Schönheit auf Zeit

Verblühte Rosen

Rosen öffnen sich in strahlender Pracht – und doch liegt in jeder Blüte schon der Hauch des Vergehens. Für einen kurzen Moment scheinen sie zeitlos, als könnten sie das Licht für immer festhalten. Doch ihre Schönheit ist auf Zeit, vergänglich wie der Sommer. Vielleicht liegt gerade darin ihr Zauber: im bewussten Wahrnehmen des Augenblicks, bevor die Blätter fallen.

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Focus Stacking 32/52

Grüner Heuschreck auf Weidezaun

Heute wird es ein wenig technisch. Die Aufgabe der 52WochenFotoChallenge lautet „Focus Stacking„. Das ist eine Art der Fotografie die meist bei Makroaufnahmen zum Tragen kommt. Das Ziel ist in der Regel ein kleines Objekt, z.B. wie in meinem Fall ein Heuschreck zu fotografieren und möglichst viel davon soll scharf abgebildet werden.

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Yeta

Kunstfigur Yeta vor dem Lenkbrunnen am Landungsplatz in Überlingen

Im Rahmen meiner Tätigkeit in der Galerie Fauler Pelz hier in Überlingen, konnte ich am Sonntag eine Performance der österreichischen Künstlerin Evelyne M. Fricker fotografisch begleiten. Mit dem BSB Schiff um kurz nach zwei, kamen einige der beteiligten Künstler:innen der aktuellen Ausstellung „Über den See“ aus Österreich und brachten eine fast drei Meter hohe rosa Plüschfigur mit.

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Freundliche Blumen

Sonneblume mit einem Smiley durch entfernen einiger Sonnenblumenkerne

Irgendwelche Witzbolde haben im Überlinger Stadtgarten – dort wo gerade die Rosen blühen – zwei Sonnenblumen etwas entfremdet. Durch strategisches Entfernen von Sonneblumenkernen scheinen die Sonnenblumen ihrem Namen alle Ehre zu machen und grinsen um die Wette.

Zu den Rosen komme ich in einem späteren Beitrag nochmal zurück. Darin soll es dann um Blühen und Verblühen gehen, wie dicht nebeneinander die beiden Zustände liegen. Diesmal gibt es nur eine einzige Rose zu sehen, nämlich eine Seerose. Interessanterweise ist es auch die Einzige in dem kleinen Teich.

Um diesen Teich gruppieren sich auch die paar Sonnenblumen. Die beiden grinsenden Blumen sieht man schon von weitem und sie zaubern einem direkt ein Lächeln ins Gesicht. Vielen Dank an den oder die kreativen Menschen, die das ermöglicht haben.

Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #25

Bodenseeufer verwischt

Lange nichts mehr impressioniert hier im Blog. Dabei gab es doch die letzten Wochen mehr Licht als erwartet, nur das Wasser ließ zu wünschen übrig. Also dass was normalerweise vom Himmel fällt. Der Bodensee ist gottseidank ordentlich gefüllt. Die Schwankungen bewegen sich im Zentimeterbereich. Allerdings ist aktuell die Entnahme von Wasser aus Bächen und Flüssen verboten. Die Felder und Wiesen sind knochentrocken. Für meine Fotos am See hatte ich mir aber prompt einen Nieseltag ausgesucht. Und Wolkengebilde am Himmel machen sich auch bei ICM Fotos gut.

Die Bilder sind am Überlinger Uferpark entstanden. Natürlich mit der Wischtechnik ICM und einer Nachbearbeitung in LrC. Setting: Olympus OM-D E-M1 III / mZuiko 12-40 / 1000ND Filter / 0.6 Sekunden bei 2.8 und ISO Low.

Gerstenfeld

Ein Gerstenfeld vor dem Bodensee

Bereits im Juni leuchtet das Gerstenfeld am Eglisbol goldgelb vor dem dahinterliegenden blauen Bodensee. Wo wird die Gerste wohl landen, wenn der Bauer das Feld geerntet hat? Wird aus dem Getreide schlichtes aber leckeres Brot? Wird es zu Malz und damit am Ende zu einem Bier, einer leckeren Gerstenkaltschale? Oder wird es genutzt um Malzkaffee zu brauen, wer immer den auch trinken mag? Vielleicht wird sogar ein süffiger Whisky daraus.

Das Schöne an einem Gerstenfeld als Fotograf sind ja die langen Grannen, die sich im Winde bewegen. Ein Meer von gelben Halmen, immer in Bewegung, je nach Richtung und Stärke des Windes. Wenn man dann mit der Kamera etwas länger belichtet, ist es nur noch ein Rauschen auf dem Sensor. Ein weichgezeichnetes Abbild der Realität.

Bruchstück 25/52

Ein s/w Aufnahme eines Kunstobjektes aus der Rinde eine Kameldornbaumes

Ich bin ja seit kurzem „Tags im Museum„. Als Kassierer und Aufsicht in der Galerie „Fauler Pelz“ in Überlingen. Was man halt als Rentner so macht. Wir sollen ja nicht einfach so auf der faulen Haut liegen und vielleicht sogar noch angeln, oder etwas ähnlich Unnützes tun. Sagt zumindest die Regierung. Und die Wirtschaft. Also bewache ich die Kunstwerke, die vom IBC aktuell in der Ausstellung „Über den See“ zu sehen sind.

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Echo 24/52

Ein Blick von Überlingen über den Bodensee bis hin zu den Appenzeller Alpen

Eins der bekanntesten Echos ist sicherlich das Trompetenecho an der Echowand am Königssee. Wer mal mit dem Schiff von Schönau nach St. Bartholomä fährt, kann zuhören, wie der Trompeter seine Meldodie spielt, immer mit Pausen, um dem Echo die Gelegenheit zu geben zu antworten. Also was braucht es für ein Echo? Eine Wand, bevorzugt eine Felswand. Die sehe ich zwar regelmäßig beim Blick von meinem Balkon über den See in Form der Appenzeller Alpen, aber für ein Echo sind sie dann doch etwas zu weit entfernt.

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Straßenlaterne 22/52

Straßenszene in Konstanz. Foto ist über eine Pfütze gespiegelt.

Das heutige Thema der 52WochenFotoChallenge ist „Straßenlaterne“. Das Foto ist nicht bewusst zu diesem Thema entstanden, passt aber durch die Laterne dazu. Angezündet habe ich sie mit Lightroom und wer genau hinschaut, entdeckt vielleicht, wie dieses Bild entstanden sein könnte.

Iris – die Blume des Regenbogens

Orangefarbene Irisblüte

Im vorletzten Beitrag hatte ich ja schon zwei der Iris präsentiert, die ich während der Iris-Ausstellung in Überlingen fotografiert habe. Ich bin diesmal fotografisch einen neuen Weg gegangen. Meine Blumenfotografie folgte bisher dem Motto, dicht ran, notfalls „Stacking“, um ausreichend Schärfentiefe zu erreichen. Dabei kam aber in der Regel der Hintergrund zu kurz, der dem Ganzen erst eine mystische Aura verleiht.

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