Polaroid Series #9
Familybusiness
Polaroid Series #8
Der Bierpinsel

Anfang des Jahres haben sich in Berlin ein paar Fotoverrückte zusammengefunden, die eines vereint: Die Kameramarke. Alle benutzen Digitalkameras von Olympus, in der Regel die neuen, die „mit ohne Spiegel“. Daraus entstand nun der Berliner Oly-Stammtisch. Beim Treffen in dieser Woche gab es neben Foto-Smalltalk auch die Ergebnisse der beim letzten Mal gestellten Aufgabe zu präsentieren. Es galt den „Bierpinsel“ – laut Wikipedia „ein 47 Meter hoher Turm mit aufgesetztem Mehreckbau nebst Treppenturm“ in Steglitz in Szene zu setzen. Das ist ein architektonisch ziemlich interessantes Bauwerk, gleichzeitig ist es aber auch ziemlich schräg. Wie ein aus dem Himmel gefallenes außerirdisches Artefakt reckt es sich von der Schlossstraße aus neben einer Hochstraße in die Höhe. Weiterlesen „Der Bierpinsel“
Selfie
Selfie mit der EM-5 – Foto: h|b
Es steht ja nirgends geschrieben, dass man Selfies nicht auch mit einer richtigen Kamera machen darf, oder? Da nun langsam aber sicher der Sommer zu Ende geht, habe ich gestern morgen vor dem Büro noch mal kurz die Sonnenstrahlen wirken lassen und wenn ich schon so rumstehe gleich ein Bild von mir geschossen. Arm lang ausgestreckt, Blick mitten ins Objektiv und verzweifelt versucht nicht blind zu werden. Die Sonne stand wirklich exakt in Blickrichtung. Bin ja ansonsten eher selten auf Bildern. Ein Vorteil, der Mensch hinter der Kamera zu sein. Aber es ist auch cool, Fotograf und Model in einer Person zu sein.
Baustellenwerbung
Wäre ja fast wieder eine Idee für ein kleines Projekt, regelmäßig ein Bild von dieser Position, aktuell mit Baustelle an der Warschauer Strasse, aber irgendwie halte ich das ja nie so recht durch. Mein „Berlin from the ground“ braucht auch dringend Nachschub. Ich komme aber auch zu nichts mehr. Woran liegt das nur? Muss mal wieder Prioritäten setzen. Weniger arbeiten und am Wochenende mal wieder raus in die Stadt. Chakka.
Mond über Berlin
Neuer deutscher Kummer

Eigentlich wolle ich am Samstagmorgen das Wikingerschiff „Havhingsten fra Glendalough“ fotografieren, was gegen zehn Uhr gemächlich die Spree in Richtung Oberbaumbrücke herunterruderte. Mitten auf der Brücke, unter den roten Backsteinbögen, drehte sich aber gleichzeitig eine junge Frau, verkleidet als Clown, zu Musik die irgendwo aus einem Lautsprecher kam. Bei näherem Hinsehen entpuppte sich das Ganze als Videodreh (meine Vermutung) zu einem Musikstück. Melancholisch lief die Musik, passend zum langsamen Rudertakt der „Wikinger“, und wie ein träumender Clown in der Manege drehte sich „Raffete“ um sich selbst. Das ist der Name der Künstlerin, wie ich später im Netz herausfinden konnte. Da man Gelegenheiten nutzen muss, wenn sie sich einem bieten, nutzte ich sie für ein paar Fotos der Sängerin. Getreu ihrem eigenen Motto: „… den Soundtrack zu deinem Schwarzweißfilm“ zu liefern, habe ich die Kamera flugs auf schwarzweiss gestellt und ein paar Stills „gestohlen“. Wer braucht schon Wikinger.
Schöner Wohnen in Friedrichshain

Gemütliche Polstersessel entlang des Bürgersteigs, Klamotten hängen zum Trocknen auf den Ästen des Mirabellenbaums, ein Kinderwagen dient zur Aufbewahrung der Habseligkeiten: Gemütlichkeit in der Punker- und Trinkerszene an der Warschauer Brücke in Friedrichshain. Immer neue Möbelkreationen tauchen dort auf und verschwinden genauso schnell wieder.
Der kleine „Park“ dient schon lange als Aufenthaltsort für die Szene, bietet er doch eine gute Gelegenheit an Geld zu kommen. Die vielen Pendler und Besucher lassen hin und wieder Geldstücke in die bereitstehenden Becher fallen, es reicht dann allemal für eine neue Runde „Sterni“. Mit dem Umbau des Bahnhofs soll an dieser Stelle vermutlich ein großer Bike&Ride Platz entstehen. Das wäre sicher das Ende der „Gemütlichkeit“.






