Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #29

Blick über den Bodensee auf Wallhausen, im Hintergrund erhebt sich der Säntis

Als ich letzt mit Kamera und Tele am Überlinger Bodenseeufer unterwegs war, zeigten sich die Berge der Schweizer Alpen in voller Pracht. Durch die Verdichtung mit der extremen Brennweite scheinen sie direkt hinter Wallhausen am See emporzuwachsen. In Wirklichkeit trennen doch ein paar Kilometer Luftlinie mich und meine Kamera von den Bergen. Laut Google Maps sind das beispielsweise von Überlingen zum Säntis gut 60 Kilometer. Dabei liegt er doch direkt vor mir.

Den Blick den Bodensee entlang, in der Achse über Unteruhldingen gerichtet, ragen die Berge wie eine unüberwindliche Mauer vor dem Betrachter empor. Ich stelle mir immer vor, dass das für frühere Bewohner, die vielleicht in den Pfahlbauten gelebt haben, wie das Ende der Welt vorgekommen sein muss. Wie soll man denn da drüber kommen? Aber da der Mensch immer wissen will, was hinter dem Horizont kommt, haben sie es sicherlich auch geschafft. Solange, bis jeder Horizont erobert war.

Wetterwechsel

Blick über das Überlinger Münster und den Bodensee Richtung Alpen mit dem Säntis

Ein Hauch von Frühling liegt in der Luft. Die Temperaturen steigen leicht an und der Blick auf die Appenzeller Alpen heute morgen verspricht einen schönen Tag. Also ab auf unseren Ausguck im Q5 und mit der Kamera schnell einen Blick über den See werfen. Hinter der Insel Mainau liegt noch ein Wolkenschleier, der im Laufe des Tages sogar manchmal die Mainau verschwinden lässt.

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Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #28

Langzeitaufnahme am Überlinger Mantelhafen

Die erste Februarwoche läutet scheinbar das Ende der langen Nebelzeit ein. Die Sonne setzt sich immer mehr durch und die Menschen strömen ins Freie. Wo im Norden und Osten noch die Ostsee und die Elbe zufrieren und sich bizarre Eisformationen bilden, stellen sich hier unten am Bodensee schon leichte Frühlingsgefühle bei Plusgraden ein.

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Splish, Splash

Wassertropfen springen aus Wasseroberfläche

Passend zum heutigen Wetter – es regnet seid heute Nacht aus einem grauen Himmel – dachte ich mir, ein wenig Farbe könnte der Sache guttun. Ich habe mich nämlich letzte Woch ein der Kunst der „Tröpfchenfotografie“ geübt. Dazu gibt es ja fantastische Bilder im Netz.

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Abendstimmung

Pfahldorf Unter-Uhldingen, im Vordergrund glattes Wasser

Als ich letzt abends eine kleine Runde mit den Fotograf:innen des Fotoclubs Uhldingen um den Hafen gedreht habe, wollte ich auch mein neues Stativ ausprobieren. Wie geht das besser, als mit einer Langzeitbelichtung. Das Motiv sind die bekannten Pfahlbauten von Unter-Uhldingen. Länger belichtet und mit Lightroom etwas nachbearbeitet, zeigt die Pfahlbauten im ersten Abendlicht und mit einem mystischen Bodensee.

Harmonie 11/52

Steintürme am Ufer des Bodensees

Ein Steintürmchen am Ufer des Bodensees – scheinbar einfach, doch voller Bedeutung. Jeder Stein fügt sich in das Gleichgewicht des Ganzen, ohne Druck, ohne Zwang. Harmonie entsteht, wenn alles seinen Platz findet, wenn Stabilität nicht durch starre Kraft, sondern durch feines Gespür entsteht.

Das Wasser umspült die Basis, der Wind streicht darüber hinweg, doch die Steine bleiben stehen, weil sie sich in Ruhe aneinanderlehnen. So zeigt die Natur, dass wahre Harmonie nicht in Perfektion liegt, sondern in der Balance, im Einklang mit den Kräften, die uns umgeben. (Text: KI)

Froschperspektive 6/52

War vor kurzem die Vogelperspektive an der Reihe, ist diesmal das Gegenteil, die Froschperspektive gefragt. Es gibt verschiedene Möglichkeit das fotografisch umzusetzen, ich habe es mal wörtlich genommen und bin dabei auf den Frosch gekommen. Auf einer unserer letzten Touren mit dem Wohnmobil durch Frankreich haben wir in „Le Petre“ übernachtet. Dort gibt es einen kleinen See, in dem sich der Ort im Abendlicht spiegelt.

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Still ruht der See

Uferpromenade in Überlingen

Auch wenn der See im Moment vor lauter Nebel mal wieder nicht zu sehen ist, gibt es doch noch genug Seebilder in meinem Album. Heute mal eins in s/w und in einer Langzeitbelichtung. Zwar nur mit dem iPhone und der App ReeHeld, aber damit kann man das ganz gut simulieren. Muss das aber auch bei Gelegenheit mit der richtigen Kamera austesten. Ronny Behnert aus Berlin treibt das bis zum Exzess auf seinem Blog „Bewegungsunschärfe„. Da finden sich sehr coole Bilder, oft eben auch mit Wasser, was aber aussieht wie ein Spiegel, also null Bewegung. Es sieht oft eher aus wie ein Milchsee. Sehr schöne Fotos. In seinem Blog gibt er auch Hinweise zur Erstellung dieser Fotos.

Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #23

Bodenseeufer verwischt durch llängere Belichtung (ICM)

Im Moment experimentiere ich wieder ein wenig damit, die Kamera während der Aufnahme zu bewegen. Sprich ICM-Fotografie. Nächste Woche soll ich dazu im Fotoclub eine kleine Einführung geben, also brauche ich ein paar aussagekräftige Fotos, die zeigen, was man mit ICM so alles machen kann. Bei meinem kleinen Spaziergang durch die Felder und entlang des Bodenseeufers landeten am Ende zwar rund 380 Bilder auf der Speicherkarte, aber nur 25 sind am Ende nach der Bearbeitung in LrC auch vorzeigbar. Das scheint bei ICM aber eine normale Quote zu sein. Also starten wir heute mal mit einem Wischer entlang des Ufersaums und einem Zoomburst mit der schönen Weide im Überlinger Uferpark.