Ein weiteres – gleichzeitig auch letztes – der „speziellen“ Puddles vom Warnemünder Strand.
Puddle #5
In Ermangelung von Regen während unseres Urlaubs – was natürlich grundsätzlich mehr als in Ordnung ist – heute mal eine regelmäßig entstehende Wasseransammlung am Strand als Pfützenersatz. Die Ostsee schwappt während der „Flut“ über und danach bleibt ein Wasserrest in der Kuhle über, bis er vom Sand aufgesogen wird oder der Wind ihn austrocknet. Im „Spiegel“ sieht man unser Hotel mit angeschlossenem SPA. Seeehr gemütlich und erholsam hier.
Wendehals

Gestern waren wir endlich mal wieder im Tierpark Berlin – die Jahreskarte muss sich ja rechnen, außerdem hat der Monsun grad mal Pause – und dabei lief mir doch dieses Prachtexemplar von Schneeeule über den Weg. Ihr eigentlicher Schutz – weißes Gefieder vor weißem Hintergrund – kommt aktuell nicht zum Tragen, mit Schnee und Winter klappt es dieses Jahr nicht so recht. Um so besser natürlich für den Fotografen. Das irritierende an diesen Eulen ist ja ihr Hals. Die Eule auf dem Foto steht definitiv mit dem Rücken zu mir, also Füße weg vom Betrachter, und kann mich trotzdem anschauen. Mal rechts rum, mal links rum, aber immer 180 Grad. Noch irritierender wäre es wohl, wenn sich der Kopf komplett drehen würde. Aber irgendwo gibt es dafür sicher physikalische Grenzen. Interessanter Fakt: Die Schneeeule ist übrigens das Maskottchen der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2015 in Kanada.
Puddle #4

Ich bin ja nur froh, dass wir immer noch Plustemperaturen haben. Wäre echter Winter, hätten wir bei den andauernden Niederschlägen sicherlich schon einen Meter Schnee. So bleibt es bei Pfützen, die allerdings bei geeignetem Untergrund schon mal zu Seenplatten mutieren können, die man selbst mit Ultraweitwinkel nicht mehr in ihrer Gänze erfassen kann. Das RAW Gelände in Friedrichshain lässt sich zum Teil nur noch mit Gummistiefeln durchqueren, oder balancierend auf Mauervorsprüngen. Dafür bietet es dann prima Perspektiven für die Fotografie von Spiegelwelten. Der Regen bringt Segen 😉
Puddle #3

Solange sich über Berlin der Monsun ergießt werde ich weiter Pfützen sammeln. Hab schon eine ganze Menge auf Vorrat. Mein kleines Projekt ergeht sich darin, die Augen offen zu halten und dort wo sich eine interessante Perspektive in einer Pfütze spiegelt den Auslöser zu betätigen. Dieses Foto entstand in der Revaler Straße in der Nähe des Ostkreuzes.
Puddle #2
Puddle #1
For Free
Spiegelsee

Seit ich ein neues iPhone habe, hat sich mal wieder mein Umgang mit der Fotografie geändert. Irgendwie gibt es solche Phasen. Bereits früher, als intensiver Nutzer von Instagram, fand ich die schnellen, quadratischen Schnappschüsse interessanter, als ein RAW- Foto. Hat sicher auch damit zu tun, dass die Verbreitung dieser Bilder in sozialen Medien viel schneller vonstatten geht und der Workflow komplett mit dem iPhone durchgeführt werden kann.
Das bedeutet nicht, dass ich weniger Wert auf das zu fotografierende Objekt lege, oder – wie in diesem Bild – die Stimmung missachte. Die Fotos sollen auch weiterhin ansprechend sein, aber eben auch den Charme des „nicht ganz Perfekten“ ausstrahlen. Dabei hilft die App „Camera+“. Diese kann Bilder um bestimmte Farbstimmungen und Rahmen ergänzen.
Das vorliegende Foto entstand in den Abendstunden an einem kleinen See in Okriftel. Die untergehende Sonne spiegelt sich im See, unten sind die Bäume zu sehen. Das gemachte Foto hatte natürlich die Bäume oben, aber ich wollte es so wirken lassen, als sei die Spiegelung im See, der echte Nachthimmel. Daher musste ich das Foto spiegeln. Voila 😉
#Lichtgrenze
Wir starten das neue Jahr mit einem kleinen Rückblick auf DAS Ereignis in 2014, zumindest aus Berliner Sicht: Der Lichtgrenze. Ist ja auch gleichzeitig noch das Wort des Jahres geworden. Ein guter Zeitpunkt also, sich noch einmal daran zu erinnern. Ich habe 36 Bilder – eine Menge die einem Diakasten entspricht, wenn noch jemand weiß was das ist 😉 – zusammengestellt und in der Reihenfolge des Erwanderns in einem Flickr-Album veröffentlicht. Wer also diesem filigranen Meisterwerk noch einmal nachspüren möchte, ist herzlich eingeladen das zu tun. Ich wünsche viel Spaß dabei.






