Les Baux-de-Provence

Les Baux-de-Provence

Les Baux-de-Provence ist ein malerisches Dorf in der französischen Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Es hat eine reiche Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht, und ist heute ein beliebtes Touristenziel. Die Geschichte von Les Baux-de-Provence ist eng mit seiner geografischen Lage und den Ressourcen der Region verbunden. Die Gegend ist zwar seit prähistorischen Zeiten besiedelt, aber die eigentliche Geschichte des Dorfes beginnt in der Römerzeit, als die Römer hier Bauxit, ein Erz zur Aluminiumgewinnung, abbauen. Tatsächlich leitet sich der Name „Les Baux“ von „Bauxit“ ab.

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Wörter 40/52

Wortinstallation im "Christlichen Garten" in den "Gärten der Welt" in Berlin

Buchstaben bilden Wörter, Wörter füllen Seiten, Seiten ergeben ein Buch. Zum Beispiel: Die Bibel besteht aus 66 Büchern mit 1189 Kapiteln, 31.171 Versen und 738 765 Wörtern. Diese wiederum ehen aus 4.410.133 Buchstaben. Eine ganze Menge zu lesen. Nicht ganz so viele Wörter finden sich im christlichen Garten in den „Gärten der Welt“ in Berlin-Marzahn. Das Projekt des Berliner Büros relais landschaftarchitekten enthält Textcollagen vieler Menschen, unter anderem steht ein Zitat des von den Nazis ermordeten Theologen Dietrich Bonhoeffer direkt neben drei Strophen aus einem Rocksong der „Scorpions“, der 1989/90 entstandenen Wende-Hymne „Wind of Change“. Auch der dem Christentum nicht sonderlich gewogene Goethe kommt zu Wort und der Lyriker Reiner Kunze mit einem sehr beruhigenden Gedicht für alle, die sich mehr der säkularen Aufklärung verpflichtet fühlen ist hier zu finden. Der kleine Garten in der Mitte der vielen Wörter lädt zum kontemplativen Verweilen und Nachdenken ein.

Alles in allem ein gutes Beispiel für die Macht von #Wörtern, die in dieser Woche das Thema der #52WochenFotoChallenge sind.

Leben 39/52

Ein Mann springt von einem Felsen auf einen anderen Felsen (sw)

Savoir-vivre, sagen die Franzosen und meinen damit „Das Leben genießen“. Das ist seit ein paar Wochen auch unser Mantra. Wir sind unterwegs in Frankreich und waren auch eine Woche in Quiberon. Auf dem Campingplatz direkt am Sofitel, wo 1981 Michael Jürgs vom Stern und der Fotograf Robert Lebeck Romy Schneider aufgesucht haben, um ein Interview mit ihr zu führen. Dabei entstanden auch eine Menge Fotos, wobei sich Lebeck und Romy Schneider menschlich nahe kamen. Während der Fotosessions brach sich Romy den Fuß, als sie für ein Foto von einem Felsen auf einen anderen sprang.

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Fort Boyard

Fort Boyard in der Bucht von La Rochelle

Dem Einen oder Anderen ist der Name „Fort Boyard“ vielleicht noch im Gedächtnis. Zwischen 1990 und 2018 fand dort eine internationale Spielshow statt. Die Teams mussten Schlüssel gewinnen, um sich aus ihren Zimmern zu befreien und konnten am Ende einen Geldgewinn erspielen. Bei uns lief das unter anderem auf SAT 1. Zufälligerweise liegt das Fort direkt zwischen der Île d’Oleron – auf der wir gerade im Urlaub sind – und der Île-d’Aix vor der Küste von La Rochelle. Eigentlich diente es natürlich der Sicherung der Mündung des Flusses Charente vor Rochefort.

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Stillleben 36/52

Zwei Autos in Detailansicht. Im Vordergrund ein intakter Sportwagen, direkt dahinter ein Unfallwagen

Die meisten Stillleben sind ja kunstvoll arrangiert, bestehen aus Vasen, Blumen oder Obst Arrangements, perfekt ausgeleuchtet und in Ruhe aufgenommen. Ich habe meinen Beitrag zur #52WochenFotoChallenge auf der Straße an meiner Lieblingseisdiele gefunden. Direkt vis a vis zu einem coolen Protzauto stand ein Unfallwagen mit schrägem Vorderrad. Neu & Alt, Ganz & Kaputt, Chrom & Rost. So still kann das Leben manchmal sein. Sogar auf der Straße. Fotografiert mit dem iPhone13Pro und in LR etwas aufgepimpt.

Familie 35/52

Ein Küchenbrett mit Bildern von Gewürzlöffeln. Auf dem Brett liegen 2 Zitronen und ein Keks

Familie ist eine komplexe und facettenreiche Einrichtung. Sie kann sowohl eine wichtige Quelle des Glücks als auch der Herausforderungen sein. Wie wir mit unserer Familie interagieren und wie sie unser Leben beeinflusst, hängt oft von den individuellen Umständen und den Beziehungen ab, die innerhalb der Familie gepflegt werden. Es ist wichtig, diese Beziehungen zu pflegen und daran zu arbeiten, um das Beste aus ihnen zu machen, während man gleichzeitig Verständnis und Geduld für die Schwierigkeiten aufbringt, die das Familienleben mit sich bringen kann.“ Sagt ChatGPT. Kann ich so unterschreiben. Familie ist nicht immer einfach.

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Silhouette 30/52

Silhouette einer Figur und einem Treppengeländer

Sil·hou·et·te – Umriss, der sich [dunkel] vom Hintergrund abhebt. So die Erklärung aus den „Oxford Languages“. Der Begriff stammt aus dem Französischen und heißt ins deutsche übersetzt „Schattenriss„. Ausgehend von diesen Erklärungen habe ich im Berliner Bodemuseum das Thema der aktuellen #52WochenFotoChallenge getroffen und eine #Silhouette einer antiken Statue inklusive Treppengeländer auf die Speicherplatte gebannt.

Iron Bird

Ein lebensgroße Vogelfigur aus Draht und Eisen

An diesem Wochenende steigt das MRF – Meeresrausch Festival – auf der Halbinsel Peenemünde auf Usedom. Drei Tage elektronische Musik und Happening. Sah ganz nett aus, was die da in die Landschaft gezimmert haben 😉

Antik 24/52

Tempel der Hera in Selinunte auf Sizilien

Da es in Berlin nicht so viel Antikes zu sehen und zu fotografieren gibt – das Pergamonmuseum hat wegen Umbau schon ewig geschlossen – zeige ich heute etwas Antikes aus meiner Fotokiste. 2013 sind wir mit dem Wohnmobil durch Italien bis nach Sizilien gefahren und ich war überrascht, was auf dem Weg und am Ziel an alten Tempeln rumsteht, die ich eigentlich eher in Griechenland erwartet hätte. Auf dem Bild ist der antike Tempel der Hera aus dem 5. Jahrhundert vor Christus zu sehn, den man auf Sizilien in Selinunte finden kann.

O Quilombismo

Ein Mann singt

Seit dem letzten Wochenende ist das Haus der Kulturen der Welt in Berlin wieder eröffnet. Unter der Leitung von Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, hat sich das ganze Haus in ein buntes Spektakel aus Kunst, Malerei und Mystik verwandelt und das weitere Programm, so hat Ndikung verkündet, solle von Menschen aus allen 190 Nationen gestaltet werden die in Berlin leben. Als Quilombo bezeichnete man zur Zeit der portugiesischen Herrschaft eine Niederlassung geflohener schwarzer Sklaven in Brasilien. Das Wort Quilombo stammt aus den Bantu-Sprachen Kikongo und Kimbundu und bedeutet Wohnsiedlung.

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