Iris-Farbkreis

Irisblüte vom Rosenobelturm in Überlingen

Wir bleiben noch etwas in der Welt der Blumen, schließlich ist noch Frühling, auch wenn es sich bereits wie Sommer anfühlt. Seit der Landesgartenschau im Jahr 2021 findet sich auf dem Rosenobelturm in Überlingen eine Art Blumenkranz.

„15 Farben, ein Kreis: Der Überlinger Mediziner und Hobby-Gärtner Christfried Preußler hat auf dem ehemaligen Wehrturm im Rosenobelgarten einen farblich perfekt abgestimmten Blumenkranz gepflanzt. Dafür verwendete er 15 Sorten der Bart-Iris aus der Gärtnerei Gräfin von Zeppelin im Markgräfler Land.“

„Das Farbspektrum reicht von weiß über Gelb- und Apricot-Töne zu einem leuchtenden Orange. Dann wird es dunkler und gipfelt mit der sattroten „Merlot“ und der schwarz violetten „Before the Storm“. Es folgen Blautöne, die sich immer mehr aufhellen, um mit „Blue Reflection“ den Kreis wieder zu schließen.“

Der Text aus dem Südkurier vor nun 5 Jahren ist immer noch aktuell, da jedes Jahr um diese Zeit die Iris auf dem Rosenobelturm in voller Blüte steht und mit einem Irisfest – ausgerichtet von den Stadtverschöneren – gefeiert wird.

Ich war vorher schon mal da um zu fotografieren. Wie bereits in dem Beitrag zu den Rhododendron geschrieben, habe ich auch hier lediglich mein iPhone 15pro eingesetzt, um mit der „Portraitfunktion“ und dem „Bühnenlicht“ die tollen Irisblüten freizustellen. Der dunkle Hintergrund gibt hier – selbst bei den blauvioletten Iris – die Pracht der Iris wider.

Rund 21/52

Großer Lauch

Gestern war Irisblütenfest in Überlingen. Im Rosennobelgarten auf dem gleichnamigen Turm, präsentiert sich ein Farbkreis aus 15 fein aufeinander abgestimmten Irissorten. Von Weiß über leuchtendes Gelb, Orange und Rot bis hin zu Lila und nahezu Schwarz sowie verschiedenen Blautönen erstreckt sich eine Palette von Iris-typischen Farben.

Mittendrin wachsen Pflanzen des Riesenlauchs empor, deren oberes Ende ein fast perfektes Rund abbildet. Damit passt der Lauch hervorragend in das heutige Thema der #52WochenFotoChallenge. Rund ist ja in unserer Welt vieles, sogar der Planet auf dem wir leben ist … fast … rund. Ein bisschen eierig, aber das sieht man ihm von außen nicht wirklich an. Es wäre nur schön, wenn wir ein wenig mehr auf ihn achtgeben würden. Wir haben schließlich nur den Einen. Und der ist nicht auf uns angewiesen, umgekehrt wir aber schon auf ihn. Da heute auch „Tag der Naturvielfalt“ ist, sollten wir vielleicht ein wenig in uns gehen und darüber nachdenken, was wir dazu beitragen können, dass es so bleibt.