War vor kurzem die Vogelperspektive an der Reihe, ist diesmal das Gegenteil, die Froschperspektive gefragt. Es gibt verschiedene Möglichkeit das fotografisch umzusetzen, ich habe es mal wörtlich genommen und bin dabei auf den Frosch gekommen. Auf einer unserer letzten Touren mit dem Wohnmobil durch Frankreich haben wir in „Le Petre“ übernachtet. Dort gibt es einen kleinen See, in dem sich der Ort im Abendlicht spiegelt.
Action! Im Januar? Am Bodensee? Wo alles in der Winterstarre ausharrt und auf die kommende Saison wartet. Gar nicht so einfach. Die Idee mit dem „Schnellen der Karbatschen“ hatte ich mir ja schon überlegt, aber das Hauptevent, das „Einschnellen“ findet in Überlingen traditionell bereits am 6. Januar statt. Also viel zu früh für Bilder, die ja laut Vorgabe in der entsprechenden Woche geschossen werden sollen.
Heute gilt es in der #52WochenFotoChallenge das Kameraobjektiv nach oben zu richten. Die Aufgabe lautet „Wolken“. Ich hatte schon die Befürchtung, dass das diese Woche nichts geben würde, da es eigentlich tagelang nur Nebel über dem Bodensee gab. Das ist zwar auch eine Art Wolke, gibt aber fotografisch nicht viel her.
Was eignet sich besser für Fotos aus einer Vogelperspektive als eine Drohne. Sie fliegt hoch, sie sieht nach unten und – im Gegensatz zum Vogel – sie macht auch noch Fotos. Als ich das Thema gesehen habe, fiel mir sofort ein, dass ich doch auf einer Fotopirsch im letzten Jahr einen Mäusebussard hoch oben auf einem Baum fotografiert hatte.
Die zweite Aufgabe der #52WochenFotoChallenge hat es gleich in sich. Ein Tier! Im Januar! In Überlingen! Die einzigen Tiere die das ganze Jahr hier am Bodensee zu finden sind gehören zu den geflügelten Wesen. Tauben, Möwen, Blesshühner, Schwäne und Kormorane, aber auch die machen sich oft rar. Meine Lieblingstiere, die Waldrapp, kommen erst im Frühjahr wieder zurück.
Da das ja auch immer noch ein Fotoblog ist, nehme ich die Herausforderung an und beteilige mich wieder an der #52WochenFotoChallenge von Norbert Eder. Das habe ich zuletzt vor zwei Jahren gemacht, wird also Zeit die kreative Ader wieder zu entdecken.
Das erste Thema ist „Wasser“ von dem es ja hier am Bodensee wirklich eine Menge gibt. Meine erste Idee war also einfach den Bodensee zu fotografieren. Das wäre jetzt aber vielleicht wirklich zu einfach. Das bereits ausgesuchte Bild wäre das hier gewesen.
Interessant, dass der letzte Begriff der #52WochenFotoChallenge #Reisen als Thema hat. Der Aspekt meines Lebens, den ich in diesem Jahr hinter mir gelassen habe. Keine Wohnmobiltouren mehr, keine Kreuzfahrten, Reisen wird jetzt eine lokale Angelegenheit hier in der neuen Heimat am Bodensee. Radfahren, Zug fahren, Schiff fahren, Wandern, alles was sich mit eigener Kraft und minimaler Unterstützung realisieren lässt.
Zum Thema Reisen hätte ich jetzt genügend Auswahl an norwegischen Fjorden gehabt, oder an französischen Leuchttürmen, aber das Bild was ich bei einem der letzten Besuche meines Berliner Fotoclubs in der U-Bahn gemacht hatte, erschien mir als das fotografisch geeignetste. Noch dazu sogar mit meiner „richtigen Kamera“ und nicht mit dem iPhone. Der Backpacker in der U-Bahn, irgendwohin unterwegs, dazu das Werbeplakat zum Thema Reisen und die verwischte U-Bahn lassen das Reisen nur erahnen. Wohin wird es wohl gehen?
Mit diesem Gedanken verabschiede ich das Jahr 2023 mit der #52WochenFotoChallenge und bin gespannt, was das kommende Jahr an fotografischen Herausforderungen bringen wird. Allen Blogleser:innen schöne Feiertage und ein tolles 2024.
In den dunklen Wintertagen freut man sich darauf, dass es endlich wieder heller und wärmer wird. Auch Einhorn, Flamingo und Schwan freuen sich am Überlinger Hafen auf die Zeit, wenn sie die Kinder und Eltern wieder über den Bodensee schippern können.
Das ist der vorletzte Beitrag zur #52WochenFotoChallenge 2023 zum Thema #Freude
Was kann es weißeres geben als frisch gefallenen Schnee. In Städten wie Berlin hält das zwar in der Regel nicht lange vor, aber auf Autodächern bleibt es etwas länger schön glitzernd weiß. Wenn das Herbstblatt als Kontrast den Schnee noch etwas weißer wirken lässt, ist das Foto perfekt.
Schneeberg
Dass Foto ist der 50ste Beitrag zur #52WochenFotoChallenge zum Thema #weiß
Minimalismus in der Fotografie ist eine ästhetische Herangehensweise, die auf die Reduktion von Elementen zielt, um eine klare und einfache Bildaussage zu schaffen. Dabei werden störende oder unnötige Details vermieden, und das Hauptmotiv tritt klar in den Vordergrund. Durch die bewusste Begrenzung von Farben, Formen und Komplexität entstehen oft starke visuelle Wirkungen. Der minimalistische Ansatz ermöglicht es, die Essenz eines Motivs einzufangen und den Betrachter dazu zu bringen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Leerflächen, klare Linien und eine sorgfältige Komposition sind zentrale Merkmale, die dazu beitragen, die Einfachheit und Schönheit der Fotografie im minimalistischen Stil zu betonen (ChatGPT)