April, April

Ein Wirtschaftsweg schlängelt sich durch Weinfelder

Das war er nun, der April 2025. Ein April, der – wenn ich mich recht erinnere – alle Konventionen gesprengt hat. Ein Monat der eigentlich dafür steht, alle Wettervariationen im Laufe seiner 30 Tage aufzubieten. Letztes Jahr hatten wir um diese Zeit sogar nochmal Schnee. Diesmal fühlte er sich aber eher wie Vorsommer an.

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Blütenzauber

Mirabellenblüten

Der Frühling ist nun nicht mehr zu stoppen, die ersten Obstblüten wagen sich in die Sonne. Hoffentlich nicht zu früh, in der nächsten Woche soll es Nachts noch mal leichten Frost geben, auch wenn jetzt zum Wochenende Temperaturen bis zu 20° avisiert werden. Wäre ja schön, wenn am Ende auch Kirschen, Mirabellen oder Aprikosen am Baum hängen und gepflückt werden können.

Wiedereingliederung

Ein schwarzer Werbetrabbi in der East-Side-Mall

Großstadt, Menschen, Verkehr, Autos, noch mehr Menschen, Stein und Benzin, kurzum, wir sind nach über 6 Monaten Auszeit in Spanien zurück im „Dicken B“. Wechsel von 8 auf 100 qm, aber auch Wechsel von Sonne, Strand und Meer, auf Asphalt, Grau und Regen.

Wir versuchen jetzt langsam wieder in der Stadt anzukommen und uns wieder einzugliedern. Hektik statt Ruhe, Stress statt Entspannung. Na gut, so viel Stress und Hektik hat man als Rentner nicht und wenn, liegt es an einem selber. Wir geben uns jetzt erstmal die größte Mühe wieder Stadtmenschen zu werden 😉

Der Mandelzweig

Mandelblüte in Portugal

Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?

Dass das Leben nicht vergeht, so viel Blut auch schreit, achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit.

Tausende zerstampft der Krieg, eine Welt vergeht. Doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht.

Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt, das bleibt mir ein Fingerzeig für des Lebens Sieg.“
Quelle: Schalom Ben-Chorin, 1942

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Gemeiner Lein

Drei Blumen

An den Hängen der Seelower Höhen im Oderbruch wächst das berühmte Adonisröschen. Nach langer Zeit habe ich es endlich mal wieder geschafft dort vorbeizuschauen und den kleinen Weg zusammen mit Kind und Enkelkind abzulaufen. Das letzte Mal war das 2005, da konnte Denise noch nicht mal laufen.

Die eigentliche Attraktion war allerdings sehr spärlich vertreten und viele der Blüten schon arg zersauselt. Einige Exemplare konnte ich aber doch noch vor meine Linse bekommen, so wie das hier. Das Titelbild ist eine Flachsblüte namens „Gemeiner Lein“, musste ich auch aber erst nachgooglen. Passt in der schönen Dreierreihe besser aufs Titelbild.

Ortswechsel

Costa Luminosa in Katakolon

Während der Wettermensch vor der Tagesschau das nächste Sturmtief mit Wind und Regen für unsere Breitengrade vorhersagt, sortiere ich die Bilder der letzten Kreuzfahrt. Werden es am Wochenende in Berlin wohl wieder um die null Grad, denk ich gern an Katakolon in Griechenland. Dort waren es am 3. Januar milde 15 Grad. Die im Hintergrund sichtbaren Berge mit dem Erymanthos sind etwas über 2200 Meter hoch und noch von Schnee bedeckt. Ein sehr schöner Kontrast, während in Katakolon bereits die Orangen- und Zitronen blühen.

Foto: Olympus OM-D E-M5 II, Lumix 35-100/2.8

Frostblumen

Gelbe Blume mit Eiskristallen

Der diesjährige „Winter“ fordert den Berlinern wieder mal alles ab. Zwar kein schneidender Wind aus Sibirien, der einen sonst beim Gang über die Warschauer Brücke Erfrierungen beschert, aber frostige Temperaturen aus Skandinavien. Die bringen Graupel, Nachtfrost und halten uns Mitte April weiterhin davon ab, die Wintersachen endlich einzumotten. Das alles kann den jungen Blüten zum Verhängnis werden, die den ersten warmen Sonnenstrahlen bereits vertraut haben. Aber die Natur weiß sich da sicher zu helfen.

Knospenflut

Kaum zeigt sich die Sonne länger als ein paar Minuten mit all ihrer Lebenskraft, knospt und blüht es an allen Enden. Wie die Menschen, hat auch die Natur nur darauf gewartet endlich wieder aufzublühen, den kalten Winter abzuschütteln und den Frühling zu genießen. Bei Temperaturen um die zwanzig Grad in Berlin, fühlt es sich fast schon ein wenig sommerlich an.

Fotos: Olympus OM-D E-M5II / 12-40/2.8

Frühlingsversuch

Laut „Timehop“ hatten wir am heutigen Frühlingsanfang in Berlin in den letzten Jahren sowohl angenehme Temperaturen mit leuchtenden Frühlingsblumen, frechen Eichhörnchen (vor 2 und 3 Jahren) als auch Schnee mit den weißen Nächten von Berlin (vor 4 Jahren), alles dabei. Dieses Jahr ist es eher die Kälte und regnerische Nummer. Die Temperaturen schaffen es nicht wirklich an der 10 Grad Marke zu kratzen und der Regenschirm ist in den letzten Tagen der ständige Begleiter der Berliner.  Laut meiner Wetter-App soll es aber endlich aufwärts gehen. Für nächstes Wochenende sind immerhin Sonne und frühlingshafte Temperaturen angekündigt. Ick freu mir.

Foto: Olympus E-M5II, LUMIX 35-100/2.8