Lichtspuren

Ein Lightpainting zeigt zwei verschiedenfarbene Lichtspuren die mit unterschiedlichen Objekten erzeugt wurden.

Fotografie ist ja nichts anderes, als Malen mit Licht. Wenn man das auf die Spitze treiben will, landet man beim Lightpainting. Hierbei werden mit verschiedensten Objekten bunte Lichtspuren im Dunkeln erzeugt, die die Kamera mittels Langzeitbelichtung aufnimmt. Letzten Montag hatten wir dazu einen kleinen Workshop in meinem Fotoclub in Uhldingen.

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Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #28

Langzeitaufnahme am Überlinger Mantelhafen

Die erste Februarwoche läutet scheinbar das Ende der langen Nebelzeit ein. Die Sonne setzt sich immer mehr durch und die Menschen strömen ins Freie. Wo im Norden und Osten noch die Ostsee und die Elbe zufrieren und sich bizarre Eisformationen bilden, stellen sich hier unten am Bodensee schon leichte Frühlingsgefühle bei Plusgraden ein.

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Blaues Herzblut

Straßenszene aus Lissabon verfremdet nach Josh Adamski. Links an der Hauswand ein rotes Herz aus Mosaiksteinen klar zu erkennen.

Auf einer unserer letzten Reisen waren wir wieder mal in Lissabon. Wir schlenderten gemütlich durch die Straßen der Alfama, immer auf der Hut vor den historischen Straßenbahnen. Auf dem Weg zum Miradouro da Graça, um die abendliche Aussicht von dort zu genießen, fiel mir das kunstvolle Herz aus Mosaiksteinen auf, dass gerade sein blaues Blut verlor. Mit der Kombination mit dem kleinen Gässchen, der nachträglichen Verfremdung, hab ich versucht meine Stimmung des Tages einzufangen.

Abgeschliffen

Ein Holzblick mit weißer Rinde, auf das ein gelbes Viereck und ein verstümmeltes blauser N zu sehen sind.

Ich bleibe über diesem Stück Holz stehen, weil es nichts mehr eindeutig sagt.
Die Farbe formt etwas, das einmal Buchstaben gewesen sein könnten – oder auch nicht.
Zeit hat die Bedeutung abgeschliffen, aber nicht die Wirkung.
Im Unlesbaren liegt eine eigene Ruhe, und genau dort beginnt für mich Wabi Sabi.

Lost in Überlingen

Ein leicht angerosteter Überflurhydrant vor einem Gartenzaun. Im oberen Bereich wurden ihm 2 Kulleraugen aufgeklebt.

Gestatten, mein Name ist PN16GG25 und ich stehe schon sehr lange hier am Rande des Mainauwegs in Überlingen wie man sieht. Jahrelang liefen Menschen an mir vorbei, aber ich konnte nur ihre Schritte hören. Mal schleppend bergauf, mal fröhlich und hüpfend bergab, mal knirschend im Schnee. Nun hat sich endlich jemand erbarmt und mir Augen zum Sehen geschenkt. Jetzt kann ich endlich sehen, wer meinen Weg kreuzt. Für eine freundliche Umarmung reicht es leider nicht, ihr seht ja selbst. Wenn alles gut geht, werde ich noch lange hier stehen, langsam aus der Zeit fallend und trotzdem alles tun, um der DIN 100 zu genügen. Besucht mich doch mal im Mainauweg in Überlingen, ich würde mich freuen.

Doppelzopf

Baumrinde

Letztens bin ich über den Begriff „Wabi Sabi“ gestolpert. Wabi-Sabi ist ein japanisches ästhetisches und philosophisches Konzept, das grob gesagt die Schönheit des Unperfekten, Vergänglichen und Unvollständigen feiert. Dabei bedeutet Wabi Schlichtheit, Bescheidenheit, das Unaufgeregte und Sabi Patina, Alter, Spuren der Zeit, das „Gelebte“.

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Auf ein Neues

Ein Ruderboot auf einem See, der durch Bewegungsunschärfe leicht verwischt ist

So zäh wie sich das vergangene Jahr manchmal anfühlte, war es in Wirklichkeit gar nicht. Ich hab mir gestern die Top 100 Bilder aus 2025 rausgesucht, mit dem ich das Jahr chronologisch ein wenig im WhatsApp Status Revue passieren lassen möchte. Es ist ne ganze Menge passiert. Sowohl persönlich als auch fotografisch. Und es fühlt sich im Rückblick nach ’ner Menge Spaß an.

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