Gletscherschmelze

Charlie Brown vor der Kulisse des Dachsteingletschers

Allen Gletscher die wir bisher auf unserer Tour besucht haben, ist eins gemein: Sie werden immer kleiner. Ob „Piz Buin“, die „Marmoladas“ oder heute der „Dachsteingletscher“. Im Vergleich von vor hundert Jahren ist oftmals nur noch die Hälfte bis ein Drittel übrig.

Wenn man die „Voher/Nachher-Bilder“ in den Hütten sieht, ist es ein gravierender Wandel. Gerade diese Alpenhütten stellt das zukünftig vor große Herausforderungen, beziehen sie doch oft das Wasser aus den Gletschern und sind damit auf sie angewiesen. Gletscher stellen im übrigen das größte Süßwasserreservoire der Erde dar. Auch das ein Grund sorgsam die Änderungen zu beobachten und das weitere Zurückgehen zu verhindern.

Bella Venezia

Charlie Brown vor Gondeln in Venedig

Nachdem es in den Bergen begonnen hatte zu regnen, haben wir geschaut, wo in der Nähe noch Sommer ist. Fündig geworden sind wir in Venedig. Die Alpen bleiben in Sichtweite, statt Wolken allerdings blauer Himmel und Sonne satt.

Drei Tage sind wir von Punta Sabbioni mit der Fähre zum Markusplatz gependelt und haben uns die volle Dröhnung Venedig gegeben. Immer auf der Hut in eine asiatische Selfiestange zu rennen, oder Faketaschen von fliegenden Händlern für ein Schnäppchen zu erstehen. Aber hey, besser als Dope im Görli zu verkaufen.

So haben wir auch endlich Mal die Zeit gefunden den Dogenpalst zu besuchen und über die Seufzerbrücke in die ewigen Verließe hinabzutauchen. Ansonsten haben wir uns wie immer durch die Gässchen treiben lassen, oder sind mit den Wasserbussen den Canal Grande entlang geschippert. Ein perfektes Intermezzo.

Seit heute Mittag sind wir zurück in den Bergen, genauer gesagt den Dolomiten. Das schlechte Wetter ist vorbei, ein blauer Himmel mit ein paar pittoresken Wölkchen begleiten uns. Morgen fahren wir hoch auf 3.300 Meter, bzw. lassen fahren. Gletscherausblick garantiert.

Hohe Berge

Kirchturm im Reschensee/Italien

Wenn es ja in Berlin an einem mangelt, dann sind das Berge. Und komm mir jetzt keiner mit Kreuz-, Müggel- oder Teufelsberg. Echte Berge beginnen bei 2000 Meter. Besser mehr. Wir bewegen uns grad mit unserem Wohnmobil durch Österreich und Italien, mitten durch die Alpen. DAS sind Berge.

Gestern saßen wir auf der Wiesbadener Hütte auf 2443 Metern Höhe, mit Blick auf den Gletscher des Piz Buin auf rund 3.300 Meter. Heute haben wir auf der Fahrt über den Reschenpass nach Meran, den mit Eis und Schnee bedeckten „Hohen Ortler“ mit knapp 3.900 Metern rechts liegen gelassen.  Die nächsten Gipfel liegen immer nur einen Blick voraus. Herrlich.

Polaroid Series #22 – Puddle #12

Bekannteste Kirche Berlins - Foto: h|bBekannteste Kirche Berlins – Foto: h|b Heute mal ein Crossover aus zwei meiner Serien: Ein Pfützenbild kombiniert mit dem Polaroidrahmen. An Pfützen besteht ja nach wie vor kein Mangel in Berlin. Die kommenden Tage wird die Sonne mit der einhergehenden Wärme allerdings tüchtig aufräumen, auch wenn sich zum Ende der Woche, die Sonne mächtig verfinstern soll. Bin mal gespannt was die fotografische Aufbereitung dieses Ereignisses an Bildern hervorbringt.

Puddle #11



Wieder mal ein Bild aus der Pfützenedition. Meine Homebase am Comeniuspark im Spiegel der nassen Jahreszeit.

Puddle #10

Drei Mufflons
Bevor die Sonne für die restliche Woche das Zepter in die Hand nimmt, noch eine kleine Wasserspiegelei aus dem Tierpark Berlin. Glaub die Plastik stellt Bisons oder Mufflons oder sowas dar.

Puddle #9

Berliner Fernsehturm spiegelt sich in einer Pfütze
Der Berliner Fernsehturm – Foto: h|b

Passend zum Wochenstart hat es heute wieder angefangen zu regnen, eine gute Gelegenheit weiter mit Pfützen um mich zu werfen. Die obige ist von gestern, und war gar nicht einfach zu finden. Entweder waren sie noch zugefroren, oder von der Sonne bereits aufgeleckt. Dieses schöne Exemplar (diesmal wegen Vogelbeteiligung auch nicht gedreht) habe ich dann doch noch an der Spree zwischen Hackeschem Markt und Dom gefunden und schnell iPhonisiert. Was drauf zu sehen ist, werdet ihr ja wissen.

Puddle #7

Wasserspiegelung

Da es in Berlin wieder regnet, manchmal auch schneit und gleich wieder taut, gibt es auch weiterhin hier schöne Pfützen zu sehen. Dieses farbenfrohe Exemplar habe ich gestern beim Warten auf die Tram entdeckt und gleich auf das „Zelluloid“ des iPhones gebannt. Es zeigt die bunte Häuserfront der Warschauer Straße.