbild eines Fahrrades, fotografiert vom Radler von oben.

Ob „Moonlight Shadow“, oder „Shadows of your Love“, der Schatten kommt in der Musik sehr häufig vor. Gerade eine Website gefunden mit den 93 besten Song, die „Shadow“ im Titel haben. Wobei ja auch im Schatten immer das Böse lauert. Licht und Schatten bedingen sich gegenseitig und laden zum Spiel ein. Wer gewinnt, Gut oder Böse? Das Licht oder die Dunkelheit. Im Moment alles etwas unklar.

Für Fotografen ist Schatten natürlich ebenfalls eine gute Gelegenheit mit Licht und Schatten zu spielen. Vieles wirkt dadurch am Ende nur grafisch und am Besten noch in hartem schwarzweiss, wie in meinen beiden Aufnahmen zum Thema „Schattenspiel“.

Das Titelbild ist mit meinem iPhone 15pro während der Fahrt mit dem Rad entstanden, das andere Bild auf einem alten Industriegelände in Überlingen mit meiner Olympus.