Ortswechsel

Während der Wettermensch vor der Tagesschau das nächste Sturmtief mit Wind und Regen für unsere Breitengrade vorhersagt, sortiere ich die Bilder der letzten Kreuzfahrt. Werden es am Wochenende in Berlin wohl wieder um die null Grad, denk ich gern an Katakolon in Griechenland. Dort waren es am 3. Januar milde 15 Grad. Die im Hintergrund sichtbaren Berge mit dem Erymanthos sind etwas über 2200 Meter hoch und noch von Schnee bedeckt. Ein sehr schöner Kontrast, während in Katakolon bereits die Orangen- und Zitronen blühen.

Foto: Olympus OM-D E-M5 II, Lumix 35-100/2.8

Schneeglöckchen

Seit letztem Jahr hängen Bilder von mir im Cafe Victoria im Botanischen Garten von Berlin. Unser Fotoklub – die Kreuzberger Fotografen – haben dort eine Art Belegungsrecht und das letzte Thema „Berlin, anders gesehen“, ist aktuell dort zu sehen. Berliner Fotomotive, jenseits der klassischen Touristenfotos. Wer zufällig mal dort vorbeikommt, kann sich bei Kaffee und leckerem Kuchen stärken und die Bilder anschauen.

Ausstellung Cafe Victoria – Foto: h|b

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Grenzerfahrung VII

Die Grenzerfahrung geht natürlich auch in 2018 weiter, noch habe ich ja den „Kreis“ nicht geschlossen, nicht mal zur Hälfte. Diesmal steht eine Wende an. Am Ende des Kottbusser Damms schließt das Karstadtkaufhaus am Hermannplatz die Kreuzberger Grenze gegen Südosten und richtet sich danach über die Hasenheide wieder gen Westen. Der Hermannplatz selbst gehört bereits zu Neukölln. Die Figur das „Tanzende Paar“ auf dem Platz wurde 1986 von Joachim Schmettau geschaffen. Von ihm stammt auch der Weltkugelbrunnen auf dem Breitscheidplatz.

Hermannplatz – Foto: h|b

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Sonne tanken

Auf der Flucht vor dem Berliner Winter hat es uns in den Süden verschlagen. Dort wo an Bäumen die Zitronen und Pomeranzen leuchten, die Geschichte der modernen  Zivilisation begann, kreuzen wir mit der Costa Luminosa durchs ionische Meer und genießen die frühlingshafte Atmosphäre.

Hohe Berge auf den Peleponnes – Foto: h|b

Heute liegen wir mit dem Schiff in Katakolon, dem Ausgangsort für Touren nach Olympia, wo die Griechen die olympischen Spiele erfanden. Von der einen Seite glüht die Sonne vom Himmel, auf der anderen Seite grüßen die schneebedeckten Berge. Ein Genuss für die Augen und Balsam für die Seele. Gleicht gehts weiter nach Kotor, das wir morgen nachmittag erreichen.