Jeder Eigenheimbesitzer kennt das. Kaum nennt man ein gemütliches Haus sein eigen, geht die Ausbesserei los. Da gibt es hier noch was zu tun, da noch was zu ergänzen und die Frau ist auch irgendwie nie zufrieden mit dem Erreichten. Das häusliche Nest muss auch gemütlich sein. Schließlich muss ja auch der Nachwuchs darin großgezogen werden.
Bereits seit 1867 sorgt diese Technik in Deutschland dafür, dass sich Züge sicher auf den Gleisen bewegen können. Der Fahrdienstleiter in einem „Mechanischem Stellwerk“ stellt Weichen und Signale und legt Fahrstraßen fest und verriegelt diese. Genau dieser Punkt sorgt dafür, dass immer nur ein Zug auf einem bestimmten Abschnitt unterwegs ist und Unfälle weitgehend ausgeschlossen sind.
Eines der seltenen Exemplare dieser aussterbenden Technik findet sich noch im Bahnhof Überlingen Therme. Gut erkennbar daran, dass es im Außenbereich die klassischen Formsignale gibt, von denen das Vordere HP 0 zeigt, also Halt, das Hintere dagegen zeigt HP 1 und damit freie Fahrt für den RB 31 in Richtung Friedrichshafen.
Entrückt steht die Figur der „Schönen Lau“ vor dem Blautopf in Blaubeuren. Die Quelle ist die zweitgrößte der Karstquellen im Ländle, die alle unterirdisch gespeist werden. Die größte ist der Aachtopf im gleichnamigen Ort Aach. Der Blautopf hat seinen Namen zu Recht, das Wasser zeigt sich – je nach Sonnenstand – in einer intensiven blauen Farbe. Bis ich davor stand, hätte ich das nicht wirklich geglaubt.
Im Wiki wird die Blaufärbung folgendermaßen erklärt: „Die bekannte Eigenfarbe stammt von reinem Wasser bei mehreren Metern Schichtdicke. Sie entsteht durch eine Absorptionsbande am roten Ende des sichtbaren Spektrums (um 770 nm), die auf eine Kombinationsschwingung des Wassermoleküls zurückgeht.“ Okay, wie auch immer, es sieht auf jeden Fall sehr exotisch und sehr blau aus.
Bei aktuellen Wetter mit viel Sonne und blauem Himmel, spielt das Thema Kerzenlicht gar keine so große Rolle im Moment. Also muss ein Stillleben her. Auf unseren Reisen entlang der europäischen Küsten, haben wir eine Menge Steine gesammelt und heben die in einem Glasbehälter auf, um uns daran zu erinnern. Dazu kommt nun das Licht der Erkenntnis und ein sternenbedeckter Himmel. Ein perfekter Erinnerungsschrein an tolle Reisen.
Das war er nun, der April 2025. Ein April, der – wenn ich mich recht erinnere – alle Konventionen gesprengt hat. Ein Monat der eigentlich dafür steht, alle Wettervariationen im Laufe seiner 30 Tage aufzubieten. Letztes Jahr hatten wir um diese Zeit sogar nochmal Schnee. Diesmal fühlte er sich aber eher wie Vorsommer an.
Wo ist der Unterschied zwischen „Unschärfe“ und „Unscharf“ ? In de Fotografie sind ja der „Schärfeverlauf“ oder auch die „Tiefenschärfe“ Mittel der Bildgestaltung. Je offener die Blende, desto kleiner der Bereich der als „scharf“ abgebildet wird. Bei der Makrofotografie kann dass dann schon mal in den Millimeterbereich gehen. Hier hilft am Ende nur „Focusstacking“. Dabei nimmt die Kamera mehrere Bilder hintereinander auf und stellt bei jedem Foto den Fokusbereich ein winziges Stück nach hinten. Am Ende wird das in ein Bild verrechnet. Man bekommt so scharfe Details, behält aber einen weichen – und in der Unschärfe verschwindenden – Hintergrund. So wie bei dem folgenden Foto einer Blume.
Unschärfe muss also nicht zwingend ein komplett unscharfes Foto sein, dazu reicht ja ein Dreh am manuellen Fokusring. Es kann eben auch ein Foto sein, wo die erste Lampe noch die Erleuchtung bringt, während die weiteren Lampen im Hintergrund nur noch als diffuses Licht zu erkennen sind.
Es ist Frühling am Bodensee. Der Blick von Aufkirch geht weit hinaus auf den Überlinger See und die Kirschblüten leuchten im schönsten rosa. Die schönste Jahreszeit.
Die Waldrappe sind wieder da: Ende März zeigte der „Animaltracker“ die Überlinger Vögel noch in ihrem Winterquartier in der Toskana – inzwischen ist die kleine Kolonie wohlbehalten an den Bodensee zurückgekehrt. Zehn Tiere der Überlinger Population haben es zurück an den Katharinenfelsen geschafft: Marcello, Ciop, Mowgli, Zoppo, Calzino, Vincino, Urmel, Bernardo, Kazoo und Obelix – die alte Garde aus dem Vorjahr ist vollständig wieder vereint.
Diesmal also eine Fensterbank als Teil der #52WochenFotoChallenge. Na gut, dazu muss ich ja nicht mal vor die Tür gehen. Dank meiner besseren Hälfte ist unsere Fensterbank in Richtung Bodensee und Appenzeller Alpen immer gut bestückt mit allerlei Pflanzentöpfchen. Zur leichteren Pflege und da diese Seite auch die morgendliche Sonnenseite ist, aber ausschließlich Sukkulenten. Wie man sehen kann, freuen sich die Minikakteen durchaus hier zu sein und unsere Fensterbank zu verschönern.
Als wir die ersten Bilder vom aktuellen Rheinfall gesehen haben, war klar, dass wir uns das vor Ort anschauen müssen. Eine Vignette für die Schweiz haben wir noch, Kamera eingepackt und los geht es Richtung Schweiz. Nach einer dreiviertel Stunde parken wir bereits auf dem P1 und machen uns auf den Weg runter zum Rhein. Das letzte Mal waren im Sommer ’24 während des Hochwassers da. Das bedeutete damals: 900 Kubikmeter Wasser stürzen sich pro Sekunde die Felsen hinab. Das sind 900.000 Liter pro Sekunde. Das war auch zu hören.