Ein Bild, schwarzweiß, jede Woche Sonntag.
Tag der Erde
Der jährliche Earthday hatte in diesem Jahr den Schwerpunkt „Nachhaltigkeit“. Das gilt für viele Bereiche, von Kleidung über Nahrung bis hin zum eigenen Verhalten. Hinter jedem Tun sollte die Frage stehen: Ist es nachhaltig? Muss ich mit dem Auto zum Bäcker fahren? Gut, in einer Stadt wie Berlin stellt sich die Frage nicht so wirklich, da man hier wirklich überall ohne Auto hinkommt. Alles ist fussläufig, oder zumindest mit Rad oder Öffis zu erreichen. Ich komme aber auch vom Dorf, da geht inzwischen ohne Auto nichts mehr und Bäcker oder Einzelhandel sind aus der Fläche leider fast durchgängig verschwunden.
Wenn wir uns trotzdem bei jeder Handlung diese Frage stellen – und gerade beim einkaufen haben wir die Wahl zu entscheiden – könnte die Welt ein wenig besser und nachhaltiger werden. Für meine Kinder und Enkelkinder die ihr Leben noch vor sich haben. Wir haben nur diese eine Erde, diesen fragilen Planeten. Mit dem wir leider nicht sehr pfleglich umgehen. In diesem Sinne…
Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.
Marie von Ebner-Eschenbach
Das Titelbild ist ein Fließ aus dem Naturschutzgebiet in Uhldingen am Bodensee. Fotografiert mit meiner OM-D E-M5ii am späten Vormittag im April.
Osternachtrag
Bei einem kleinen Spaziergang am Bodensee hab ich das steinerne Kreuz mit der Jesusfigur in einem kleinen Park gefunden. Laut Infotafel könnte es zu einer Reihe gehören die im 16. Jahrhundert zum Schutz aufgestellt wurden, als die Pest mit Macht an den Bodensee zurückkehrte. In Lindau steht auch eins der letzten Pesthäuser wo man den Kranken Linderung zukommen ließ. Eine Heilung war allerdings zu dieser Zeit nicht möglich, der Tod war unausweichlich.
Foto: Olympus OM-D E-M5II / Lumix 35-100 / f5 / ISO 200 / Zeitautomatik
Back in Berlin s/w #16
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Minimalismus s/w #15
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Pfahlbauten s/w #14
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Strandhafer s/w #13
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Rosa Spitzen
Nachdem wir Spanien verlassen haben, sind wir noch mal für eine Woche in die Camargue gefahren. Der Campingplatz „La Brise“ in Saintes Marie de la mer kennt uns schon, schließlich ist es unser dritter Besuch hier in Südfrankreich. In Spanien ist das Wetter im Moment eher wechselhaft und regnerisch, wogegen hier seit heute der Sommer eingekehrt ist. Die Sonne scheint vom blauen Himmel und der nervige und kühle Wind hat ebenfalls beschlossen uns in Ruhe zu lassen.

Valencia – Fallas
Als wir letzte Woche in Valencia festgemacht haben, wollten wir uns eigentlich nur die Stadt anschauen. Die architektonisch interessante Ciutat de les Arts i les Ciències, die Kathedrale mit dem heiligen Gral, die großartige und riesige Markthalle, vielleicht irgendwo in den Vierteln lecker Essen und Trinken. Bekommen haben wir aber viel mehr, nämlich die Möglichkeit die Fallas (sprich Fajas) zu erleben. Ein Spektakel, was sich für uns mit einer Mischung aus Silvester (Feuerwerke und Knallerei), Karneval (die Figurenensembles, Ninots) und einem Trachtenfest (Umzug der rund 400 Stadtteilgruppen in tollen Kostümen) vergleichen lässt.


Ciutat de les Arts i les Ciències s/w #12
Ein Bild, schwarzweiß, jede Woche Sonntag.
