Der Ruf der Steine

Der Ayers Rock in Berlin? - Foto: h|bDer Ayers Rock in Berlin? – Foto: h|b

Im Berliner Tiergarten zwischen Potsdamer Platz und dem Brandenburger Tor liegen schon seit geraumer Zeit einige große Findlinge, die aussehen, als hätte sie die letzte Eiszeit dort vergessen. Doch die Verschiedenartigkeit spricht dagegen. Es gibt einen Stein ganz in rot, eine weiteren ganz im schwarzen Granitanzug und es sieht auch nicht aus, als wäre ihre Lage dem Zufall überlassen worden. Dazu liegen sie zu dicht beieinander. Allerdings auch nicht so dicht, dass man es aus Versehen für ein zweites Stonehenge halten könnte. Ein guter Grund diese Steine vor die Kamera des PlayMo-Fotografen zu zerren. Schließlich ist heute Mittwoch: „Berlin from the ground„.

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Friede den Hütten

Kreative Bauwerke brauchen kreative Namen - Foto: h|bKreative Bauwerke brauchen kreative Namen – Foto: h|b

Mein letztes Hüttendorf, das ich bewusst erlebt habe, war das im Mörfeldener Wald zu Zeiten der Startbahn-West. Damals ging es um den Protest, den Widerstand, gegen eine dritte Startbahn am Frankfurter Flughafen. Das es heute wieder Hüttendörfer gibt und das mitten in Berlin, hat eher etwas mit Not und einem gesellschaftlichen Gegenentwurf zu tun. So ist zum Beispiel aus dem Zeltlager der Asylsuchenden aus Afrika auf dem Oranienplatz, inzwischen eine respektable Ansiedlung aus zusammengezimmerten Hütten geworden. Es liegt noch genug Holz herum, um die Bauwerke zu verfeinern und auch um neue zu bauen. Weiterlesen „Friede den Hütten“