Da sitzt er. Ganz unschuldig. Sein Gefieder trocknet in der Sonne. Der Kormoran. Der erklärte Feind der Fischer am Bodensee. Ein halbes Kilo Fisch vertilgt der Raubvogel pro Tag sagen Experten. Allein 1200 Paare brüten aktuell am Bodensee und sorgen damit für weiteren Nachwuchs. Wenn man das hochrechnet, fressen sie pro Tag rund 1200 kg Fisch. Politiker aus Baden-Württemberg sprechen sogar von bis zu 3 Tonnen. Kein Wunder, dass die Fischer sie als Bedrohung sehen.
Weiterlesen „Fischräuber“Harmonie 11/52
Ein Steintürmchen am Ufer des Bodensees – scheinbar einfach, doch voller Bedeutung. Jeder Stein fügt sich in das Gleichgewicht des Ganzen, ohne Druck, ohne Zwang. Harmonie entsteht, wenn alles seinen Platz findet, wenn Stabilität nicht durch starre Kraft, sondern durch feines Gespür entsteht.
Das Wasser umspült die Basis, der Wind streicht darüber hinweg, doch die Steine bleiben stehen, weil sie sich in Ruhe aneinanderlehnen. So zeigt die Natur, dass wahre Harmonie nicht in Perfektion liegt, sondern in der Balance, im Einklang mit den Kräften, die uns umgeben. (Text: KI)
Funkenfeuer
Der absolute Schlusspunkt der alemannischen Fasnet sind die „Funken“. Auch am Bodensee brennen am Wochenende nach der Fasnet auf vielen Bergen und Hügeln die „Funkenfeuer“. Die Narrenzünfte bauen dazu mehr oder weniger große Holzstöße.

Krokusse
Statt grauer Garagen gibt es heute etwas Buntes zur Freude. Endlich brechen die ersten Frühblüher in Überlingen aus dem Boden, viel später, als im letzten Jahr. Die nächsten Tage ist „Sonne satt“ angekündigt, mit milden Temperaturen am Tag. Da dürften einige der Knospenblüher nach oben ans Licht streben. Und auch die fleissigen Bienchen nutzen bereits die Gelegenheit den ersten Pollen zu organisieren.
Garagen #2
„The New Topographic Movement“ ist eine zeitgenössische Stilrichtung der Fotografie, die in den 70-er Jahren in den USA entstanden ist. Dargestellt werden oft Relikte einer bestimmten Epoche, oder auch aktuelle Objekte, die Industrieanlagen oder -brachen zeigen. Meist in Schwarzweiss, oder leichten Pastellfarben, aber in der Regel ohne Menschen. Sie schwanken zwischen Einöde und der Faszination von Gestern.

Stille 8/52
Stille ist in unserer lauten und bewegten Zeit etwas geworden, was man wirklich vermisst. Aber es gibt sie noch, die Enklaven der Ruhe. Eine solche habe ich im Rahmen der #52WochenFotoChallenge Anfang letzter Woche am Uferpark in Überlingen gefunden. Es ist kalt und neblig und ich bin dort unten am See fast alleine. Die Autostraße liegt hinter einer Böschung, ab und an hört man nur leise einen Zug der Bodensee-Gürtelbahn vorbeihuschen. Selbst die krächzenden Möwen haben frei, oder tummeln sich lieber weit weg am Landungsplatz.

Garagen #1
Das Wort „Garage“ ist eine Ableitung des französischen „garer“ und bedeutet soviel wie „in Sicherheit bringen“. Ein Spaziergang durch Überlingen brachte mich letzt auf ein neues kleines Fotoprojekt. Im Gegensatz zu meinem alten Wohnort „Berlin-Friedrichshain“ wo Autos grundsätzlich den öffentlichen Straßenraum bevölkern und es so gut wie keine Garagen gibt, ist das in ländlichen Gegenden, wozu ich jetzt auch mal Überlingen zähle, etwas ganz anderes.

Erstaunt war ich denn auch über die Vielfalt der Garagentypen die hier für das „in Sicherheit bringen“ der Autos sorgen. Im Gegensatz zu den klassischen 08/15 Garagenkartons, die normalerweise fertig vom Hersteller mit einem Laster geliefert und aufgestellt werden, gibt man sich hier etwas mehr Mühe. Es gibt zwar auch die klassischen Garagenhöfe, aber auch bemalte Garagentore, oder Garagen die aussehen wie der Eingang zu Trutzburgen. Ich starte diese Serie in schwarzweiss, weil es aus meiner Sicht die Tristesse dieser Bauwerke noch etwas besser zur Geltung bringt.
Streetart 7/52
Wäre ich noch in Berlin, wäre Streetart ja gar kein Thema. Damit könnte man glaub ich ganze Fotobücher füllen. Aber im braven Überlingen? Hier gibt es nicht mal ordentliche Graffiti. Alles sauber. Wie frisch nach der Kehrwoche. Auf einem Winterspaziergang am Freitag bin ich aber dann doch rechtzeitig fündig geworden. Ich hatte das auch schon mal gesehen, aber nicht mehr so auf dem Schirm.
Weiterlesen „Streetart 7/52“Froschperspektive 6/52
War vor kurzem die Vogelperspektive an der Reihe, ist diesmal das Gegenteil, die Froschperspektive gefragt. Es gibt verschiedene Möglichkeit das fotografisch umzusetzen, ich habe es mal wörtlich genommen und bin dabei auf den Frosch gekommen. Auf einer unserer letzten Touren mit dem Wohnmobil durch Frankreich haben wir in „Le Petre“ übernachtet. Dort gibt es einen kleinen See, in dem sich der Ort im Abendlicht spiegelt.

Still ruht der See
Auch wenn der See im Moment vor lauter Nebel mal wieder nicht zu sehen ist, gibt es doch noch genug Seebilder in meinem Album. Heute mal eins in s/w und in einer Langzeitbelichtung. Zwar nur mit dem iPhone und der App ReeHeld, aber damit kann man das ganz gut simulieren. Muss das aber auch bei Gelegenheit mit der richtigen Kamera austesten. Ronny Behnert aus Berlin treibt das bis zum Exzess auf seinem Blog „Bewegungsunschärfe„. Da finden sich sehr coole Bilder, oft eben auch mit Wasser, was aber aussieht wie ein Spiegel, also null Bewegung. Es sieht oft eher aus wie ein Milchsee. Sehr schöne Fotos. In seinem Blog gibt er auch Hinweise zur Erstellung dieser Fotos.
