Mode – 46/52

Bunte Jacken bei Uniqlo

Die Mode ist ein Spiel der Kontraste, eine endlose Symphonie von Stoffen und Silhouetten. Stil ist nicht nur das, was man trägt, sondern wie man es trägt – eine Kunstform, die die Persönlichkeit eines jeden individuell unterstreicht. Accessoires sind die Punktierung in der Sprache der Eleganz, sie verleihen dem Gesamtbild den letzten Schliff. Die Mode ist eine Reflexion der Zeit, eine ständige Metamorphose, die den Geist der Moderne einfängt. In der Welt der Kleidung gibt es keine Regeln, nur Möglichkeiten, sich selbst auszudrücken.

Laut ChatGPT wären das die Worte, die Karl Lagerfeld zum Thema verlauten lassen würde. Das Thema „Mode“ ist der 46. Beitrag der #52WochenFotoChallenge und das Foto habe ich heute morgen in der Mall mit dem iPhone geschossen.

Berlin-Blues #5

Wir bleiben noch etwas im Kiez und tun so, als hätten wir in einer der vielen Bars was getrunken. Ähnlich könnte dann der Blick über die Spreee hinaus bis zur Oberbaumbrücke aussehen, auch wenn es dann vermutlich eher Nacht wäre. Obwohl, in Berlin im Hellen aus einer Bar zu kommen grundsätzlich möglich ist. Es gibt ja hier immer noch keine Sperrstunde, wie im Rest der Republik.

Aber in diesem Fall hat die Funktion meiner Kamera geholfen, die hat nämlich einen „Doppelbelichtungsmodus“. Man stellt die Funktion ein, drückt ab, das erste Bild bleibt im Sucher stehen. Dann kann man ein zweites Bild nachschiessen, was sich dann mit dem ersten Blid mischt. Passt nicht immer, aber hier finde ich es okay, zeigt es doch gleichzeitig beide Seiten der Spree von der Schillingbrücke in Richtung Osten.

Berlin-Blues #2

Verwischtes und abstraktes Foto vom Ende der Eastside Gallery

Einer der absoluten Hot-Spots der Stadt Berlin, ist die East Side Gallery in Friedrichshain, unten an der Spree. Es ist eine lange Mauer, entlang der Mühlenstraße und war zu DDR Zeiten die sogenannte „Hinterlandmauer“. Die eigentliche Grenze verlief mitten in der Spree. Im Frühjahr 1990, nach der Öffnung der Berliner Mauer, wurde dieses Teilstück von 118 Künstlern aus 21 Ländern auf einer Länge von 1316 Metern bemalt. Da die Schmierfinken der Welt ihre Griffel nicht in der Tasche lassen können und unbedingt „Lasse was here“ oder ähnlichen Unsinn auf die Bilder kritzeln, müssen die Bilder regelmäßig und für viel Geld erneuert werden. Aber wie so oft, das Selfie mit Schmiererei ist scheinbar wichtiger als die Kunst selbst.

Ich hab in mein Bild mal etwas Dynamik einfliessen lassen, wer „normale“ Anischten haben möchte, kann gern in meinem Blog stöbern. Unter dem folgenden Link finden sich einige Beiträge rund um die East Side Gallery.

Berlin-Blues #1

Foto der Oberbaumbrücke, die Spree ist durch Langzeitbelichtung verwischt

Der November ist der letzte komplette Monat den wir in Berlin sein werden. Da es ja immer fotografische Herausforderungen braucht, gibt es das „November Miniprojekt“: Jeden Tag ab heute ein Foto aus Berlin, aber etwas verfremdet. Dazu habe ich mir die App ReeHeld geshoppt, mit der sich Langzeitbelichtungen mit dem iPhone machen lassen. Aus der Hand. Im Hellen. Bin noch am üben, aber es wird.

Stillleben 36/52

Zwei Autos in Detailansicht. Im Vordergrund ein intakter Sportwagen, direkt dahinter ein Unfallwagen

Die meisten Stillleben sind ja kunstvoll arrangiert, bestehen aus Vasen, Blumen oder Obst Arrangements, perfekt ausgeleuchtet und in Ruhe aufgenommen. Ich habe meinen Beitrag zur #52WochenFotoChallenge auf der Straße an meiner Lieblingseisdiele gefunden. Direkt vis a vis zu einem coolen Protzauto stand ein Unfallwagen mit schrägem Vorderrad. Neu & Alt, Ganz & Kaputt, Chrom & Rost. So still kann das Leben manchmal sein. Sogar auf der Straße. Fotografiert mit dem iPhone13Pro und in LR etwas aufgepimpt.

Familie 35/52

Ein Küchenbrett mit Bildern von Gewürzlöffeln. Auf dem Brett liegen 2 Zitronen und ein Keks

Familie ist eine komplexe und facettenreiche Einrichtung. Sie kann sowohl eine wichtige Quelle des Glücks als auch der Herausforderungen sein. Wie wir mit unserer Familie interagieren und wie sie unser Leben beeinflusst, hängt oft von den individuellen Umständen und den Beziehungen ab, die innerhalb der Familie gepflegt werden. Es ist wichtig, diese Beziehungen zu pflegen und daran zu arbeiten, um das Beste aus ihnen zu machen, während man gleichzeitig Verständnis und Geduld für die Schwierigkeiten aufbringt, die das Familienleben mit sich bringen kann.“ Sagt ChatGPT. Kann ich so unterschreiben. Familie ist nicht immer einfach.

Weiterlesen „Familie 35/52“

Verloren 33/52

Ein verlorener Turnschuh auf einer Bärenfigur aus Stein

„Wo ist dein Schuh? Du hast ihn verloren. Als ich dir den Weg zeigen musste
Wer hat verloren? Du dich? Ich mich? Oder, oder wir uns?“

In seinem Hit „Jeanny“ sang Falco schon 1985 von verlorenen Schuhen. Gut, die Geschichte ging noch weiter, der Schuh damals war rot, gehörte einem Mädchen und leider ging sich das Ganze nicht gut aus. Aber der Text passt trotzdem zum Wochenthema #Verloren der #52WochenFotoChallenge. Warum Menschen in Berlin ihre Schuhe verlieren und wie sie den Rest des Weges zurücklegen ist mir schleierhaft, aber man sieht die armen, verlorenen Schuhe nicht selten im Stadtbild.

Ein verlorener Turnschuh am Gleis im Berliner Hbf
Schuh im Gleis

Boden 25/52

Holzboden

Für den aktuellen Begriff der #52WochenFotoChallenge „Boden“ gibt es ja mehrere Interpretationsmöglichkeiten. Es gibt den Boden als Pendant zum Keller, Hort für alle Dinge, die in der Wohnung Platz wegnehmen, daher weggeräumt werden und erst bei einem Umzug wieder überraschend auftauchen.

Oder den #Boden auf dem wir stehn und gehn. Im Moment sitz ich ich allerdings drauf und fünf Meter unter dem Boden – auf dem sich eine Pizzeria befindet – schwappt die Ostsee an den Strand von Heringsdorf. Wir genießen Sonne und Meer bei einem fruchtigen Chardonnay und dem weiten Blick von der Seebrücke in die Ferne. Der Boden der Tatsachen – den gibt es ja auch noch – spielt heute keine Rolle. In diesem Sinne …

Salute!

Bunt 23/52

„Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider,
bunt, bunt, bunt ist alles was ich hab.
Darum lieb ich alles was so bunt ist,
weil mein Schatz ein Maler ist.“

Das ist die letzte Strophe eines bekannten Kinderliedes. Gleichzeitig ist es auch der 23ste Begriff der #52WochenPhotoChallenge. Dazu habe ich mir meine nächstgelegene Mall vorgenommen, ein paar Bilder mit dem iPhone geschossen und diese dann mit Snapseed zu der bunten Collage zusammengefügt die ihr hier sehen könnt. Mehr BUNT geht glaub ich nicht 😉 Und Maler ist ja im Grunde genommen auch nur ein anderer Begriff für Fotograf.

Unterbrochen

Verwischt U-Bahn hinter einem dunklen Pfeiler

Minimalismus in der Fotografie. Hell und dunkel, schwarz und gelb, Bewegung und Standhaftigkeit. Der Pfeil im grünen Quadrat zeigt nach links.

Olympus OM-D E-M5II / 17mm / 1/3 Sek bei f 4.5 – U-Bahnhof Bernauer Straße in Berlin