Ein Bild, schwarzweiß, jede Woche Sonntags.
Knipsen s/w #14
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Grabmal s/w #13
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Selbsttest
Dort wo in normalen Zeiten das Bier oder die Pommes über den Tresen gereicht werden, beugt sich heute der Tester aus dem Fenster, streicht zuerst den Rachen durch den Mund ab – aaarrggghhhhh – um anschließend noch ein lustiges Niesgefühl durch die Nasenlöcher zu erzeugen. Und dass am Fließband. Location: Der „Haubentaucher“ in Berlin-Friedrichshain auf dem RAW Gelände, ansonsten ein Open Air Club. Endlich wieder Schlange stehen in einem Club. Vielleicht auch ein Geschäftsmodell für den Betrieb. Warten muss man eh, warum nicht gleich den Test integrieren, 15 Minuten warten, wer NEGATIV ist darf feiern, alle anderen, ab nach Hause in Quarantäne.

Die Testelle im Haubentaucher gibt es schon seit Ende Februar, seit dem 8. März kann man hier auch den „Bürgertest“ machen, so der Name des kostenlosen Schnelltests, dem man einmal die Woche in Berlin nutzen darf. Für mich war es das erste Mal, gehe ja eh kaum vor die Türe, aber ich wollte es wenigstens mal ausprobieren, wer weiß. Es geht schnell, tut nicht weh (bissi unangenehm) kurz danach weiß man Bescheid. Nützt nur nix, hin darf man ja eh nirgends, auch nicht mit negativem Test. Bleibt also nur das Warten auf die Impfung. Vielleicht ja auch bald „to go“ im Haubentaucher 😉
graffiti s/w #4
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tracks s/w #1
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Herbstblues
Einen Monat ist es jetzt schon wieder her, dass wir mit unserem Wohnmobil ein letztes langes Wochenende am Senftenberger See verbringen konnten. Inzwischen haben wir ja wieder Reiseverbot und einen Lockdown Light. Die Zahlen der sich täglich neu mit Corona Infizierenden ist immer noch auf einem viel zu hohen Stand, als dass man von Restriktionen absehen könnte. So wie es jetzt aussieht verlängert sich das bis Weihnachten. Ob es dann Besuche geben kann, hängt stark davon ab, wie diszipliniert die Menschen in den nächsten Wochen agieren. Im Moment bin ich da eher pessimistisch. Schulen und Kitas sind starke Trigger und vor den Weihnachtsferien wird man keine Schulen schließen.
Weiterlesen „Herbstblues“Das Damengambit
Als wir im letzten November unsere Kiezrunde drehen, hat sich ein Teil der Friedrichshainer Karl-Marx-Allee in ein Stückchen Moskau verwandelt. Zumindest nehmen wir das an, da einer der Läden eine russische Buchhandlung geworden ist. Herumstehende Schilder und die üblichen Transporter lassen natürlich einen Filmdreh vermuten. Vor dem Laden sind Tische und Stühle aufgebaut und auf den Tischen stehen Schachbretter mit ihren Figuren. Also ein Film über Schach. Vielleicht. Oder einfach nur als Staffage, da die Russen ja laut Klischee bekanntlich alle Schach spielen.
Jagdsaison
Wer häufiger auf den Straßen der Republik unterwegs ist, sieht sie meist rechts und links auf den Feldern, an den Waldrändern und in sehr verschiedenen Erscheinungsformen. Die Ansitze. Teilweise gut gebaut, manchmal auch nur vier kurze Stangen und ein Brett obendrauf. Ich meine das auch nur in Deutschland gesehen zu haben, im Ausland ist mir das nie aufgefallen. Deutschland, ein Land der Dichter und Jäger. Rund 390.000 Jagdscheininhaber gibt es in Deutschland die – wenn sie denn eine Jagdpacht haben – überwiegend auf Rotwild ansitzen.
Herbst und Winter sind die Jahreszeiten, in denen vor allen Dingen gejagt wird und die großen Drück- und Treibjagden stattfinden. Viele Tierarten haben lediglich eine kurze Schonzeit, meist im Frühling und Sommer, wenn die Tierkinder auf die Welt kommen. Die Zeit soll den Elterntieren dienen, um ihren Nachwuchs großzuziehen. Leider sind diese kurzen Zeiten oft nicht einmal ausreichend, um das Selbstständigwerden der Welpen abzudecken. Einige Wildtiere genießen gar keine Schonzeit und dürfen ganzjährig getötet werden. Pro Jagdsaison fallen dabei rund 1.3 Millionen Rehe, 600.000 Wildschweine und 400.000 Füchse der Jagd zum Opfer schreibt PETA auf Ihrer Website.
Weiterlesen „Jagdsaison“Anleger
Mit der Zeit beginnt man ja beim Blick ins Land oder auch über Wasser Strukturen zu sehen, die sich aber nur aus der Luft darstellen lassen. Quasi die verinnerlichte Drohnensicht. So ging es mir bei einer kurzen Rast am Müllroser See auf dem Weg ins Schlaubetal. Der Anleger für die malerisch vertäuten Bootchen wollte unbedingt von oben betrachtet werden. Ein bißchen eingependelt bis der Ausschnitt stimmt und Foto im Kasten, bzw. der Drohne. Kleine Korrekturen in Lightroom und fertig ist die luftige Sicht auf die kleinen Ruderboote im Wasser. Für die drumherumflitzenden kleinen Fische reicht die Auflösung der DJI leider nicht. Die konnte man nur vom Ufer aus sehen.


