Edersee

Luftbild der Staumauer am Edersee

Als Kind war der Edersee einer der „Favorite Places“ meiner Heimat würde man heute sagen. Rund 40 km von meinem Heimatort entfernt, konnte man ihn sogar mit dem Fahrrad erreichen. Auto hatten wir ja am Anfang noch nicht. Später, mit Moped oder Auto, war er natürlich nur noch ein Katzensprung entfernt. So geht es – immer der Eder entlang – flussaufwärts über Felsberg, Wabern und Fritzlar als erstes zur Staumauer.

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Sleepmode

Flamingos aus dem Tierpark Berlin

So kurz vor Weihnachten versinkt das hektische Berlin langsam in den Schlafmodus. Weniger Menschen auf den Straßen, jede Menge freie Parkplätze. Seit zwei Tagen bewegen sich die Menschen mit Sack und Pack zurück in ihre Herkunftskieze irgendwo in Deutschland oder der Welt. Züge, Flieger und Autobahnen sind randvoll und überall läuft „Driving home for christmas“ von Chris Rhea auf den Kopfhörern. Das heimelige Gefühl dort hinzufahren wo die eigenen Wurzeln liegen, in einem Song perfekt eingefangen.

Ich wünsche allen Lesern meines kleinen Blogs ruhige und besinnliche Weihnachten.

Flamingos im Tierpark Berlin
Einer passt auf – Foto: h|b

Fotos mit der Olympus OM-D E-M5II und 75-300 mm Zuiko.

Knospenflut

Kaum zeigt sich die Sonne länger als ein paar Minuten mit all ihrer Lebenskraft, knospt und blüht es an allen Enden. Wie die Menschen, hat auch die Natur nur darauf gewartet endlich wieder aufzublühen, den kalten Winter abzuschütteln und den Frühling zu genießen. Bei Temperaturen um die zwanzig Grad in Berlin, fühlt es sich fast schon ein wenig sommerlich an.

Fotos: Olympus OM-D E-M5II / 12-40/2.8

Rot-Rot-Grün

In diesen bunten Buchenblättern am herbstlichen Weißensee, spiegelt sich nicht nur die Abendsonne, sondern auch die neue Koalition in Berlin wider. Die will die Stadt endlich wieder den entscheidenden Schritt nach vorn bringen. Mehr IT Innovation, erschwingliches Wohnen, Neuausrichtung des Verkehrs, Erhaltung der kulturellen Vielfalt, Ausbau maroder Schulen, bessere Austattung von Behörden, Polizei und Ämtern und vieles mehr. Fünf Jahre haben sie sich dafür Zeit gegeben. Also noch fünf mal bunte Blätter am Weißensee, dann wissen wir, was aus den Plänen geworden ist.

Best Friend

Inzwischen ist es ja aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Schon der Gedanke an einen Verlust, oder auch nur einem – temporären – Verzicht, macht uns Angst, oder zumindest ein ungutes Gefühl. Man wäre entkoppelt, losgelöst vom Rest der Welt, völlig alleine. Man kann nichts mehr teilen, sich nicht mehr mitteilen, was bliebe dann noch? Wie sollen wir aus der Nummer jemals wieder rauskommen. Mit dem Smartphone hat der moderne Mensch die heftigste Droge an die Hand bekommen. Nebenwirkungen und Abhängigkeit inklusive. Weiterlesen „Best Friend“