Sailormoon

Greta Thunberg im MiWuLa Hamburg - Foto: h|b

„We are on our way!“ twitterte Greta Thunberg vor etwa 3 Stunden. Da haben sie gerade mit der Rennjacht Malizia II und den beiden Skippern Boris Herrmann und Pierre Casiraghi den Hafen von Plymouth verlassen. Nun geht es auf der Nordatlantikroute in unruhige Gewässer. Laut windy.com müssen sie dabei erstmal mit jeder Menge Gegenwind rechnen. Den dürfte sie aber inzwischen gewohnt sein, schlägt er ihr doch aus allen Kommentarspalten unverblümt entgegen. Selten kann man so viel Hass lesen, wie zu Beiträgen von oder über die 16-jährige Klimaaktivistin.

Das Titelbild stammt aus dem MiWuLa in Hamburg und zeigt Greta auf einem Eisberg, zusammen mit einem Eisbär, was in der gegenwärtigen Situation vielleicht keine so glückliche Kombination darstellt. Da sind die Businesskasper noch recht harmlos dagegen.

Ich hoffe, dass sie weder einen Eisberg rammt, noch auf einem strandet und die Überfahrt insgesamt für sie gut ausgeht. Ganz ehrlich, auf dem hinteren Schiff könnte ich mir so eine Passage auch vorstellen, aber das wäre leider weder klimafreundlich, geschweige denn klimaneutral. Gute Reise Greta und immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel.

Mix it, Baby

Roller & Scooter in Berlin

Für Menschen die sich nicht zu Fuß bewegen wollen und das Glück haben im inneren S-Bahn Ring von Berlin zu leben, ist hier gerade das Schlaraffenland ausgebrochen. Wir sind damals mit einem Auto nach Berlin gekommen, um nach ein paar Monaten festzustellen, dass es nur rumsteht und einstaubt. Also haben wir es unserem Sohn geschenkt, der gerade eins brauchte. Ein weiterer Glücksfall: mein Arbeitgeber stellte allen Mitarbeitern ein ABC Ticket für Berlin zur Verfügung. Das durfte ich auch privat nutzen. Dafür zahlte ich eine kleine Kostenbeteiligung und etwas Steuern für den geldwerten Vorteil. Aber immer noch wesentlich weniger als ein normales Monatsticket. Ich konnte in Berlin im ÖPNV also fahren was ich wollte. Ich kam mir vor wie Django aus dem alten Witz.

DriveNow E-BMW DriveNow E-BMW – Foto: h|b

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Sic mundus creatus est

Stabkirche Stahnsdorf

Überschrift und Titelbild geben sicher dem Einen oder Anderen schon den Hinweis um was es im heutigen Beitrag geht: Um eine deutsche Netflix-Serie bei der man am Ende nicht mehr weiß, was man bis vor irgendwann noch dachte zu wissen: Dark. Zu verschlungen sind die Zeitebenen und die Beziehungen der handelnden Personen zueinander. Dagegen waren die drei Teile von „Zurück in die Zukunft“ Kinderkram.

Da große Teile der Serie in Berlin und Brandenburg gefilmt wurden, gibt es auch diverse Locations zu besuchen. Gestern waren wir dazu auf dem Südwest-Kirchhof von Stahnsdorf (es muss ja nicht immer GoT und Spanien sein ;-). Dort findet sich wahrhaftig eine hölzerne Stabkirche, wie wir sie sonst eher aus Norwegen kennen. Und diese Kirche bildet den Hintergrund einer Begegnung zwischen Jonas & Jonas (Der Fremde), die ja ein und dieselbe Person sind. (u.a. Staffel 1, Folge 5)

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Col du Galabier

Zwei Radfahrer am Col du Galabier

Aus aktuellen Anlass heute ein kleiner Beitrag, der den Helden der Tour de France und der heutigen Etappe von Embrun nach Valloire gewidmet ist. Auf einer der letzten Etappen der diesjährigen Wohnmobiltour haben wir am Col du Lautaret übernachtet. Gut 2000 Meter hoch und so richtig mit Regen, Gewitter, aber vor traumhafter Bergkulisse.

Bergkulisse
Übernachtungsplätzchen – Foto: h|b

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Mister Wiseguy

Virginia-Uhu

Uhus und Eulen seien weise, sagt man so. Vermutlich weil sie sehr alt werden können. Also für Vögel. Der Virginia Uhu auf dem Titel immerhin bis zu 30 Jahre alt. In Gefangenschaft. In der freien Wildbahn eher die Hälfte. Wenn sie einen mit diesen gelborangenen, riesigen Augen anschauen, weiß man allerdings nie so genau ob die Weisheit aus ihnen spricht, oder vielleicht doch eher der Versuch einzuschätzen, ob du vielleicht eine mögliche Beute sein könntest. Immerhin ist dieser Uhu  über einen halben Meter groß und fängt sogar Stinktiere. Die sind ja wahrlich auch nicht sooo klein.

Nach den Gibbons im Tiergarten habe ich noch eine Runde durch die Volieren gedreht. Durch die Gitter der Volieren, mal kleinmaschig, mal etwas größer, klappt das fotografieren nur, wenn die Tiere nicht zu dicht am Gitter sitzen (Gitter ist mit auf dem Foto) oder zu weit hinten im Käfig (keine Freistellung des Hintergrunds möglich) und möglichst offener Blende. Mit dem 75-300 m.Zuiko klappt das ganz gut, wenn die Position der Vögel passt. Eine kleine Auswahl gibt es hier noch zu sehen.