Sundowner

Sonnenuntergang am Bodensee mit weitem Himmel

Zur Mitte der Woche gibt es einen spannenden Sonnenuntergang, entstanden bei einem Spaziergang mit dem Fotoclub Uhldingen an den Hafen. Ich konnte hier das m.Zuiko 7-14 mm / 2.8 einer Fotokollegin testen, die ebenfalls mit Olympus fotografiert. Ich muss sagen, der Himmel wirkt damit schon seeeehr weit. Ich glaube ich muss jetzt etwas sparen 😉

Kurze Zeit später war die Sonne weg, ebenso wie das Superweitwinkel. Der Himmel sah aber immer noch dramatisch aus.

Herbstgruß

Kastanienfiguren vor dunklem Hintergrund

Wenn einem beim Spazierengehen schon die Kastanien auf den Kopf fallen, wenn man nicht schnell genug zur Seite springt, kann man sie anschließend auch auflesen, mit nach Hause nehmen und ein wenig damit herumbasteln. Die entstandenen Figuren bittet man dann in sein kleines Studio und ruft einmal laut: „SMILE“. Fertig ist der kleine Herbstgruß.

//If you’re out for a walk and the chestnuts fall on your head because you don’t jump out of the way quickly enough, you can pick them up, take them home, and tinker with them a bit. Then invite the resulting figures into your little studio and shout out „SMILE!“ Your little autumn greeting is complete.//

Abendstimmung

Pfahldorf Unter-Uhldingen, im Vordergrund glattes Wasser

Als ich letzt abends eine kleine Runde mit den Fotograf:innen des Fotoclubs Uhldingen um den Hafen gedreht habe, wollte ich auch mein neues Stativ ausprobieren. Wie geht das besser, als mit einer Langzeitbelichtung. Das Motiv sind die bekannten Pfahlbauten von Unter-Uhldingen. Länger belichtet und mit Lightroom etwas nachbearbeitet, zeigt die Pfahlbauten im ersten Abendlicht und mit einem mystischen Bodensee.

Lindentraum

Hödinger Linde durch Doppelbelichtung leicht verwischt

Wie kann man das Foto eines Baumes zu etwas Mystischem verändern? Zum Beispiel mit Doppelbelichtungen in der Kamera. Man bewegt sich bei jedem Foto leicht um den Baum herum, verändert also die Sichtachse. Dadurch verliert sich die Schärfe des Baumes und es bekommt einen malerischen Touch. Das probier ich bei Gelegenheit auch mal aus.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Foto eines Baumes in Photoshop zu bearbeiten. Dazu lädt man das Foto, erzeugt Duplikate davon in den Ebenen und verschiebt jede Ebene leicht gegeneinander. Also die digitale Form der menschlichen Bewegung. Jetzt kann man die Ebenen miteinander verrechnen – da gibt es eine Menge Einstellungen – oder man reduziert die Opazität der einzelnen Ebenen, um zu einem Ergebnis zu kommen. Ab hier ist es try and error. Mir hat das Ergebnis gefallen, so dass ich euch gern daran teilhaben lasse. Wir sehen hier übrigens die Hödinger Linde, ein weithin sichtbarer und markanter Punkt am westlichen Bodensee.

Blutmond

Blutmond am Himmel über dem Bodensee

Nach dem Erdbeermond ist vor dem Blutmond, der ja eigentlich eine Mondfinsternis ist. Trotz Erdschatten, reicht das Licht der Sonne gerade noch aus, um den Mond etwas zu beleuchten. Wie viele andere Fotografen warte ich gegen acht Uhr mit Martin gespannt auf das Erscheinen des Mondes, der unsere Geduld allerdings auf eine lange Probe stellt.

Teleobjektiv beleuchtet vom Licht der Kamera
Auf der Suche nach dem Blutmond
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Reklame 36/52

Werbetafeln am Bahnhof in Hattersheim

Sie bestimmt unser Leben, sie schreit uns an, sie unterbricht Filme, nervt beim Dudelfunk, spült uns Inhalte in die Social Media Streams die wir weder sehen noch hören wollen, aber man kann sie nicht ignorieren. Sie ist überall: Reklame. Oder etwas moderner ausgedrückt: Werbung. Am Besten zugeschnitten auf die Zielgruppe der jeweiligen Konsumenten, um den bestmöglichen Erfolg zu erzielen. Heute auch als Produktpräsentation subtil verpackt und durch Influencer:innen an die Frau und den Mann gebracht.

Es gibt haufenweise Marketingagenturen, die mit Werbung ihren Lebensunterhalt bestreiten und sich täglich damit beschäftigen, noch absurdere Spots zu kreieren, wo man sich oft fragt: Wer um Gottes Willen hat das abgesegnet? Wer sich noch an den Hanhnenkampfspot (YT) der DB zum Chefticket erinnert, weiß wovon ich schreibe. Fremdscham hoch 10. Mein Foto zeigt eher die klassische Plakatwerbung am Bahnhof in Hattersheim bei Frankfurt.

Dieser Beitrag wird ihnen komplett ohne Reklame und Werbung präsentiert. Ich hoffe ihr wisst das zu würdigen 😉

Schattenspiel 34/52

Ein Schattenbild eines Fahrrades, fotografiert vom Radler von oben.

Ob „Moonlight Shadow“, oder „Shadows of your Love“, der Schatten kommt in der Musik sehr häufig vor. Gerade eine Website gefunden mit den 93 besten Song, die „Shadow“ im Titel haben. Wobei ja auch im Schatten immer das Böse lauert. Licht und Schatten bedingen sich gegenseitig und laden zum Spiel ein. Wer gewinnt, Gut oder Böse? Das Licht oder die Dunkelheit. Im Moment alles etwas unklar.

Für Fotografen ist Schatten natürlich ebenfalls eine gute Gelegenheit mit Licht und Schatten zu spielen. Vieles wirkt dadurch am Ende nur grafisch und am Besten noch in hartem schwarzweiss, wie in meinen beiden Aufnahmen zum Thema „Schattenspiel“.

Das Titelbild ist mit meinem iPhone 15pro während der Fahrt mit dem Rad entstanden, das andere Bild auf einem alten Industriegelände in Überlingen mit meiner Olympus.

Schönheit auf Zeit

Verblühte Rosen

Rosen öffnen sich in strahlender Pracht – und doch liegt in jeder Blüte schon der Hauch des Vergehens. Für einen kurzen Moment scheinen sie zeitlos, als könnten sie das Licht für immer festhalten. Doch ihre Schönheit ist auf Zeit, vergänglich wie der Sommer. Vielleicht liegt gerade darin ihr Zauber: im bewussten Wahrnehmen des Augenblicks, bevor die Blätter fallen.

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Focus Stacking 32/52

Grüner Heuschreck auf Weidezaun

Heute wird es ein wenig technisch. Die Aufgabe der 52WochenFotoChallenge lautet „Focus Stacking„. Das ist eine Art der Fotografie die meist bei Makroaufnahmen zum Tragen kommt. Das Ziel ist in der Regel ein kleines Objekt, z.B. wie in meinem Fall ein Heuschreck zu fotografieren und möglichst viel davon soll scharf abgebildet werden.

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Yeta

Kunstfigur Yeta vor dem Lenkbrunnen am Landungsplatz in Überlingen

Im Rahmen meiner Tätigkeit in der Galerie Fauler Pelz hier in Überlingen, konnte ich am Sonntag eine Performance der österreichischen Künstlerin Evelyne M. Fricker fotografisch begleiten. Mit dem BSB Schiff um kurz nach zwei, kamen einige der beteiligten Künstler:innen der aktuellen Ausstellung „Über den See“ aus Österreich und brachten eine fast drei Meter hohe rosa Plüschfigur mit.

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